Mittwoch, 23. November 2016

Tipps für eine entspannte Flugreise


Nachdem ich 2 Jahre lang gar nicht geflogen bin, bin ich nun gleich dreimal innerhalb eines Jahres geflogen (Japan, USA und Barcelona) und davon zweimal sogar alleine. Dabei sind mir ein paar Sachen aufgefallen und ich dachte, ich kann das ja mal für Euch zusammenfassen. Ich bin ja ein echter Schisser, wenn es um's Fliegen geht. Aber dadurch, dass ich da mittlerweile etwas Erfahrung habe, weiß ich, wie ich es für mich so angenehm wie möglich gestalten kann. Ich hoffe, ihr könnt aus meinen Erfahrungen was mitnehmen.

1. Sitzplätze vorab reservieren / Online einchecken
Ich sitze gerne am Fenster, darum reserviere ich mir bei Flugbuchung immer gleich einen Fensterplatz mit. Gerade, wenn man lange im Flieger sitzt, will man sich ja möglichst wohlfühlen. So sehe ich immer, was draußen gerade abgeht und das gibt mir ein Gefühl von Sicherheit.

Außerdem versuche ich so weit vorne wie möglich einen Platz zu bekommen, da es weiter hinten im Flugzeug lauter ist und mehr wackelt. Die Toiletten sind auch dort, was ebenfalls extrem nervig ist. Jeder hat andere Vorlieben in Bezug auf den Sitzplatz, ein paar schöne Tipps habe ich hier bei der Süddeutschen Zeitung entdeckt.

24 Stunden vor Abflug kann man online einchecken und nutzt man diesen Service, muss man nicht ganz so lange am Schalter anstehen, sondern gibt nur sein Gepäck ab und das war's. Hat man vorab keinen Platz reserviert, kann man sich nun beim Check-In online ganz bequem am PC (oder Smartphone) einen der freien Plätze aussuchen. Nachteile gibt es nicht, darum kann ich jedem nur raten, den Online Check-In zu nutzen.




2. Spezialmenü bestellen
Von Flug zu Flug fällt mir immer häufiger auf, dass mittlerweile echt viele Passagiere das vegetarische Gericht an Bord essen wollen, das hat sehr stark zugenommen. Und immer öfter höre ich, dass das vegetarische Essen bereits aus sei. Da scheint also definitiv eine gesteigerte Nachfrage zu sein. Zur Sicherheit sollte man daher online sein Essen vorbestellen (da ich eh immer einen Sitzplatz reserviere, mache ich das mit dem Essen gleich mit bzw. umgekehrt).

Auf Langstreckenflügen bieten viele Fluggesellschaften auch ein veganes Gericht an. Trotzdem empfiehlt es sich, die Zutatenlisten noch zusätzlich zu checken. Manchmal ist zum Beispiel Milch im Salatdressing o.ä. Größtenteils kann man da aber nicht meckern.

Hier kann man z.B. bei der Lufthansa das vegane Gericht (VGML) ordern:
www.lufthansa.com/de/de/Sondermahlzeiten

Polentataler mit Kürbisgemüse

Reis mit Brokkoli, eine mit Tofu gefüllte Aubergine und Tomatensoße
Reis mit Kichererbsen und Brokkoli, dazu Salat, etwas Obst, ein Brötchen und ein Cracker

Majorankartoffeln mit Tofu
Veganes Menü bei Emirates

3. Nicht zuviel Handgepäck mitschleppen
Ich packe grundsätzlich lieber zuviel als zuwenig ein. Das ist wahrscheinlich genau das Gegenteil von dem, was einem andere Reiseblogger raten, aber ich bin nunmal so. 



Jedenfalls habe ich als Anfänger dann immer ziemlich viel Zeug in mein Handgepäck gestopft, damit mein Koffer nicht das zulässige Höchstgewicht überschreitet.

Diesen Fehler mache ich jetzt nicht mehr, dann erstens schleppt man die Tasche am Flughafen teilweise recht lange mit sich rum und zweitens wühlt man ewig, um etwas Bestimmtes während dem Flug zu finden. Gemütlich und entspannt ist das jedenfalls nicht. Also mache ich das jetzt nicht mehr, ich versuche mein Handgepäck so gering wie möglich zu halten.

Was allerdings nicht fehlen darf, sind Dinge wie Augentropfen, Lippenbalsam, Handcreme, dicke Socken usw. (auf das Thema Socken und Klamotten gehe ich später nochmal ein). Und meine Notfalltropfen, wobei ich die nur noch aus Gewohnheit mitnehme mittlerweile. Nachdem ich ALLEINE nach Japan geflogen bin, bringt mich so schnell nichts mehr aus der Ruhe.



Leichtes Handgepäck

4. Rechtzeitig am Gate sein
Ich finde es entspannter, rechtzeitig am Gate zu sein, wenn noch nicht so viele Leute da sind. Dann suche ich mir einen Sitzplatz in der Nähe der Ladestationen und lade mein Smartphone nochmal auf. Und ich esse in Ruhe nochmal was oder kaufe zumindest Snacks für unterwegs.



5. Snacks einpacken
Auch beim Essen nehme ich lieber etwas mehr mit. Für die Reise natürlich bestenfalls etwas, das nicht gekühlt werden muss wie Nussmischungen, Riegel und vielleicht so ein veganer Bifi-Verschnitt. Wenn ich es dann unterwegs nicht esse, dann nehme ich die Snacks eben einfach am Urlaubsort tagsüber mit, wenn ich einen Ausflug mache, mir was anschaue. Da ist man ja meistens auch viel zu Fuß unterwegs und kann da ne Kleinigkeit zu essen nie schaden ;)



6. Bequeme Kleidung & Zwiebellook
Früher habe ich mir immer was Schönes angezogen und mich geschminkt, wenn es in Urlaub ging. Damit man am Ankunftsort gleich gut aussieht und direkt Fotos machen kann. Aber so ein Blödsinn, man geht ja eh erstmal ins Hotel einchecken, frisch machen usw.

Mittlerweile ziehe ich das an, worin ich mich am wohlsten fühle und was bequem ist. Darüber hinaus achte ich auf Schuhe, die nicht drücken und die ich ohne Aufwand schnell an- und ausziehen kann. Denn im Flieger ziehe ich sie lieber aus und dafür dicke Socken an. Das ist einfach viel bequemer (vor allem bei langen Flügen) und erfahrungsgemäß schwellen die Füße im Flugzeig an. Also: dicke Socken einpacken und einen Schal. Ich finde es nämlich außerdem immer recht kalt im Flieger (obwohl ich absolut nicht verfroren bin) und ich habe mir als unerfahrene Reisende oft eine böse Erkältung durch die Klimaanlage eingefangen. Das passiert mir nun nicht mehr.

Am Flughafen und vor allem, wenn man längere Strecken zu Fuß zurücklegt - zum Gate mit schwerer Tasche - da schwitze ich immer und im Flieger ist mir dann kalt. Darum empfehle ich den Zwiebellook, z.B. ein kurzes Shirt, aber darüber noch ein Pulli, Hoodie oder nen Cardigan. Und je nach Jahreszeit vielleicht sogar noch ne Jacke. So ist man für alle Temperaturen gerüstet und wird nicht im Urlaub krank.




She's a Supergirl and Supergirls don't cry... Supergirls just fly

7. Schlafrhythmus an den Ankunftsort anpassen
Ich fliege nicht gerne (ich denke das habe ich schon mehr als einmal hier auf dem Blog erwähnt ;)), ich kann vor lauter Aufregung bereits 1-2 Tage vorher nicht schlafen. Im Flieger allerdings schlafe ich dann fast durch (auch bei längeren Flügen). Das ist zwar einerseits ganz gut, dann bekomme ich nicht so viel vom Flug mit, aber andererseits bin ich dann nicht so flexibel. Besser wäre es nämlich - und das rate ich Euch auch - , wenn Ihr Euch vorher informiert, um welche Uhrzeit Ihr landet und dementsprechend Euer Schlafverhalten anpasst. Also wenn Ihr früh morgens ankommt, versucht am besten, im Flieger so viel wie möglich zu schlafen. Kommt Ihr spät abends an, dann zwingt Euch, wach zu bleiben. Dann habt ihr im Urlaub nicht so sehr mit Jetlag zu kämpfen.


Lieber Catlag als Jetlag

Ich hoffe, Ihr fandet meine Tipps jetzt nicht so sehr einschläfernd ;) Ich wünsche euch eine entspannte nächste Flugreise!




Samstag, 5. November 2016

Schwedisches, veganes Essen von Onfos.de


Oh je, ich komme im Moment gar nicht zum bloggen. Erstens hab ich aktuell sehr viel Arbeit in meinem eigentlichen Job - also der, für den ich bezahlt werde ;) Irgendwer muss ja schließlich die veganen Brötchen verdienen...

Und zweitens, wenn ich dann Freizeit habe, dann finde ich das Leben viel zu schön um so viel vor dem Computer zu sitzen.  Alles zu seiner Zeit.

Heute habe ich aber mal wieder was für euch, denn der Online-Shop Onfos hat mich angeschrieben und gefragt ob ich ein paar Produkte testen möchte. Dort gibt es schwedische Lebensmittel, zu kaufen, seit Kurzem gibt es auch eine extra Kategorie "Vegan". Normalerweise blogge ich eher selten über Produkte, aber internationales veganes Essen passt ja genau zu meinem Blog und außerdem habe ich im Shop ein paar tolle Sachen entdeckt, die mein Interesse geweckt haben.

Ich bekam einen Gutschein über 30,- EUR und habe wild alles bestellt, was mich interessiert hat. Da eine Packung veganer Aufschnitt schon 5,90 EUR dort kostet, kam ich mit 30,- EUR natürlich bei Weitem nicht hin. Ich war also schnell bei über 50,00 EUR. Aber ich war echt neugierig. Wer mir auf Instagram oder Snapchat folgt, der hat die Leckereien bereits gesehen :)


Folgende Produkte habe ich mir bestellt:

Vollkorn-Knäckebrot (hier und hier)
Veganer Bacon, Schinken, Thunfischpaste und Käse
Süßkram: Himbeerkekse, Haferkekse ohne Zucker, Kartoffelchips, Salziges Lakritz, Lakritsi

Zimtgebäck Skogaholms Godingar Kanel
Punschrullar
Also ich mochte alles Süße sehr, sehr gerne und auch der Fejkon-Aufschnitt hat mir gut geschmeckt. Der falsche Bacon und die Thunfischpaste allerdings waren gar nicht nach meinem Gechmack :( Aber das muss wohl jeder selbst für sich entscheiden. Sowohl beim Aufschnitt als auch beim Jeezly-Käse habe ich die Kaufentscheidung aufgrund der süßen Verpackung getroffen. Ist der Mäuse-Astronaut nicht einfach soooo putzig?

Mit dem Jeezly Original habe ich z.B. Käsespätzle gemacht, aber er schmeckt auch pur gut und ich kann ihn mir sehr gut mit ein paar Weintrauben und einem Glas Wein zusammen vorstellen. Das Knäckebrot war auch super, allerdings ist die runde Packung so groß wie ein Wagenrad, ich hatte also eine Zeit lang zu knabbern :P

Ich habe dann noch ein 2. Paket geordert, weil ich gesehen habe, dass die Zimtschnecken "Kanelbullar" auch gemäß Zutatenliste vegan sind, aber nicht in der Kategorie vegan gelistet sind. Also MUSSTE ich sie testen. Ebenso die Schoko-Waffel-Kekse und den Schoko-Nuss-Aufstrich "Nöt-Crème". War alles megalecker!


Also wer schonmal in Schweden war und essensmäßig in Nostalgie schwelgen möchte oder wer einfach gerne wie ich internationales Essen schnabuliert, dem lege ich es sehr ans Herz, mal was bei Onfos zu bestellen.

Sally hat das Verpackungsmaterial am besten geschmeckt :)

Die Verpackungsmaterial-Gang


Ich denke, ich werde dort noch ein paar andere Sachen probieren wie z.B. Vanilleschnecken, Sojajoghurt u.ä.

Smaklig måltid!