Mittwoch, 26. Februar 2014

Interview mit Vera von Miss Golightly auf Reisen + Gewinnspiel "Schlaflos in Seoul"


Ich bin wirklich total erstaunt, wie viele Reiseblogger sich fleischfrei ernähren. Anscheinend passt eine weltoffene, lebensfrohe Grundeinstellung gut zu der Philosophie, anderen Lebewesen nicht schaden zu wollen. Nix Spaßbremsen, die keinen Spaß an der Fleischeslust haben ;) Heute ist Vera von Miss Golightly auf Reisen dran, mir ein paar Fragen zu beantworten.



Liebe Vera, bitte stell Dich und Dein Blog mal kurz vor. Wie bist Du denn auf den Namen gekommen? 

Mein Blog heißt missgolightlyaufreisen.de, der Name bezieht sich auf Holly Golightly, die Hauptfigur in Truman Capotes Kurzroman "Frühstück bei Tiffany", einem meiner Lieblingsbücher. Als Journalistin und Autorin schreibe ich oft über Reisethemen. Die Website ist aber eher ein Hobby. Da die Inhalte der Website wenig mit meiner journalistischen Arbeit oder mit meinen Buchprojekten zu tun haben, wollte ich mich als Person nicht zu sehr in den Mittelpunkt stellen und habe mit "Miss Golightly" eine Art Internetpersona erschaffen. "Miss Golightly" gibt im Wesentlichen Tipps für effizientes, stilvolles und möglichst auch ökologisch sinnvolles Reisen. Auf der Website findet man viele unterschiedliche Inhalte, von Hoteltests über Restaurantempfehlungen, Blogposts über Reisebücher, Gepäckstücke, Reiseaccessoires, Kosmetik, Reiseoutfits, aber oft auch kleine praktische Tipps, zum Beispiel wie man schneller durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen kommt.


  
Wann hast Du angefangen, über Deine Reisen zu bloggen und wie kamst Du dazu?

Von 2007 bis Ende 2009 habe ich für Brigitte Online über das Leben in Seoul gebloggt. Nachdem dieses Projekt beendet war, wollte ich gerne wieder eine Internetpräsenz haben, war mir aber lange nicht sicher, wie sie aussehen sollte. Die Idee für missgolightlyaufreisen.de kam mir eines Tages am Frankfurter Flughafen, als mir einfiel, dass ich über die Jahre sehr viele Reisetipps gesammelt habe, die ich gerne weitergeben möchte. Die Website ging dann im Sommer 2012 online.


Du stehst auch auf Reise-Accessoires wie ich. Was für Must-Haves packst Du immer ein, wenn Du unterwegs bist?

Ich mag sehr gerne schöne Kofferanhänger und bunte Kosmetiktaschen. Besonders gut gefallen mir die Reiseaccessoires von Anne Taintor und von Penguin Books. Mein absolutes Must-Have ist allerdings mein Thermobecher. Wenn ich unterwegs bin, habe ich immer einen dabei. Ich führe seit einiger Zeit einen persönlichen Feldzug gegen Papp- und Plastikbecher, denn - wenn wir ehrlich sind - produzieren wir gerade auf Reisen eine Menge Müll, der eigentlich vermeidbar wäre. Bei Flugreisen nehme ich den Thermobecher leer mit durch die Sicherheitskontrolle und befülle ihn dann im Sicherheitsbereich an einem Trinkwasserbrunnen. Auch im Flugzeug lasse ich mir von den Stewardessen Getränke in meinen eigenen Becher füllen. So spart man viele Plastikbecher ein. 


 
  
Wo warst Du bisher überall? Und wo hat es Dir besonders gut gefallen?

Als ich jünger war, bin ich viel durch Europa und auch ein bisschen durch Nahost gereist. Meine erste außereuropäische Reise ging nach Israel. Dann habe ich eine Weile in New York und in Kameruns Hauptstadt Yaoundé gearbeitet. Als Studentin habe ich auch an vielen internationalen Freiwilligenprojekten teilgenommen, die mich nach Japan, Armenien, in die Ukraine und nach Südkorea führten. In Südkorea bin ich dann "hängengeblieben" und lebte rund sechs Jahre dort. Im Moment bin ich die meiste Zeit des Jahres in Berlin, verbringe aus verschiedenen Gründen auch viel Zeit in Madrid, bin aber immer wieder auch für längere Zeit in Seoul. Da ich so lange in Asien gelebt habe, bin ich viel in der Region herumgekommen. Besonders gut gefallen hat mir Malaysia, weil es ein sehr vielschichtiges, gemischtes, multikulturelles Land ist. Malaysia ist auch für Vegetarier ein sehr angenehmes Reiseland, weil vegetarisches Essen dort absolut kein Problem darstellt. Vor einigen Jahren bin ich mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Peking gereist. Das war ein ganz besonderes Reiseerlebnis, das ich jederzeit weiterempfehlen würde.


  
Besonders viel bist Du ja in Asien unterwegs. Erzähl mal wieso und um was es in Deinem Buch "Schlaflos in Seoul" geht.

Da ich lange in Südkorea gelebt habe, bot es sich an, auch andere Länder in der Region anzusehen. Allerdings kannte ich einige asiatische Länder, wie Japan, Taiwan, China und die Mongolei, schon vor meiner Zeit in Südkorea. In "Schlaflos in Seoul" geht es um mein erstes Jahr in Südkorea und all die Startschwierigkeiten, die ich dort hatte. Es ist in vielerlei Hinsicht ein sehr persönliches Buch, da es um meine Erfahrungen und meine subjektiven Eindrücke geht. Nicht jeder, der nach Südkorea reist, wird die gleichen Erfahrungen machen, aber ich denke schon, dass das Buch viele Informationen enthält, die allen, die eine Südkoreareise oder einen Arbeits- oder Studienaufenthalt in dem Land planen, sehr nützlich sein können. Das Buch ist kein Reiseführer, sondern Reiseprosa, aber es ist so konzipiert, dass es gleichzeitig unterhaltsam und informativ ist. Oder zumindest hoffe ich, dass es bei den Lesern des Buches so herüberkommt.




Du bist ja Vegetarierin, ist das auf Reisen für Dich schwierig?

Das kommt sehr auf das Land an. Manche Länder, wie Malaysia, sind völlig unproblematisch, andere Länder, wie die Mongolei, Südkorea oder auch Spanien, sind schwieriger, weil dort vegetarische Ernährung nahezu unbekannt oder manchmal gesellschaftlich nicht akzeptiert ist. Man sollte sich natürlich vor der Reise genau informieren, aber durch Reiseführer alleine ist das oft nicht möglich. Viele Reiseführer werden von Nicht-Vegetariern geschrieben, denen mögliche Probleme für Vegetarier logischerweise nicht auffallen. Bei manchen Ländern, wie der Mongolei, ist es natürlich bekannt, dass die Landesküche sehr fleischlastig ist, bei anderen Ländern, wie Südkorea, weiß man in der Regel weniger über die Essgewohnheiten, weil weniger darüber geschrieben worden ist. Eine gute Informationsquelle ist www.happycow.net, auf der Website kann man vegetarische Restaurants weltweit finden. Gute Tipps findet man natürlich auch auf Reiseblogs von Vegetariern und Veganern.   

Was sind Deine nächsten Reiseziele? Ist schon etwas Konkretes geplant?

Ich bin gerade auf dem Weg nach Madrid. Das ist allerdings keine reine Vergnügungsreise. Für meine nächste Urlaubsreise habe ich vage Pläne, nach Marokko zu reisen, aber die Planung ist noch nicht sehr weit fortgeschritten. Auch Indien würde mich sehr interessieren, aber eine Indienreise muss ich wohl noch ein wenig aufschieben.


 

Bist Du denn eher spontan, wenn es ums Reisen geht oder ein Kontrollfreak wie ich, der alles genau durchplanen muss?

Das kommt ein bisschen auf die Perspektive an. Ich finde, dass ich eher spontan bin, viele meiner Reisebegleiter würden aber wohl behaupten, dass ich ein Kontrollfreak sei. Was ich normalerweise sehr genau durchplane, ist alles, was mit Transport zu tun hat, also die An- und Abreise, Flughafentransfers, Zug- und Busreisen, mögliche Taxifahrten. Über den Themenblock "Transport" recherchiere ich im Voraus sehr viel. Das liegt daran, dass ich meist mit recht schwerem Gepäck unterwegs bin und mich nicht darauf verlassen will, dass ich mit einem schweren Koffer "schon irgendwie zum Hotel kommen werde". Alles andere entscheide ich dann spontan vor Ort. 


Liebsten Dank, Vera! Und nun habt Ihr bis zum Montag, den 03.03.2014 um 24.00 Uhr die Gelegenheit, Veras Buch "Schlaflos in Seoul" zu gewinnen. Hinterlasst hier einfach ein Kommentar und das Los entscheidet dann. Viel Glück!



Nachtrag 05.03.2014:
Herzlichen Glückwunsch an Astrid von Avilia's Way, denn sie ist die glückliche Gewinnerin! Allen anderen wünsche ich viel Glück beim nächsten Mal, denn bis zum nächsten Gewinnspiel ist es nicht mehr lange hin ;)


Samstag, 22. Februar 2014

Rohveganer Key Lime Pie


Im November waren wir zwei Wochen im Sonnenstaat Florida und haben dort u.a. Key Lime Pie genossen. Sehr lecker und mit den süßsauren Limetten total erfrischend. Ich hatte von Anfang an vor, diesen Kuchen mal in roh nachzubauen und diesen Wunsch habe ich mir nun erfüllt. Auch, wenn ich niemals Rohköstler werde und auch nie ganz dem Zucker abschwören kann, finde ich Rohkosttorten superlecker und auch total einfach zu machen.

Also hier nun für Euch: Rohveganer Key Lime Pie ohne Backen, ohne Zucker, ohne Mehl, ohne alles ;)

Für den Boden:
  • 1 Tasse Mandeln
  • 1 Tasse Kokosraspel
  • 10 Datteln
Für die Füllung:
  • 2 Tassen Cashewnüsse (über Nacht eingeweicht)
  • 2 Avocados
  • 1 Banane
  • Saft von 4 Limetten
  • 1/2 Tasse Agavendicksaft
  • 1/3 Tasse Kokosöl
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 Prise Meersalz
Zuerst macht man den Boden. Hierfür die Mandeln, Kokosraspel und Datteln im Vitamix ordentlich schreddern. Dann kommt der "Teig" in eine Springform, wird gut angedrückt und muss anschließend für eine Stunde im Kühlschrank auskühlen.

Für die Masse die Cashews (ohne Einweichwasser) mit dem Saft von 4 Limetten, abgeriebene Limettenschale, 2 Avocados und 1 Banane pürieren. Hinzu kommen Kokosöl, Agavendicksaft, die Vanille und eine Prise Salz. Alles nochmal gut mixen und dann in die Form geben und auf dem Kuchenboden verstreichen.

Dieses Mal habe ich auch wieder normalen Cashewbruch aus dem Bioladen genommen, also nicht in Rohkost-Qualität. Kokosraspel und Agavendicksaft warenDie Mandeln waren allerdings roh, denn da hatte ich noch Reste. Das Kokosöl, die Banane und die Avocados waren auch roh. Das nur der Vollständigkeit halber, wie ich schonmal gesagt habe, muss man das selbst abwägen, ob man das viele Geld für die ganzen Zutaten in Rohkost-Qualität ausgeben will. Mir war es wichtig, ein paar Reste aufzubrauchen, sowohl roh als auch nicht roh und ich hatte Lust auf Kuchen.

Sonntag, 16. Februar 2014

Geschäftsreise nach Oberhausen - mal wieder vegan im Pott

 

Wie ich auf meiner Facebook-Seite bereits erzählt habe, war ich in dieser Woche auf Geschäftsreise in Oberhausen. Nicht mal 24 Stunden war ich dort, doch trotzdem gibt es einiges zu erzählen, denn ich wurde postiv überrascht.

Von Mannheim ging es erstmal nach Köln, wo wir umsteigen musste. Vom Hauptbahnhof konnte man wunderbar den Kölner Dom bestaunen.


Kamps-Filiale am Kölner Hauptbahnhof mit Blick auf den Dom

Außerdem gibt es dort einige Kamps-Filialen. Erst diese Woche habe ich mitbekommen, dass es von der Firma Kamps eine Liste mit deren veganen Produkten gibt. Also ich finde das klasse! ich gehe fast nie zum Bäcker und wenn, dann kenne ich in meinem Heimatort noch einen "richtigen" Bäcker (keinen Backshop), wo nicht mit Backmischungen gebacken wird und man an der Theke auch Auskunft über die Zutaten machen kann. Dort weiß ich, dass alle Brot- und Brötchensorten ohne Milch o.ä. auskommen.

Nun aber zurück zu Kamps: die haben wirklich recht viele Produkte auf ihrer veganen Liste stehen und nachdem ich schon nix zu Mittag gegessen hatte, hat mich die Gier gepackt: eine Laugenbezel mit Kürbiskernen und eine Apfeltasche mussten es sein. Das war mein 1. Kaffeestückchen, seit ich vegan lebe! Das 1. süße Teilchen in 2,5 Jahren, einfach so vom Bäcker am Bahnhof. Krasser Scheiß! Geschmeckt hat es auch, allerdings habe ich vor lauter Gier ganz vergessen, dass ich eigentlich Äpfel gar nicht gut vertrage und davon meistens tierische Bauchschmerzen bekomme. Und genauso war es, der Zuckerrausch wurde kurze Zeit später mit üblen Krämpfen bestraft. Aber bitte, wie doof muss man sein, ausgerechnet etwas zu kaufen, dass das einzige Lebensmittel enthält, was man nicht verträgt? Aber egal, es war geil und ich bereue nichts!

Die vegane Kamps-Liste findet Ihr übrigens hier:
www.kamps.de/baeckerei/produkte/vegan


Böser, böser Verführer: die Apfeltasche

Ja, auch die Schweinsohren sind vegan ;)
 

Am Kölner Hauptbahnhof ist außerdem eine Chiquita Fruitbar zu finden. Dort kann man u.a. frisch zubereitete Pure Fruit Juices und Power Smoothies mit Vitaminzusätzen kaufen. Außerdem gibt es vorgeschnittenes Obst und Obstsalate.




Umsteigen am Kölner Hauptbahnhof
In Oberhausen angekommen sind wir in ein Taxi gestiegen, um uns ans Hotel fahren zu lassen. Der Taxifahrer war extrem sympathisch und lustig. Als es darum ging, wo wir abends was essen könnten, habe ich gesagt,am liebsten würde ich ja nach Duisburg oder Essen fahren, um dort in ein restaurant/Imbiss zu gehen. Daraufhin der Taxifahrer: "Warum wollen Sie denn außerhalb was essen gehen, in Oberhausen gibbet doch auch genug!" Ich so: "Naja, ich bin eben speziell. Ich bin anders als die anderen." Daraufhin er: "Wat? Veganer oder wat?" Wir haben alle herzlich gelacht. war wirklich klasse. Klaro war er kein vegan-Fachmann und konnte mir nicht weiterhelfen, wo man in Oberhausen vegan essen kan, aber ih bin ja zum Glück selbstd die Fachfrau ;) Trotzdem war es ein wirklich lustiges Erlebnis.

Abgestiegen sind meine Kolleginnen und ich im TRYP Hotel in Oberhausen, direkt am CentrO gelegen.



Im Flur gab es neben dem Fahrstuhl kostenlos Äpfel für die Gäste
Das CentrO ist das größte Einkaufszentrum in Europa, außerdem ist vornedran eine Promenade mit mehreren Restaurants
Unsere Wahl fiel auf das Mezzomar, ein italienisches Restaurant
Es war schon alles hübsch für Valentinstag dekoriert
 

Ich habe mich für Antipasto al Forno entschieden (natürlich ohne den Käse), die gesamte Speisekarte findet Ihr hier
 

Ich habe dazu noch leckeres Ciabatta bekommen. Und auf meine Frage, ob da denn auch keine Milch o.ä. drin sei, kam direkt die Reaktion "Vegan?" Der Kellner wusste es ganz genau, dass da nix Tierisches drin ist, weil am gleichen Tag schonmal ein Veganer da war und nachgefragt hat. Super, oder? Langsam wird das was, vegan spricht sich rum. Ich frage eigenrlich nei nach vegan, weil viele Restaurants damit einfach noch überfordert sind, ich frage eben genauer nach, was wo drin ist bzw. präzisiere das mit Milchprodukten, Ei usw. Aber dieses Mal bin ich positiv überrascht worden.
Das Essen war echt lecker, meine Kolleginnen waren auch happy mit ihren Wagenrad-großen Pizzen. Allerdings mussten wir wirklich ewig auf unser Essen warten und das war gar nicht schön. Das Ambiente und das Essen allerdings waren top!

Ich musste meine Kolleginnen gar nicht lange überreden, dass wir da hingehen, weil die Speisekarte wirklich riesig ist und die Auswahl megagroß. Ich denke mal, Pasta, Pizza und Bruschetta sind auch vegan möglich. Ich hatte nach dem Apfeltaschen-Intermezzo nur nicht mehr so richtigen Hunger. Cocktails stehen auch auf der Karte des Mezzomar, also man kann wirklich einen schönen Abend dort verbringen.

Oberhausen-Infos im Hotelzimmer

Zum Frühstück hatte ich mir extra einen Aufstrich von zuhause mitgenommen, also gab es Körnerbrot mt Champignon-Aufstrich, Gurken, Tomatensalat und Mixed Pickles. Auf dem Foto leider nicht zu sehen: ich hatte auch Erdnussbutter dabei, eine Scheibe Brot habe ich mit Erdnussbutter und Hotel-Pflaumenmus bestrichen
Mittags ging es schon wieder zurück, am Oberhausener Bahnhof gingen wir zu Subways. Vegan bei Subways ist das Vollkornbrot und der Veggie Delite (also lediglich Salat und Gemüse), außerdem die Barbeque-Soße, bzw. Öl & Essig. Ich habe mich für Öl & Essig entschieden und obendrauf habe ich mir etwas Zwergenwiese Smörrebröd gemacht, was ich noch dabei hatte. Wäre aber auch ohne gegangen.
Danach habe ich noch ein Reisemagazin beim Zeitschriften-Dealer gekauft, außerdem einen Slowenien-Reiseführer (im Sommer machen wir ja zusammen mit Freunden Kroatien und Slowenien unsicher) und bei HORSTHEMKE gab es noch einen Tee.

Auf dem Heimweg sind wir dieses Mal am Frankfurter Flughafen umgestiegen. Da bekommt man Fernweh!
 

Auf dem Weg zum Fernbahnhof im Frankfurter Flughafen kommt man bei einem Scoom vorbei.



Nun noch ein paar Tipps zu Oberhausen und Umgebung:
In Oberhausen kann man mittwochs bis freitags vegan essen gehen im Schmackofatz (Am Förderturm 27, im Druckluft Oberhausen). Ich war letztes Jahr mal dort, da hieß es aber noch Kombüse 22. War echt lecker damals. Soweit ich weiß, haben die neuen Betrieber nichts mit den vorherigen Verantwortlichen zu tun, das muss ja aber nicht heißen, dass es nicht mehr schmeckt. Ich war jedoch an einem Dienstag in Oberhausen und musste mir daher anders helfen. War aber auch gar nicht schlimm, denn auch so gab es für mich genügend zu essen.

Letztes Jahr war ich 2 Wochen lang geschäftlich in Duisburg und habe sehr viel an veganen Essensmöglichkeiten dort und in der Umgebung abgegrast:
www.veltenbummler.blogspot.de/2013/02/duisburg-der-pott-kocht-vegan 

Und in Essen gibt es auch einges:
www.veltenbummler.blogspot.de/2012/11/lecker-essen-und-genieen-in-essen

Vegan im Ruhrpott:
www.vegan-im-ruhrpott.blogspot.de


Ich mag das Ruhrgebiet wirklich gerne und die Menschen dort sind einfach offen und freundlich. Auch ziemlich direkt, aber auch das gefällt mir!

Und last but not least, ich habe mir mal wieder ein neues Buch zugelegt:

Für die lange Zugfahrt habe ich mir extra ein paar Tage vorher als Lektüre "Artgerecht ist nur die Freiheit" von Hilal Sezgin gekauft.

Und weil es gerade so schön aktuell ist: ein super Artikel von Hilal zum Fall "Marius". In Kopenhagen wurde eine männliche Giraffe getötet und an die Löwen verfüttert. Klar, eine Giraffe ist auch nicht mehr wert als eine Antilope, ein Schwein, eine Kuh usw., nur weil sie süß ist. ABER das Beispiel zeigt trotztdem, warum Zoos kein geeignetes Zuhause für Tiere darstellen und warum Zoos REIN GAR NICHTS mit Artenschutz zu tun haben:
www.zeit.de/gesellschaft/2014-02/zoo-ethik

CAPTIVITY KILLS! ARTGERECHT IST NUR DIE FREIHEIT!


Donnerstag, 13. Februar 2014

"Tölzer Veg" - Vegan in Bad Tölz an der Isar

 

Heute erreichte mich folgende Pressemeldung der Stadt Bad Tölz:

Egal, ob erfahrener Veganer oder „Neuling“ - das oberbayerische Bad Tölz hat zukünftig für diese Zielgruppe ein attraktives Angebot: Zweimal im Jahr, im Frühjahr (27.4. –
24.5.) und im Herbst (5.10. – 1.11.), wird die Isarstadt ganz im Zeichen des „Tölzer
Vegs“ stehen - so lautet der Titel der vierwöchigen Vegan-Auszeiten, in denen die Tourist-Information in Zusammenarbeit mit dem Lebensmittelmarkt „Biodelikat“ und dem
Kräutererlebniszentrum für Gäste einwöchige Vegan-Pauschalen anbietet.
 

Immer mehr Menschen leben – täglich  oder für eine begrenzte Zeit - vegan. Doch noch
immer ist es nicht ganz einfach, diese Lebensweise außerhalb des eigenen Haushalts
zu praktizieren. Vegane Restaurants oder Hotels: in vielen Gegenden Fehlanzeige. Für
interessierte „Neulinge“ kommen noch weitere Hemmschwellen hinzu: Unkenntnis über
alternative Lebensmittel und Unsicherheit über die Auswirkung der Nahrungsumstellung
auf den eigenen Körper. 


Die Gäste wohnen in Ferienwohnungen oder Hotels, die veganes Frühstück anbieten.
Außerdem bieten in dieser Zeit mehrere Gastronomiebetriebe in Bad Tölz und Umgebung vegane Speisen an. Die Teilnehmer erfahren interessante Neuigkeiten zum Thema (vegane) Ernährung, gehen mit den Kräuterpädagoginnen in die Wiesen und probieren zusammen mit anderen Teilnehmern neue Rezepte aus. Weiter im Angebot sind
Sportangebote, Entspannungstraining und einiges mehr.


In Kombination mit Bewegung an der frischen Luft, der Ruhe der Voralpenwelt, aber
auch vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten zu den umliegenden Bergen, Seen, Kulturschätzen wie den Schlössern des Märchenkönigs Ludwig oder den berühmten Künstlerorten sowie der Metropole München machen Bad Tölz zu einem attraktiven Urlaubsziel – nicht nur für Veganer.
 

Weitere Informationen unter www.bad-toelz.de /toelzerveg.







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Kleine Ergänzung von mir:
Unweit von Bad Tölz liegt das Örtchen Lenggries, wo sich das Hirschbachstüberl befindet. Das ist ein vegetarisches Restaurant mit vielen veganen Gerichten auf der Karte. 

Hirschbachstüberl
Karwendelstr. 50
83661 Lenggries 
www.hirschbachstueberl.de

Meine Claudi hat bei Deutschland is(s)t vegan mal darüber berichtet, sieht super aus!!!
www.deutschlandistvegan.de/hirschbachstuberl-in-lenggriesein-ausflugsziel-von-munchen-aus-das-hirschbachstuberl-in-lenggries

Falls Ihr also noch nix vorhabt: auf nach Bad Tölz dieses Jahr!


Nachtrag:
Marina von ve lové war beim Tölzer Veg im Frühling vor Ort mit dabei und hat das auf Video festgehalten:

www.ve-love.de/2014/05/08/tolzer-veg-vegane-auszeit-in-bad-tolz