Montag, 5. Februar 2018

Vegane Rezepte aus Thailand ღ

Leute, Leute! Dies ist tatsächlich mein 1. Blogpost für dieses Jahr, obwohl der Kalender bereits Februar anzeigt. Soooorrrrry! Aber ich hatte echt so viel Arbeit die letzten Monate und auch seit Juli keinen Urlaub mehr

Klar war Weihnachten, aber da hat man ja auch ständig was vor und dann hatte ich sogar noch Rufbereitschaft und ansonsten habe ich einfach megaviel geschlafen, weil ich im Dezember auch zweimal samstags gearbeitet habe. Hört ihr da eventuell ein Mimimimi? Hahaha, ja das kann sein.

So, genug rumgeheult. Am Dienstag verreise ich endlich mal wieder und dieses Mal geht es auch wieder "etwas" weiter weg, ich fliege nach Australien. Freue mich schon meeeega darauf! Bis zu meinem nächsten Reisebericht kann ich euch hoffentlich hiermit bei Laune halten, ich verrate euch ein paar Rezepte aus meiner Kategorie internationale vegane Leckereien. Ich hab da nämlich ein paar tolle Gerichte aus Thailand nachgekocht. In Thailand war ich zwar noch nicht, aber es steht ganz oben auf meiner Bucket List!

Hallo zusammen, hier mal ein paar witzige Fakten:
In T-Hailand leben 63 Mio. Menschen auf einer Fläche, die doppelt so groß ist wie Wyoming. Die wichtigsten Exportartikel sind Textilien, Schuhe und Reis. Bei Verkehrsunfällen in T-Hailand sterben jedes Jahr ca. 13.000 Menschen. Wer erinnert sich an die Szene in Hangover 2?


Jetzt machen wir aber wieder totaaaal seriööös weiter ;) Viel Spaß mit meinen Rezepten und vielleicht kocht ihr ja mal was nach? Dann schickt mir ein Bild zu oder verlinkt mich. Würde mich wirklich mega freuen!

Yum Woon Sen - scharfer Glasndudel-Papaya-Salat



Zutaten für 4 Portionen:

  • 100g Glasnudeln
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 rote Paprikaschote
  • 2 Papaya
  • 2 große Karotten
  • 1 Glas Mungobohnen-Keimlinge (Abtropfgewicht 175g)
  • Fünf-Gewürz-Pulver
  • 6 EL Sojasauce
  • 2 EL Agavensirup
  • Saft einer Limette
  • 3 EL Sesamöl
  • Erdnüsse
  • ½ Bund Koriander

Die Glasnudeln in einer Schüssel mit heißem Wasser übergießen und ca. 3 Minuten stehen lassen, dann über einem Sieb abgießen. Nudeln zurecht schneiden. Parallel die Karotte schälen und längs mit dem Gemüseschneider in Streifen schneiden. Genauso mit der Papaya verfahren. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, die Paprikaschote in sehr schmale Streifen schneiden. Nun die Papaya, die Keimlinge und das Gemüse unter die Glasnudeln rühren, mit etwas Fünf-Gewürz-Pulver würzen und nun Sojasauce, Limettensaft, Agavensirup und zum Schluss das Sesamöl dazugießen. Koriander grob 
hacken und unterheben, Erdnüsse drüberstreuen.


Thai Gemüse Curry



Ich liebe dieses Gericht, es war eines der ersten "exotischen" Gerichte, das ich selbst gekocht und nicht nur im Restaurant gegessen habe. Mein Ex-Mann war 2005 in Thailand und das war für mich damals der Anlass, mal etwas mutiger in der Küche zu werden und mich auch an solche Sachen zu wagen. Er behauptet mein Curry schmeckt authentisch und ich will ihm das mal so glauben, hahaha. Als Veganer sollte man bei der Currypaste auf die Zutatenliste schauen (in manchen traditionellen Pasten aus dem Asialaden ist Garnelenpaste drin).

Zutaten für 4 Portionen:
  • 5 Thai-Auberginen (im Gegensatz zu den uns bekannten Auberginen sind diese klein, rund und grün) 
  • 2 rote Paprika 
  • 4 große Champignons 
  • 2 mittelgroße Tomaten 
  • 1 mittelgroße Süßkartoffel 
  • 2 mittelgroße Zwiebeln 
  • 1 EL rote Thai-Curry-Paste (wenn man die aus dem Asialaden verwendet, von der aus dem Bioladen muss man eine größere Menge nehmen) 
  • 2 Knoblauch-Zehen
  • 500 ml Kokosmilch 
  • 200 ml Wasser 
  • 2 EL Sojasauce 
  • 1 TL Zucker 
  • 1 Spritzer Limetten- oder Zitronensaft 
  • 4 Stängel Zitronengras 
  • Ein kleines Stückchen Ingwer 
  • Etwas Zimt (ja genau, Zimt!)
  • Thai-Duftreis als Beilage 
Kleingeschnittenes Gemüse und die Zwiebeln kurz anbraten, dann die Currypaste und den Knoblauch hinzugeben, kurz anrösten und dann mit Kokosmilch und Wasser aufgießen. Danach mit Sojasauce, Zucker, geschälten und geriebenem Ingwer, Zitronensaft, Zimt würzen. und alles zusammen aufkochen lassen. Abschmecken und evtl. nachwürzen. Das Zitronengras schälen und mit in die Pfanne geben (es dient nur dem Geschmack und die Stängel werden hinterher wieder rausgenommen, sie werden nicht mitgegessen). Ca. 10 Minuten kochen lassen, bis das Gemüse weich ist und dann zusammen mit gekochtem Thai-Duftreis servieren.

Khao niew ma muang: Kokos-Klebreis mit Mango




Zutaten:
  • 300g Klebreis/Sushireis
  • 250 ml Kokosmilch
  • 3 EL Rohrohrzucker
  • ¼ TL Salz
  • 2 Mangos
Den Reis in einer Schüssel mit Wasser über Nacht einweichen lassen oder zumindest 2 Stunden. Danach das Wasser abgießen und den Reis gut abspülen.

Der Klebreis wird nun gedämpft, nicht gekockt. Dafür kann man so ein Bambuskorb aus dem Asialaden verwenden oder man hat wie ich einen Thermomix ;) 
Den Dampfgarer / das Bambuskörbchen mit Backpapier auslegen und den Reis hineingeben. Nach 30 Minuten ist der Reis fertig.

Gegen Ende der Garzeit vom Klebreis gibt man nun die Kokosmilch und den Zucker in eine kleinen Pfanne und erwärmt das Ganze unter ständigem Rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Nicht aufkochen lassen. Die Soße zum Reis geben, alles gut vermischen und ca. 5 Minuten ziehen lassen.

Die Mangos schälen und in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit dem Reis servieren. Bitte darauf achten, dass die Mango schön reif ist, dann schmeckt sie herrlich aromatisch und süß und passt perfekt zum "Sticky Rice". Yum!

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