Mittwoch, 29. Oktober 2014

Juice Cleanse aka Saftfasten: Frank Juice vs. Super Danke

Ach, Leute... es tut mir echt leid, dass es Moment so ruhig hier ist. Aber ich habe gerade echt viel außerhalb meines Blogs zu tun und außerdem habe ich gerade 1,5 Wochen Saftfasten hinter mir und da habe ich mir nun einfach eine kleine Auszeit gegönnt. Bei Instagram wurde ich öfter nach meinen Fasten-Erfahrungen gefragt und obwohl ich das eigentlich nur für mich persönlich machen wollte, habe ich mich nun entschieden, auch hier darüber zu berichten. Denn anscheinend besteht bei einigen Interesse. Bitte entschuldigt die schlechten Fotos, ich hatte wirklich nicht vor, über das Ganze zu bloggen und habe nur für mich privat bzw. für Instagram ein paar Schnappschüsse gemacht.

Zunächst mal zu meinen Beweggründen: ich habe den "Film Fat, Sick & Nearly Dead" gesehen und der hat mich wirklich stark beeindruckt. 



In der Dokumentation erzählt der Australier Joe Cross von seiner 60-tägigen Saftfastenkur, während der er durch die USA reist und andere Leute mit seiner Geschichte insipiert. Er nimmt in dieser Zeit sehr viel ab und überwindet eine schwere Hautkrankheit, wegen der er Steroide nehmen muss, und ist am Ende sogar medikamentenfrei. Der Film hat mir ähnlich gut gefallen wie "May I be Frank" von Frank Ferrante, bei dem ich sogar abwechselnd vor Lachen und dann wieder vor Rührung weinen musste.

Ich sehe eine Fastenkur zwar nicht als Weg zum Abnehmen, aber ich wollte einfach mal für einen befristeten Zeitraum ausprobieren, wie es mir damit ergehen würde. Aber wie gesagt nicht zum Abnehmen, sondern einfach nur so. Von meiner Freundin Claudi hatte ich außerdem auch schon einiges über Saftfasten oder Smoothie-Fasten gehört/gelesen und darum habe ich das nun einfach mal gemacht.

Ich trinke keinen Kaffee, kaum Alkohol (aber wenn, dann richtig ;) ), rauche nicht, konsumiere keine tierischen Produkte... mein größtes Laster allerdings ist Fast Food und Süßkram. Ich habe aber dennoch nicht mit größeren "Entgiftungserscheinungen" oder sowas gerechnet. Denn woher hätten die auch kommen sollen?

Jedenfalls habe ich mich folgendermaßen auf die Fastenkur vorbereitet: 2 Tage lang nur Suppe (passend zur Jahreszeit Kürbissuppe), Smoothie von True Fruits, Wasser und Tee. Danach ging es los. Frank Juice liefert aber auch ein paar Rezepte mit für die Vorbereitung aufs Fasten wie z.B. Rote-Beete-Suppe mit Ingwer.

Frank Juice

Ich hatte mich zunächst für die 3-Tage-Kur von Frank Juice entschieden. Kostenpunkt: 110,- € plus 30,-€ Versand. Ein starkes Stück wie ich finde und hätte ich "normal" gegessen, hätte ich mit Sicherheit nicht so viel Geld für 3 Tage ausgegeben. Aber ich wollte das unbedingt, also war es mir das auch wert.

Cleanse Level 1 - 3 Tage:
2 x Apfel-Sellerie-Gurke-Grünkern-Spinat-Petersilie-Zitrone-Ingwer
1 x Ananas-Apfel-Minze
1 x Zitrone-Cayenne-Agave-Kurkuma
1 x Rote-Bete-Karotte-Apfel-Zitrone-Ingwer
1 x Cashew-Dattel-Sesam-Vanille-Zimt



Die Säfte wurden in 0,5-Liter BPA-freien Plastikflaschen angeliefert á 500 ml. Insgesamt bekam ich 2,5 Liter Saft pro Tag und  0,5 Liter Nussmilch, also 3 Liter. Aber was ich nicht gedacht hätte: ich hatte dennoch noch genügend Platz im Bauch für jede Menge Wasser und Tee zusätzlich ;) Und die Säfte schmeckten guuuuut! Und ich hatte keinerlei Hungergefühl. Wirklich krass sage ich Euch!



Der grüne Saft hat mir besonders gut gefallen, aber grüne Smoothies kenne ich ja schon zur Genüge und vor allem mit Grünkohl mag ich die besonders. Das war also keine wirkliche Überraschung.




Superlecker und mein Favorit war der Saft aus Ananas, Apfel und Minze, der fast wie eine Limonade geschmeckt hat. Mmmmmh!

Ein besonderer Gaumenschmeichler am frühen Abend war die Nussmilch aus Cashews, Sesam, Datteln, Vanille und Zimt.



Zu kämpfen hatte ich lediglich mittags mit dem Zitronensaft mit Kurkuma und Cayenne, da konnte auch der Agavensirup nichts retten. Das Zeug ist scharf wie Hölle und hat einen total ekligen Nachgeschmack.



Und nachmittags gab es den roten Saft aus Rote Bete, Karotten, Apfel, Zitrone und Ingwer. Der war auch nicht so mein Geschmack um ehrlich zu sein, war aber OK. Eklig wurde es dann allerdings, wenn ich nicht allzu viel Zeit verstreichen ließ, bis ich abends die Cashewmilch getrunken habe. Die beiden vertragen sich nicht wirklich gut ;)

Ich habe in den 3 Tagen übrigens ganz normal weitergearbeitet, wusste allerdings, dass ich nicht viele Termine und nicht viel Stress haben würde und habe mir auch für abends nichts vorgenommen. Mir ging es wirklich supergut, ich war lediglich abends etwas früher müde als normal, was aber auch an dem langsam einsetzenden Herbstwetter liegen könnte.


Nachdem es mir nach 3 Tagen Saftkur und insgesamt 5 Tagen ohne feste Nahrung immernoch total gut ging und ich merkte, dass ich noch keinen Hunger hatte, habe ich kurzerhand beschlossen, einfach noch ein paar Tage dran zu hängen.

Super Danke



Als nächstes bestellte ich mir bei Super Danke in München die 4-Tages-Kur. Kostenpunkt: 95,- € plus 19,-€ Versand - also vermeintlich ein Schnäppchen im Vergleich zu Frank Juice.

Als das Paket ankam, fiel mir jedoch als erstes die Menge auf. Denn ich zahlte zwar für 4 Tage etwas weniger als bei Frank Juice für 3 Tage, ABER bei Super Danke hatte ich pro Tag nur 1,5 Liter Saft - also gerade mal die Hälfte! Nach 5 Tagen ohne Essen überkam mich da schon die leichte Panik, ob ich denn davon "satt" werden würde.






Und tatsächlich war das schwierig. Mir haben die Säfte bei Weitem nicht so gut geschmeckt wie die von Frank Juice, einzelne waren aber echt lecker. Es war aber zumindest nichts wirklich Ekliges dabei, was ich bei Frank Juice ja nun nicht behaupten kann ;) Allerdings waren 1,5 Liter eindeutig zu wenig für mich. Zumal ich die 250 ml Nussmilch nur am ersten Tag genießen konnte, die darauf folgenden Tage musste ich sie wegkippen, weil sie bereits nicht mehr gut war. Am letzten Tag musste ich zusätzlich ein Fläschen Saft wegschütten, das auch verdorben war. Wirklich sehr schade und angesichts des Preises auch wirklich ärgerlich.


Also hatte ich am 1. Tag 1,5 Liter, an 2 weiteren Tagen 1,25 Liter und am letzten Tag sogar nur noch 1 Liter. Linda gar nicht happy! Dafür habe ich mir aus Cashewmus, Wasser, Datteln und Zimt einfach meine eigene Nussmilch gemacht (plus etwas Kakao für die gute Laune). 




Somit konnte ich mich immer einigermaßen über den Tag retten. Ich habe allerdings täglich gemerkt wie meine Laune immer schlechter wurde und ich war auch abends noch früher müde.

Nachdem ich 9 Tage lang nicht gegessen hatte, habe ich am 10. Tag zum Fastenbrechen zuerst Apfel-Mango-Mark aus dem Glas gelöffelt und mir mittags (fast) rohes Sushi gezaubert mit rohem Blumenkohl statt Reis.

Normalerweise isst man zum Fastenbrechen wohl nur einen Apfel, aber Apfel vetrage ich nicht so gut, darum hatte ich mich für das Apfel-Mango-Mark entschieden. Weil ich dann aber wirklich Hunger hatte, gab es dann mittags noch das Sushi.


Rohes Suhsi mit schwarzem Sesam, Avocado und Gurke
Für das Sushi benötigt man einen halben Kopf Blumenkohl, den man in der Küchenmaschine kleinhäckselt. Anschließend würzt man ihn ähnlich wie Sushireis, nämlich etwas salzig, süß und sauer. Dafür habe ich etwas Kräutersalz, Zitronensaft und Agavensirup mit etwas Cashewmus vermischt. Durch das Nussmus wird der Blumenkohl auch etwas klebriger, sodass er nicht so schnell auseinanderfällt.

Sushi mit Tofu, Tomate, Basilikum und etwas Crema die Balsamico

Megalecker!

Ich habe die feste Nahrung auch sofort wieder gut vertragen. In den ersten paar Tagen habe ich noch sehr gesund und viel roh gegessen, langsam hat das aber wieder nachgelassen und ich esse sogar wieder Weißmehl und Zucker. Das will ich aber wieder ändern. Was ich mir auf jeden Fall beibehalten will, ist das viele Trinken von Wasser und Tee (wie man in den letzen eiden Jahren auch immer wieder bei meinen Neujahrsvorsätzen lesen konnte).


Wie ist es mir insgesamt während der Juice Cleanse ergangen?
  • In den ersten Tagen keinerlei Hunger (nachem ich aber weniger Saft täglich hatte, setzte langsam der Hunger ein und vor allem bekam ich Lust auf Essen bzw. Heißhunger auf bestimmte Sachen
  • Keinerlei Gelüste auf Süßkram, höchstens auf gesunde feste Nahrung
  • Keine wirklichen Beschwerden, an einem Tag nur ganz leichte Kopfschmerzen
  • Leichte Müdigkeit und Augenringe
  • Keine sogenannten Entgiftungserscheinungen wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Pickel o.ä.
  • Übler Geschmack im Mund und belegte Zunge (dagegen habe ich Ölziehen mit Kokosöl gemacht und mir einfach viel öfter als normal die Zähne geputzt)
  • In den letzten Tagen zunehmend schlechte Laune - ich denke wirklich, dass 9 Tage ohne feste Nahrung einfach zu lang für mich waren (für den Anfang) bei weiterhin normaler Alltagsbelastung und 1,5 Liter Saft waren auch definitiv zu wenig

Resumée:
Grundsätzlich kann ich es jedem empfehlen, ein paar Tage Saftfasten einzulegen, wenn man das möchte. Super Danke ist zwar günstiger als Frank Juice, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei Weitem nicht so gut, was den Preisunterschied direkt wieder ausgleicht.

Ich werde im November ein paar Tage in Berlin sein und so wie ich mich kenne, wird das essenstechnisch bestimmt ausarten ;) Danach will ich mir auf alle Fälle nochmal eine Juice Cleanse gönnen und zwar wieder eine von Frank Juice. Denn von der Menge her finde ich die 3 Liter optimal und auch geschmacklich fand ich diese am besten. Dieses Mal werde ich allerdings Level 2 wählen. Da fällt der rote Saft weg und dafür hat man insgesamt 3 grüne.

Und zusätzlich denke ich darüber nach, mir mal eine ordentliche Saftpresse zu kaufen und von Zeit zu Zeit dann ein Saft-Wochenende oder ne kurze Mini-Kur mit selbstgepressten Säften zu gönnen.

Seid Ihr neugierig geworden? Wenn Ihr selbst darüber nachdenkt, so eine Fastenkur mal auszuprobieren, dann empfehle ich Euch, noch mehr darüber zu lesen. Regina von Muc.Veg hat hier, hier und hier auch schonmal darüber berichtet und hier kann man lesen, wie es Nina von Berries & Passion ergangen ist. Und ansonsten: einfach machen! ;)

Freitag, 17. Oktober 2014

Vegan an der Ostküste der USA (Washington D.C., New York City, Chicago, Orlando, Atlanta) - Gastbeitrag von Janine von Veganine


Erinnert Ihr Euch noch an meinen 2. Bloggeburtstag im März? Da habe ich einige Preise verlost und der 1. Preis war etwas ganz Besonderes, nämlich, dass ich mir jemanden aussuche, dessen veganen Urlaub ich organisieren darf. 

Die Wahl fiel damals auf "The Windy City" Chicago, wo gleich 2 Leserinnen ihre nächste Reise hin geplant hatten. Den ersten Preis hatte eigentlich Britt gewonnen, doch weil das alles bis zu ihrem Urlaub viel zu kurzfristig war und sie auch fürchtete, nicht genügend für meinen Blog berichten zu können, weil sie mit 3 Fleischliebhabern unterwegs war (ihrem Mann und ihren beiden Söhnen), hat sie mir den Vorschlag gemacht, ihren Gewinn mit Janine zu tauschen. Janine hatte ursprünglich den 5. Preis gewonnen und hat sich natürlich sehr über meine Nacricht gefreut, als ich ihr mitteilte, dass ich nun ihren Urlaub plane. 

Janine hat außerdem schon 2 tolle Gastbeiträge für "V"eltenbummler - Vegan verreisen gebloggt, nämlich hier und hier und ich finde ihre Berichte immer total toll, vor allem, weil sie immer megaviel macht, sich viel anschaut und sich auch überall durchfuttert, ähnlich wie ich es machen würde. Drum war mir klar, dass ihr aktueller Reisebericht auch wieder alle Erwartungen übertreffen würde - sie war nämlich nicht nur in Chicago, sondern auch anderweitig an der Ostküste der USA unterwegs, ganze 3 Wochen lang. Und es sieht aus, als sei es DER HAMMER gewesen. Bühne frei für Janine! Applaus, Applaus, Applaus!

Diesen Mai war ich für drei volle Wochen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Möglichkeit bot sich an, da eine Freundin aus der Uni dort zwei Semester lang studiert hat und ich letzten Sommer spontan ankündigte, sie zu besuchen. Die Zeit verging und ihre Rückreise war für Juni geplant – den Mai hatte sie frei. Perfekt zum Reisen! 2 Monate vorher planten wir alles und letztendlich war es ein perfekter Urlaub.
Wir nächtigten in schönen, günstigen Hotels, erlebten viel, hatten schmerzende Füße, lachten bis uns die Tränen kamen, posierten, hatten Sonnenbrand und vor allem aßen wir unglaublich gut.

Die erste Woche begleitete uns noch eine Freundin meiner Freundin, die sie in Atlanta kennengelernt hatte. Wir alle verstanden uns auf Anhieb super und auch die Essensfrage war schnell geklärt. Es gab keinerlei Probleme und meine Freundinnen waren bzw. sind sehr offen für Neues!

Gefrühstückt habe ich oft gar nicht oder nur ein paar Fruit Loops, einen Bagel mit Peanutbutter oder Obst. Das habe ich dann nicht immer fotografisch festgehalten ;)
Meist haben wir gegen Nachmittag oder Abend warm gegessen und waren dann bis abends satt, sodass wir uns oft nur noch ein paar Chips gegönnt haben. Das hat gleichzeitig auch unser Budget geschont, obwohl wir an nichts gespart haben. Wir waren immer pappsatt und glücklich!

Außerdem habe ich dann bei einem Gewinnspiel von Linda mitgemacht und den ersten Preis gewonnen! Das war super. Sie hat mir ein tolles Paket zusammengestellt, in dem ich Lush Produkte, Seife, Sonnencreme, Snacks, Reiseführer, eine Tasche und vieles mehr fand. Ich habe mich riesig über den schönen Gewinn gefreut und liebe die Produkte! Den Chicago Reiseführer haben wir natürlich auch benutzt, auch wenn wir in Chicago nur sehr wenig Zeit hatten. Somit konnten wir uns auf das Wichtigste beschränken. Vielen Dank noch einmal, liebe Linda




Am Flugzeug ging es schon einmal gut los. Mein Freund begleitete mich zum Frankfurter Flughafen und wir streiften durchs Terminal 2. Ich scherzte noch, „Hier gibt es sowieso nichts veganes zu essen!“ (das stimmte zumindest im Jahr davor, als wir von dort nach Indien flogen und es wirklich nichts gab) – und siehe da, schon standen wir vor einem Stand, der vegane Crêpes anbot und außerdem veganes Eis. Wahnsinn! Der Crêpe war sehr klein, aber schmeckte gut. Ich hätte sogar vegane Schokocreme haben können, das war mir aber zu süß. Der Laden bietet auch Käse und Schinken an, aber der Crêpe Teig ist vegan, was ich total super finde. Und dann ging es auch schon los! Goodbye Germany!




Das Essen im Flugzeug (US Airways) hat mich nicht überzeugt. Ich bekam zwar ein veganes Essen, aber es schmeckte nicht. Der Salat mit Dressing war ok, die Gemüsepampe bestand aus meinen Feinden Aubergine und Pilzen, die Paprika war in einer undefinierbaren Sauce und der Reis war ok. Ich frage mich, wieso Veganer immer nur Brot mit Margarine bekommen, aber naja. Das Obst war immerhin gut :D

Außerdem bekam ich als Snack ein Brötchen mit Gurke und Tomate…yeah.
Zum Glück hatte ich Nüsse, ein Baguette mit Humus und drei Äpfel dabei!





Washington D.C.

Los geht’s in Washington, D.C., einer wunderschönen Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Dort sind wir alles zu Fuß abgelaufen.

Am Abend meiner Ankunft war nicht mehr viel mit mir anzufangen. Wir gingen zu einem Mexikaner um die Ecke, bei dem alles richtig lecker aussah. Wir bekamen als kostenlosen Starter Nachos mit veganer Tomaten-Koriander Salsa, die auch wirklich gut war. Meine Hauptspeise war ein Burrito gefüllt mit Gemüse und Reis, dazu Reis und Bohnen und Dips. Leider haben sie mir auch Sour Cream gegeben. All das schmeckte leider über-haupt-gar-nicht. Ich hasse es, Essen wegzuwerfen, aber hier war es mir nicht anders möglich. Selbst die Guacamole war ungenießbar. Der Burrito war trocken und fad, das Gemüse irgendwie eklig, die Bohnen pampig und der Reis war ok. Der Kellner berechnete mir am Ende keinen Cent, was ich als sehr zuvorkommend empfand. So etwas erlebe ich in Deutschland selten bis nie (es ist aber auch fast nie der Fall, dass mir etwas gar nicht schmeckt und ich es fast komplett zurückgehen lasse).



Am nächsten Tag war ich ausgeschlafen und fitter.
Mein Frühstück im ersten Hotel (Residence Inn Arlington Pentagon City – sehr zu empfehlen, super zentral gelegen und einfach nur toll!):
Bagel, Peanutbutter, Fruit Loops und Vollkorn-Flakes, Apfel, Orange



Dann ging es gestärkt auf zum Sightseeing. Wir hatten super Wetter, ich habe mir direkt einen schönen Sonnebrand geholt ;)

Nachdem wir den Weg zum State Capitol zum Hauptbahnhof und in die City gelaufen waren, gönnten wir uns frische Früchte und die unglaublich leckere Lärabar Sorte Chocolate Cherry. Hat auch den Mädels so gut geschmeckt, dass Lärabars (und Clif Bars) unsere treuen Begleiter durch den Urlaub waren.


Danach ging es durch Chinatown und als wir genug gesehen hatten, holte ich mir in der Salatbar Chop’t einen RIESENGROßEN veganen Salat. Er war auch als vegan gekennzeichnet. Der Salat mit Nachos, Tofu, Avocado, Spinat, Gurken, usw. wurde in eine große Schüssel geworfen und mit einem großen Messer gehackt und ich eine Schüssel gepackt. Ich bekam kostenlos warmes Brot dazu und konnte ihn gar nicht auf einmal aufessen!


Am nächsten Tag regnete es leider durchgehend und da wir alles für uns wichtige in Washington gesehen hatten, verschlug es uns in eine nahegelegene Mall. Dort gingen wir erst einmal zu Lush, was meine Begleiterinnen nicht kannten. Die mega nette Mitarbeiterin verwöhnte unsere Hände und Lush hat seitdem zwei neue Fans (ich bin ja schon längst einer!!!).

In der Mall aß ich bloß einen Footlong Sub bei Subway (ich finde Footlong macht gerade so satt…zumindest als Veggie Delight) mit Avocadocreme statt Käse und Salat. Ich habe mich immer nach den Zutaten der Guacamole erkundigt und zu 99% war diese vegan. Die meisten Mitarbeiter konnten ohnehin etwas mit dem Begriff vegan anfangen J



Abends bekam ich Hunger und wir bestellten bei einem asiatischen Lieferservice. Ohne Fischsauce, Ei und anderen tierischen Zutaten, natürlich. Ich bestellte frittierten Tofu in leckerer Sauce mit Brokkoli und Reis.

Die Portion war SEHR groß und sehr lecker. Letztendlich habe ich nur die Hälfte geschafft und meine Freundin aß sie leer – seitdem liebt sie frittierten Tofu. Es war auch wirklich gut!



Ansonsten habe ich einige Clif Bars und Oreos gekauft, Yummy!


Washington bietet ausreichende Möglichkeiten für Veganer. Ich habe kein explizit veganes Restaurant oder Café getestet und trotzdem überall genug gefunden. Preislich war alles super und lecker war es auch! Für die kurze Zeit, die wir hatten, war ich mehr als zufrieden.


New York City
Am nächsten morgen ging es los in die Stadt unserer Träume – NEW YORK CITY! Wir waren extrem aufgeregt und gespannt. Nach ca. 4,5 Stunden grausamer Busfahrt kamen wir endlich an und fuhren zu unserem Hotel (Quality Inn Woodside Queens). Ich wusste nicht, was uns erwarten würde, aber wir waren komplett positiv überrascht. Sauber, groß genug, sehr ruhig, gute Lage, guter Preis. Was will man mehr? Mit der Metro waren wir in knapp 20 Minuten am Times Square (ohne umsteigen) und auch sonst kamen wir überall super hin, auch zum La Guardia Airport am Ende der Woche (Shuttlebus). Die Lage war sicher und es gab Einkaufsmöglichkeiten. Trotz vielbefahrener Straße direkt vor dem Hotel war es super ruhig und auch die Klimaanlage funktionierte gut und war nicht zu laut. Jackpot!

Wir machten uns auf in Richtung Times Square und ich war sehr hungrig, also stärkte ich mich (wie schon in Amsterdam letzten Sommer) bei MAOZ Vegetarian Falafel. Preislich waren vor allem die Auswahl und die Portionsgröße bei der Lage am Times Square super. Ich matschte alles dazu – Avocado, Spinat, Humus, Tabouleh, Gemüse, vegane Knoblauchsauce. Wahnsinnig gut!



Ich merke schon – wenn ich so weiterschreibe, wird das ein laaaanger Beitrag :D

Weiter geht es.

Am nächsten Tag, nach dem üblichen Programm wie Empire State Building und China Town, kehrten wir in einem veganen asiatischen Restaurant ein und bekamen dort für 7,50$ ein Mittagsmenü inkl. Springrolls als Vorspeise, kostenlosem Tee und einer Hauptspeise. Jedes Gericht dort war vegan und es gab auch veganen Cheesecake. Leider war ich am Ende zu satt dafür! Alle Gerichte waren mit Mockmeat, ich entschied mich für paniertes Chicken-Mockmeat mit Gemüse und Vollkornreis J Eine sehr gute Wahl. Meine Freundin war zu dem Zeitpunkt noch etwas skeptisch, was Mockmeat anbelangte, und fragte nach einem reinen Gemüsegericht und meine andere Freundin erfreute sich an der scharfen Version meines Gerichtes. Es schmecke fabelhaft und die Portionen waren mal wieder sehr groß!








Am Tag darauf aßen wir in Little Italy. Vor unserem Dinner gönnten wir uns freche Früchte in der Sonne.

Irgendwie gab es weit und breit keine vegane Pizza mit Käse, was ich sehr schade fand, also entschied ich mich für Pizza mit Tomatensauce und Kräutern (der Teig war vegan), da ich das Gefühl hatte, Extrawünsche wären nicht so willkommen. Als Vorspeise teilten wir uns Teigbällchen mit Knoblauch und Tomatendip. An sich war alles lecker, aber leider kam meine Pizza mit Käse, obwohl ich es ausdrücklich abbestellt hatte. Sie gaben mir eine „neue“ Pizza, bei der ich jedoch nach einigen Bissen feststellen musste, dass der Käse nur heruntergekratzt und neue Sauce daraufgegossen worden war. Frechheit! Die Bedienung entschuldige sich mehrfach und ich bekam endlich meine richtige Pizza. Wieder mal sehr ärgerlich, aber so etwas geht gar nicht. Zum Glück reagiere ich nicht allergisch auf Laktose! Immerhin war es dann ganz schmackhaft.

Später war es sehr kalt draußen und wir wärmten uns in einem der unzähligen Starbucks auf. Ich trank einen Hazelnut Latte mit Sojamilch, mmmhhhh!






Als wir am nächsten Tag die Wall Street erkundeten, war es kalt und windig. In der nahen Umgebung dieses doch sehr prächtigen und mächtigen Viertels von Manhattan fanden sich unzählige vegane Optionen – unter anderem „Terri“, wo man veganes Fast Food bekommt (Wraps, Sandwiches, Kuchen, aber auch Rohkost, Salate, Shakes, Smoothies). Angesichts des Wetters entschied ich mich für einen Wrap, oder Sandwich, oder was auch immer es am Ende war, mit veganem Chicken, Daiya Mozzarella, gebratenem Gemüse und einer leckeren Sauce. Es war sehr schmackhaft, nicht teuer und wieder einmal viel zu viel. Ich habe die Hälfte gerade so geschafft.

Außerdem habe ich dort noch einen Peanutbutter Brownie (fürs Frühstück), einen Blueberry Muffin (für abends) und einen Chocolate-Vanilla Cupcake (als Dessert) mitgenommen.

Später kamen wir an einem veganen Laden nahe des Times Square vorbei, der uns schon am ersten Tag aufgefallen war. The V-Life. Wir planten, dort auf jeden Fall noch vorbeizugehen, was wir zwei Tage später zum Glück auch verwirklichten.








Vorher verschlug es uns (wir waren mittlerweile nur noch zu zweit) noch in den Central Park für ein leckeres Früchte- und Brownie Frühstück und später nach Harlem, wo wir uns an einem veganen Buffet bedienten. Das war richtig lecker, günstig und toll. Es gab alles, was das vegane Herz begehrt. Mac’n’Cheese, Fake Meat, Gemüse in allen Sorten und Varianten, Suppen, Reis, Hirse, Bohnen, Exotisches, Süßes….Ich habe das Gemüse eher liegen lassen, da nach Gewicht berechnet wurde und Gemüse kenne ich ja schon ;)








Der folgende Tag war zugleich unser letzter – wir wollten ein wenig Brooklyn erkunden, bevor abends unser Flug nach Chicago ging. Leider regnete es fast die ganze Zeit, sodass wir nur wenig sehen konnten. Kurz nach dem Frühstück stolperten wir zufällig über ein rein veganes Café – ich hatte keinen Hunger, aber alles sah sooooo lecker aus und die Preise waren mal wieder unschlagbar. Ich gönnte mir wenigstens ein Eis (Chocolate Chip Cookie und noch eine andere cremige Sorte) und einen Carrot Cupcake für später. Es war richtig gut und ich wäre gerne noch einmal wieder gekommen.

Meine Freundin probierte zuvor in einem Frozen Yoghurt Laden zwei vegane Sorbet Sorten, die wirklich ganz schmackhaft waren.









Später erkundeten wir zum ersten und noch lange nicht letzten mal einen Whole Foods Supermarkt (eine große Bio-Supermarkt-Kette mit vielen veganen Optionen, einen großen Buffet und allerlei Späßen für Veganer, Allergiker und alle anderen Interessierten). Wahnsinn! Ich schlug erst mal zu und kaufte mir alle tollen Clif Sorten, für nur 99 Cent pro Stück. Traumhaft!

Im Anschluss daran besuchten wir das V-Life nahe des Times Square und wurden nicht enttäuscht. Für ca. 10 $ bekamen wir jeweils ein sehr großes Sandwich mit allerlei tollen Belägen. Meine Freundin hatte eines mit Cashew Käse, Spinat, Pilzen und Aubergine, ich wählte knuspriges Mock-Chicken, Bacon, Mayo und Salat. Dazu die wohl besten Pommes, die wir je hatten. Wir beiden packten nur das halbe Sandwich und hatten so zum Glück unser Frühstück für Chicago sicher ;)



New York ist und bleibt der helle Wahnsinn. Ich werde definitiv wieder kommen, denn es gibt noch so viel zu sehen und zu probieren! New York ist toll für Veganer und gar nicht so teuer, wie ich es erwartet hatte. Im Schnitt habe ich hier für qualitativ sehr hochwertiges und besonderes Essen mit großen Portionen weniger bezahlt, als in Deutschland. Sofern ich so etwas in Deutschland überhaupt bekommen hätte (Vego Foodworld in Berlin ausgenommen – bleibt meine Nummer 1!). Wir legen auch gar keinen Wert auf schicke Restaurants und speziell angerichtetes Essen. So etwas bekommt man in NY natürlich auch, allerdings zu hohen Preisen und das war es uns nicht wert. Ich bin und bleibe einfach Studentin :D 

Chicago

Dann ging es auch schon los nach Chicago! Leider hatte unser Flug 5 Stunden Verspätung, sodass wir erst mitten in der Nacht ankamen und den ersten Tag halb verschliefen, aber trotzdem war alles super. Somit verbrachten wir den ersten Tag in unserer Neighbourhood (wir waren sehr weit außerhalb, da die Hotels in Chicago nahezu unbezahlbar waren). Gewählt haben wir das Super 8 Motel Bridgeview Area. Die Gegend war gut, direkt am Highway, aber leise, viele Fast-Food Ketten und ein paar Wohnhäuser. Fühlte sich jedenfalls sicher an. Das Motel hatte sehr große Zimmer mit Kühlschrank und Mikrowelle, war sauber, schön und sehr preiswert. Wir waren zufrieden!

In der Umgebung gab es kein veganes Angebot, aber es war auch alles viel zu weitläufig. Somit diente unser Sandwich als Frühstück (das im Motel hatten wir sowieso verschlafen) und später fuhren wir in eine nahegelegene Mall, um uns GODZILLA in 3D anzuschauen. Das war mehr als empfehlenswert. Es gab XXL Popcorn (vegan, mit Kokosfett) mit Free Refill und außerdem unendlich gemütliche Sitze mit verstellbarer Lehne und Fußteil. Grandios!



Außerdem kaufte ich in der Mall, in der sich das Kino befand, noch einige Lärabars und Clifs und Mamba :D



Am nächsten Tag ging es Richtung Downtown. Wir besuchten den Willis Tower mir dem berühmten Skydeck und staunten über die schöne Stadt. Danach stärkten wir uns im wohl besten veganen Restaurant der Stadt – dem Native Foods Café. Und wieder muss ich sagen: Toller Service, wahnsinnig gutes Essen, günstige Preise (wir zahlten 10 bzw. 11,50 $ für ein großes Hauptgericht und Getränk) und schönes Ambiente. Meine Freundin wagte sich an Mock Meat und wählte den Crispy Native Chicken Burger mit Pommes. Alles im Café ist vegan und so schön angerichtet. Seit diesem Tag war es um sie geschehen und sie ist nun auch Mock Meat Fan! YEAH! Ich entschied mich für die Soul Bowl, eine Schüssel mit Reis, Kidneybohnen, Grünkohl, anderem Gemüse, Sauce und 2 großen Crispy Native Chicken Spießen. Es war t r a u m h a f t.

Außerdem nahm ich noch zwei Cupcakes mit, Carrot Cake und Vanilla Chocolate. Beide auch sehr süß und lecker

Leider schafften wir es nicht ein zweites Mal in dieses Café, ich hätte so gerne noch mehr probiert…







Am folgenden Tag machten wir einen weiteren Ausflug zu Whole Foods, um das Buffet zu testen. Wir waren begeistert vom Angebot, es gab einfach ALLES! Wir stopften unsere Behälter voll und dann entdeckte ich, dass es auch vegane Pizza an der Pizzatheke gab. Ich probierte sie dann glücklicherweise in Orlando ;)

Ich weiß gar nicht mehr, was ich mir alles geschnappt habe. Der Großteil war jedenfalls sehr schmackhaft und vor allem frisch! Wir waren richtig pappsatt nach unseren Portionen. Zum Glück, denn wie sich herausstellte, sollten wir abends kein Glück mehr haben. Wir begaben uns auf die Magnificient Mile (die größte Einkaufsstraße in Chicago) und dort fanden wir weit und breit nichts für unser Abendessen. Zum Native Foods Café war es zu weit und unsere letzte Metro in Richtung Bridgeview fuhr schon bald…also mussten wir mit halbleerem Magen die Stadt hinter uns lassen. Immerhin hatten wir noch ein paar Snacks im Hotel.







Leider konnten wir so nur wenig von Chicagos kulinarischen Köstlichkeiten testen, aber immerhin war das, was wir hatten, sehr überzeugend. Dadurch, dass wir so weit von Downtown wohnten, die Busse und Metros recht unglücklich fuhren und wir nur 2,5 Tage hatten, ging viel Zeit für Fahren verloren. Dennoch war es toll in Chicago!!!

Orlando

Unser Flug nach Orlando ging am nächsten Morgen. In Chicago war es kalt und windig und wir sehnten uns sehr nach Sonne. Die sollten wir bekommen! Wir erlebten fünf Tage voller Sonnenschein und Hitze. Wir gingen nicht nach Orlando, um die Freizeitparks zu erleben, was wir aber erst spontan entschieden. Es war einfach zu heiß und wir wollten nicht zwischen hunderten und tausenden von kreischenden Kindern in der Sonne anstehen, zu viel Eintritt und hohe Preise zahlen und Stress ausgesetzt sein. Also entschieden wir uns für das gegenteilige Programm: zwei entspannte Tage am wunderschönen Hotelpool (die letzten beiden Wochen waren wir nonstop unterwegs und hatten keinen Tag Pause), einen Tagesausflug nach Clearwater zum Strand inklusive Delphintour auf dem offenen Meer, einen Tag shoppen im Outlet und einen Tag nach Orlando Downtown.

Der Zufall wollte es so und setzte unser wahnsinnig schönes, ruhiges und sauberes Hotel (StaySky Suites Orlando I-Drive) in die unmittelbare Nähe eines Whole Foods Marktes. Jackpot! Ansonsten gab es nur Fastfood-Schuppen, Asia-Buffets, Fisch-Restaurants oder Steakhäuser. Von da an war Whole Foods unser Mekka und wir gingen dort mindestens einmal täglich vorbei. Das war gesund, lecker, preislich in Ordnung und sehr zufriedenstellend.
 
Wir aßen also allabendlich vom Buffet (veganes ist komplett gekennzeichnet) und probierten uns durch das Sortiment. Außerdem bestellten wir uns zweimal die Personal Vegan Pizza, mit verschiedenen Belägen (ich wählte Spinat, Tomaten, Paprika, Mais) und veganem Daiya Käse. Das ganze für knapp 7 $...traumhaft.








Im Outlet shoppten wir uns die Seele aus dem Leib und aßen von einem asiatischen Buffet. Die Nudeln und der Reis waren eifrei und auch hier wurde bestätigt, alles sei vegan. Auch die Frühlingsrolle sollte vegan sein, natürlich konnte ich es nicht prüfen, aber sie schmeckte nicht anders als die, die ich aus Deutschland kenne. Der Teller kostete 6 $ und machte mehr als satt. Lecker war es auch noch!


In Orlando Downtown gab es für uns nicht viel zu sehen. Wir besuchten den wunderschönen Lake Eola Park und fuhren danach zum veganen Tempel, Ethos Vegan Kitchen. Dort war es komplett voll und wir bekamen die letzten beiden Plätze! Als Vorspeise wählten wir Kartoffeln, Karotten und Brokkoli (oder so) in Blätterteig. Es sah unspektakulär aus, schmecke aber so was von gut, wirklich unglaublich…dazu dieser Knoblauchdip…fabelhaft!

Ich schwankte für die Hauptspeise zwischen Mac’n’Cheese oder italienischem Bruschetta mit Fake-Huhn und Mozzarella und entschied mich für letzteres. Es gab als Beilage keine Pommes, sondern Black Nachos oder Coleslaw. Hier wählte ich Black Nachos, eine gute Wahl. Meine Freundin entschied sich für ein Sandwich mit Seitan, gebratenem Gemüse und veganem Käse.

Die Portionen waren mal wieder groß und wir wurden ordentlich satt. Es hat richtig gut geschmeckt und alles war frisch. Ich nahm mir noch zwei Cookies mit, einen mit Zimt und einen Double Chocolate Cookie.






Ansonsten kauften wir bei Whole Foods – Donuts, Muffins, Cupcakes, Torten, Obst. Alles vegan, alles toll. Ich vermisse diesen Laden! Orlando war wahnsinnig schön.







Selbst wenn wir in einem Hotelviertel lebten, war es hier dank Whole Foods super einfach, vegan zu essen. Auch in der Stadt hatten wir keine Probleme und im Outlet gab es auch genug Auswahl (ich hätte noch Falafel essen können oder wieder bei Subway, zur Not). Wir waren jeden Abend so froh, eine tolle Alternative zu den schrecklichen, nach altem Fett riechenden Fast Food Schuppen zu haben…


Atlanta
Mit dem Nachtbus ging es dann weiter zu unserem letzten Ziel – Atlanta. Hier lebte meine Freundin während ihres Aufenthaltes und ich konnte so die letzte Woche bei ihr wohnen J Wir lebten in Midtown, was viel aufregender und „hipper“ ist als das eher heruntergekommene Downtown. Auch in Atlanta war es kein Problem, vegan zu essen.

Den ersten Tag hatten wir mal wieder verschlafen, da wir mit dem Bus erst um 8 Uhr früh ankamen, dort aber kaum geschlafen hatten. Nachmittags machten wir uns dann fertig und fuhren in eine Mall, um ein paar Geschenke zu kaufen. Dort habe ich wieder von einem Buffet gegessen, es war bis auf den Reis allerdings zu süß. Die Twisterpommes waren lecker! (Ja, wir haben immer nach dem Frittieröl gefragt)


Am ersten richtigen Tag verschlug es uns in eine kleine Mall zum Postkartenkauf, wo wir uns dann den Mix aus frischen Kartoffelpommes und Sweet Potato Fries holten, da der Laden einen echt guten Eindruck machte. Es schmeckte super und war sehr frisch! Wir hatten generell wenig Pommes gegessen, was wir in Atlanta schnell aufholten ;)

Später lud meine Freundin mich auf einen Soja-Latte im Caribou Café ein, der wirklich gut war. Am Abend gingen wir wieder in die Mall, da wir am Vortag nur sehr kurz Zeit hatten und wir noch einige Geschenke brauchten. Dort gab es einen Sushi-Stand, der günstig eine vegane Sushi-Box mit Inari und prall gefüllten Maki anbot. Außerdem holte ich mir die berühmten Chipotle Nachos mit Guacamole. Lecker wars!




Weiter ging es am folgenden Tag, als wir in den Osten der Stadt fuhren. Dort trafen wir eine Kommilitonin meiner Freundin (aus Frankreich) und gingen mit ihr in ein Karibisch-Veganes „Restaurant“. Es war eher ein Imbiss, innen waren ca. 40°C, draußen ca. 35. Trotzdem war es gut besucht und das Essen war hervorragend. Wenn auch sehr scharf…es gab verschiedenen karibische vegane Gerichte, z.b. veganes Lamm, Curry, Gemüsecurry, veganes Chicken, Linsen, Samosas…ich wählte die Box mit drei Optionen, genau wie unsere französische Freundin. Wir zahlten knapp unter 10 $ und bekamen wirklich große Portionen. Ich kaufte noch zwei Samosas, die ich leider nicht essen konnte, da sie sehr scharf waren. Die anderen freuten sich dafür umso mehr J

Nach so viel Schärfe wollte ich etwas Süßes. Und siehe da, kaum 200 Meter entfernt gab es die nächste vegane Location. Dort konnte man ebenfalls von einem exotischen Buffet essen und verschiedene Kuchen erwerben. Ich entschied mich für den Schoko-Kokos Kuchen mit irgendeinem Sirup, und der Kuchen war so unglaublich lecker. Ich kann es gar nicht beschreiben!

Wir befanden uns übrigens in einem Stadtteil mit fast ausschließlich afroamerikanischer Bevölkerung und wurden sehr interessiert betrachtet, als wir uns durch das Angebot schlemmten ;)






An unserem vorletzten Tag widmeten wir uns noch einmal den schönen Seiten von Atlanta und der leidigen Geschenksuche. Da wir nicht so viel Zeit und Auswahl hatten, aßen wir in einer Mall jeweils ein Falafelsandwich mit Twisterpommes. Ich hatte irgendweine vegane Sauce, die auf jeden Fall ganz gut geschmeckt hat. MAOZ war aber besser :P
 
Abends gönnten wir uns noch einen Smoothie aus einem Laden, der viel Rohkost und vegane Produkte verkaufte. Ich holte noch zwei vegane Cookies für die Heimreise, die einfach riesengroß waren (ebenso wie der Smoothie…wir haben ca 4 $ gezahlt. In Deutschland unmöglich!!)



Der letzte Tag der Reise rückte näher…ich konnte es kaum glauben. Zur Stärkung vor meiner Heimreise aßen wir bei einem interessant aussehenden mexikanischen Restaurant am Piedmont Park, das auch eine vegane Schale mit Reis, Tofu, Salat, Guacamole und Nachos im Angebot hatte. Das hat wirklich gut geschmeckt und vor allem satt gemacht. Außerdem war es wieder mal unschlagbar günstig – trotz Extrawünschen habe ich nicht einmal 7 $ gezahlt und bekam noch 2 warme Burrito-Fladen dazu…ich hatte nur ein wenig viel Koriander.

Als I-Tüpfelchen und um restliche Dollarscheine loszuwerden holten wir uns im Smoothieladen vom Vortag (Ardens Garden) noch einmal eine Portion Vitamine. Für mich durfte es ein grüner XXL Smoothie sein, den ich gerade so bis zum Check In leer getrunken hatte.




Dann saß ich auch schon im Flieger nach Deutschland…traurig und glücklich zugleich! Es war eine wahnsinng schöne, spannende, lustige, aufregende und tolle Reise. Alle Städte waren auf ihre Art besonders und wir hatten super Wetter, lernten so viele nette Menschen kennen, erlebten unendliche Gastfreundschaft und Freundlichkeit, staunten viel, sahen unzählige süße Tiere, dicke und dünne Menschen, leider auch viel Armut und Reichtum (so nah beieinander) und verstanden uns oftmals ohne Worte. Ich vermisse die Reise jeden Tag und werde auf jeden Fall zurückkehren.

Doch wir sind noch nicht ganz durch – ich bekam noch ein Essen auf der Heimreise. Immerhin war es besser als auf der Hinreise, dieses Mal mir Reis, Artischocken, Erbsen, Paprika, Zitrone, etwas mir Unbekanntem, einem Salat mit Käse (den ich nicht aß), Früchten und einem Brötchen mit Margarine.


Das „Frühstück “bestand aus einem Mini Bagel mit Erdbeermarmelade und war keines Fotos würdig. Dann landete ich auch schon auf deutschem Boden und meine Familie und mein Freund begrüßten mich herzlich.

Und wer immer noch nicht genug hat, hier noch ein Paar Eindrücke aus den jeweiligen Städten. Danke für eure Aufmerksamkeit!

Washington






New York








Chicago







Orlando







Atlanta