Freitag, 18. Januar 2013

Vegane 2 Broke Girls Cupcakes: Boo-Yah!



Da ich eine Backtivistin bin wie Carina von Rebelion im Unterton (liebe Grüße an dieser Stelle) und schon länger keine Cupcakes mehr gebacken habe (3 laaaaange Wochen, Leute!), ist es mal wieder so weit.


Wie angekündigt, werden es dieses Mal 2 Broke Girls Cupcakes sein. Ich liebe diese Serie, vor allem den Humor von Max und die Tatsasche, dass die beiden Hauptfiguren Max und Caroline gemeinsam ihren Traum verfolgen, ihr eigenes Cupcake Business aufzumachen. 

Die Serie handelt von den beiden Kellnerinnen Max und Caroline, die nicht nur zusammen in einem Diner arbeiten, sondern auch gemeinsam in Brooklyn in einem Apartment wohnen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein, denn Max kommt aus eher ärmlichen Verhältnissen. Sie hat es nicht immer leicht gehabt im Leben, jedoch verdanken wir dieser Tatsasche ihren dunklen Humor und ihre derben Sprüche. Die blonde Caronline ist die Tochter eines Milliardärs, der gerade eine Gefängnisstrafe wegen Betrugs absitzt. Die Konten der Familie wurden deshalb eingefroren und nun muss sie zum ersten Mal im Leben richtig arbeiten. Ihr Markenzeichen sind Chanel und ihre Glücks-Perlenkette. 

Max backt himmlische Cupcakes und Caroline war auf einer Business School, gemeinsam wollen sie es schaffen und ein Geschäft aufmachen. Zu Anfang verkaufen sie Max's Homemade Cupcakes nebenbei in dem Diner, in dem sie arbeiten. Der Kassierer Earl, der Geschäftsführer Han und der versaute Koch Oleg steuern ihren Teil dazu bei, dass eine witzige Situation die nächste jagt und Max mit Wortspielen nur so um sich wirft.






Lange habe ich hin- und herüberlegt, für welche Sorte ich mich entscheiden werde und nachdem ich gestern die aktuelle Folge "And the Bear Truth" (Staffel 2, Folge 13) gesehen habe, fiel meine Wahl auf:

Lemon Cupcakes with Vanilla Frosting
(Linda's Homemade Cupcakes)

Zutaten für die Törtchen:
- 250g Mehl
- 1/2 Päckchen Backpulver
- 1 TL Natron
- 100g Zucker
- 90g Margarine
- 3 TL No-egg
 

 - 250 ml Sojamilch
- 1 TL Zitronensaft
- 1 Päckchen Citroback

Den Ofen auf 180° Grad vorheizen und das Muffinblech mit Papierförmchen (ich hatte gelbe) bestücken. Dann zuerst die flüssigen Zutaten vermischen und danach die trockenen Zutaten unterrühren.


Den Teig in die Muffinförmchen geben und ca. 25 Minuten backen. Anschließend den Stäbchentest durchführen um zu sehen, ob die Muffins "durch" sind.



Vanilla Frosting: 

- 100g Margarine
- 100g  Puderzucker
- 100g Sojavanillepudding
 

Die Margarine mit dem Puderzucker cremig rühren und dann den Sojapudding und die Vanille-Sojamilch dazu geben. Die Creme kalt stellen und wenn die Törtchen richtig ausgekühlt sind, die Cupcakes fertig machen.
 
Die Uniform habe ich aus gelbem und roten Fondant zusammengebastelt. Die Perlen sind aus Marzipan.



 
Die nächste Zeit wird es etwas ruhiger um mich werden, da ich ab Montag ja für 2 Wochen geschäftlich in Duisburg bin. Ich habe auch schon eine lange Liste mit veganen Locations in der Umgebung. Ruhrgebiet makes me smile :D 


Außerdem habe ich ein paar Verabredungen, auf die ich mich sehr freue, u.a. mit Carina. Das wird bestimmt legendääär. 

Aber zum Bloggen werde ich wohl nicht so viel Zeit haben, doch natürlich werde ich schön regelmäßig mein Essen bei Facebook posten ;) Nämlich 2 Wochen ohne bei Facebook Essensbilder hochzuladen GEHT MAL GAAAAR NICHT!



Mittwoch, 16. Januar 2013

Vegane Bergpension Schulenberg – Gastbeitrag von Sonja

Meine Deutschland is(s)t vegan-Kollegin Sonja hat ein schönes Wochenende in einer veganen Pension im Oberharz verbracht. Hach, sieht das schön aus! Vielen lieben Dank dass Du das mit uns teilst, lieb Sonja!


Vegane Hotels und Pensionen gibt es mittlerweile einige in Deutschland. Und das ist auch gut so! Im Dezember letzten Jahres fiel uns die „Bergpension Schulenberg“ ins Auge und letztes Wochenende hatten wir Gelegenheit, diese zu besuchen. Gelegen im Oberharz, ca. 3 Autostunden von Berlin entfernt, liegt die kleine Pension auf über 540 m Höhe über dem Meeresspiegel, die von den Besitzern Nina und Björn Ahring vor Kurzem neu renoviert und aufgehübscht seit Ende letzten Jahres in Betrieb genommen wurde. Eigentlich gehört die Pension der Familie Ahring schon seit einigen Jahrzehnten, doch wurde das kleine Familienhotel damals an externe Besitzer verkauft und vor einiger Zeit wieder zurückerworben. Der Sohn der Familie nutzte mit seiner Frau diese Möglichkeit und machte daraus eine vegane Pension. In liebevoller Eigenarbeit renovierten sie das Hotel, welches jetzt mit leicht skandinavischem Stil auf die Besucher wartet.

Was macht die Bergpension Schulenberg besonders? 

Schon bei der Hinfahrt mit dem Auto, wobei das Hotel auch mit Bus und Bahn gut erreichbar ist, kamen wir an traumhaften und vor allem schneebedeckten Berglandschaften vorbei. Der Weg hoch nach Schulenberg ist besonders für Großstädter ein Erlebnis. Dort angekommen wurden wir sehr nett begrüßt, mit frischem fairtrade Kaffee und selbstbebackenen Cookies. Überhaupt ist der Umgang in der Bergpension Schulenberg sehr familiär und offen. Bei den Getränken ausserhalb der Essenszeiten herrscht Selbstbedienung, alles ist auf Vertrauensbasis. Man bedient sich am bereitgestellten Kühlschrank, schreibt seinen Verzehr auf ein Zettelchen mit seiner Zimmernummer und rechnet diesen am Ende des Urlaubs ab. Alle Zimmer verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse, sowie einem TV und WLAN-Empfang. Die Essenszeiten werden flexibel gehandhabt und auf Wünsche wird wie selbstverständlich eingegangen. Das Frühstück ist umfangreich, mit Wurst und Käse, Marmelade und Rühr-Ay. 

 

 

Das Abendessen ist rundum selbstgekocht und bietet eine abwechslungsreiche und frische vegane Küche.

 

Chili von Varne
Sojajoghurt mit Schokostreuseln
Ratatouille

Vanilleeis mit heißen Kirschen

Die Getränke und Lebensmittel werden übrigens in Hannover im Natures Food gekauft und in der Pension verarbeitet – somit ist eine große vegane und faire Auswahl gewährleistet.


Was gibts zu sehen im Harz?

Was den Urlaub in der Region perfekt macht ist das Freizeitangebot. Zu den Sehenwürdigkeiten im Oberharz gehören in dieser Region Tropfsteinhöhlen, wie die Rübeländer, oder die historische Silbergrube Lautenthals Glück, ebenso wie eine riesen Auswahl an Wanderrouten, Kurbädern, Skigebieten und im Sommer BMX-Downhill Strecken. Björn bot eine rundum kompetente Beratung, was die Vielzahl an Attraktionen im Harz angeht, und konnte zu jeder Wetterlage das Optimale empfehlen. Nach den Unternehmungen bietet die Pension eine hauseigene Sauna an, die für 5€ genutzt werden und die ich unbedingt empfehlen kann. Durch lange Spaziergänge im verschneiten Harz, mit sensationellen Blicken über das Harzgebirge und den Brocken, kamen wir gut gekühlt abends in der Pension an, konnten uns wieder in der Sauna aufwärmen und später im Wintergarten bei einer großen Auswahl an Gesellschaftsspielen und einem guten Tropfen Wein den Tag ausklingen lassen.





Wer ein paar entspannte Tage verbringen möchte zu moderaten Preisen und tollem veganem Essen, der ist in der Bergpension Schulenberg genau richtig. Wir haben uns sehr wohl gefühlt, alles war sauber und gepflegt und vor allem haben wir den Harz kennengelernt, mit seiner atemberaubenden Natur und Vielfältigkeit.

Vegane Bergpension Schulenberg
Tannenhöhe 2
38707 Schulenberg

Telefon: 05329/690137
Facebook

Wer noch mehr vegane Hotels weltweit suchen und finden möchte, kann sich über Veggie-Hotels informieren. Ein Portal mit mehr als 300 gelisteten Hotels und Pensionen mit pflanzlicher Kost.

Vegan Wednesday 16.01.2013 - Veggie Burger von burgerboy


In meiner Heimatstadt Frankenthal hat vor Kurzem was Neues aufgemacht: burgerboy. Dort gibt es wie der Name schon sagt Burger, aber auch Fingerfood, Salate und Co. Ich habe mal den Schritt gewagt und dort angerufen und nachgefragt, was im Veggie Burger (für 4,80 €) drin ist. Und: tadaaaa! Nur Gemüse, kein Ei und kein Käse. Also haben wir je einen Burger ohne Mayo bestellt, außerdem Pommes und Onion Rings. Urteil: die Onion Rings waren nicht so mein Fall, aber der Burger und die Pommes waren lecker und ich habe mir das Kochen erspart. Vegane Burger in meiner Stadt, ich bin immer noch ganz aus dem Häuschen!!!

Habt Ihr auch sowas in Eurer Stadt? Ich kann nur immer wieder appellieren: nachfragen, nachfragen, nachfragen!



Samstag, 12. Januar 2013

Fotos und Fotobücher - Urlaubserinnerungen zum Anfassen

Wenn es keine Fotos gibt, dann ist es auch nicht wirklich passiert ;)
Kennt jemand von Euch David Lynch's "Lost Highway"? Ich stehe nicht so auf David Lynch (im Gegensatz zu meinem Mann), obwohl normalerweise ein Film für mich eigentlich gar nicht schräg genug sein kann. Aber Lost Highway fand ich damals so wirr und langatmig, dass ich es nicht mal geschafft habe, ihn jemals bis zu Ende zu sehen. Ich erinnere mich jedoch an eine Szene, als einer der Charaktere erwähnt, dass er keine Videobänder beseitzt. "Ich erinnere mich an die Dinge lieber auf meine Art." ... "Wie meinen Sie das?" ... "Wie ich mich erinnere, ... nicht unbedingt wie´s passiert ist."


Also ich sehe das anders. Ich muss alles im Urlaub dokumentieren - oft sehr zum Ärger meines Mannes, aber an den Fotobüchern hinterher können wir uns immer beide erfreuen. Es ist eine schöne Möglichkeit, hinterher das Büchlein durchzublättern und sich gemeinsam nochmal an den Urlaub zu erinnern. Und: wenn ich es nicht mittels Foto beweisen kann, dass ich dort war, dann ist es auch nicht wirklich passiert ;) Mein schlimmster Albtraum ist es, im Urlaub zu sein und die Kamera daheim vergessen zu haben!!!




Meine Fotografierleidenschaft ist auch der Grund, warum ich so ausführlich über meine Reisen für meine Leser berichten kann (einige der Urlaube haben ja stattgefunden lange bevor ich angefangen habe zu bloggen).

Nun habe ich schon öfter gelesen, dass Filmrollen im Kino nicht vegan sein, da sie mit Gelatine überzogen sind und das gleiche gilt wohl auch für Fotofilme. In Zeiten von Digitalkameras ist das wohl nicht mehr so interessant, aber wie sieht es mit dem Fotopapier aus? Auch da sollen tierliche Stoffe zum Einsatz kommen. Ich habe deshalb mal genauer nachgefragt, eben vor allem auch in Hinblick auf die von mir so geliebten Fotobücher.

Nachgefragt habe ich bei Aldi, bei Fotokasten und bei Pixum. ich wollte auch bei snapfish nachfragen, aber ich habe auf deren Homepage leider kein Kontaktformulat finden können und als ich auf Impressum geklickt habe, bekam ich eine Fehlermeldung. Sehr suspekt.


www.snapfish.de

Bisher habe ich meine Fotoabzüge und Fotobücher immer bei www.aldi.de bestellt. Klingt komisch, ist aber so. Besonders toll finde ich dort nicht nur die Preise,sondern auch die Qualität der Bilder und auch die Abwicklung. Ich komme mit der Software gut klar, ich mag die Hintergrundbilder und Effekte und die Lieferung geht auch sehr schnell.

Außerdem druckt Aldi nicht wie andere Anbieter sein Logo außendrauf oder innenrein (was für ein Deutsch mal wieder!). Nirgendwo sieht man, dass das Fotobuch von Aldi ist.

Hier nun die Antworten auf meine PAs:


Aldi schreibt:

"Nach Rücksprache mit unserem Labor, können wir Ihnen folgendes mitteilen.

Da jede fotografische Emulsion Gelatine erhält und diese in der Regel
aus Rinderknochen gewonnen wird, enthält auch jedes Fotopapier
Rohstoffe auf tierischer Basis.

Wir hoffen, dass wir Ihnen behilflich sein konnten und stehen bei Rückfragen selbstverständlich gerne zur Verfügung."


Das war mir aber zu ungenau, deshalb habe ich speziell nochmal nach den Fotobüchern gefragt.


"Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Nur unsere Echt-Fotobücher enthalten Rohstoffe auf tierischer Basis. Die gedruckten Fotobücher bzw. sämtliche Druckprodukte enthalten keine tierischen Bestandteile.

Wir hoffen, dass wir Ihnen behilflich sein konnten und stehen bei Rückfragen selbstverständlich gerne zur Verfügung."



Fotokasten schreibt:

"Unsere Fotoabzüge oder das Fotopapier enthält - unseres Wissens - keine tierischen Produkte. Sie können ohne Bedenken bestellen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen aus Waiblingen
Ihr fotokasten-Team"


Nach der Antwort von Aldi, dass jede fotografische Emulsion Gelatine enthält, habe ich mich doch sehr über die Aussage gewundert , dass das bei Fotokasten angeblich nicht so ist - ihres Wissens -. Es klingt für mich eher so, als sei nicht genauer nachgefragt worden. Auf die Fotobücher sind sie leider gar nicht eingegangen. Ich habe aber nicht mehr nachgehakt, da ich das Gefühl hatte, dass man es mit der Produktanfrage nicht so genau genommen hat.


Pixum schreibt:

"Unser Foto-Papier ist nicht vegan.

Gelatine ist nach wie vor ein geringer, aber notwendiger Bestandteil der Trägerschicht von Fotopapieren. Unsere Fotopapiere besitzen einen Gelatinenateil von ca. 5%.
Prozesse, Gelatine zu substituieren sind z.Zt. noch nicht serienreif.

Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung."


Oh, wie mich das ärgert, dass mir schon wieder nicht alle Fragen beantwortet worden sind, denn die Fotobücher wurden überhaupt nicht erwähnt. Also habe ich nochmal nachgehakt und speziell nach dem Papier gefragt, das für die Fotobücher verwendet wird und auch nach dem Kleber.

Die Antwort kam ein paar Tage später: 

"Auch von unseren Pixum Foto Büchern können wir die Verwendung von Knochenleim bei der Buchdeckenfertigung nicht ausschließen. 

Die für viele Chemieprodukte relevanten Kanzerogenitätsteste kommen ebenfalls nicht ohne Tierversuche aus. 

Für die entstandenen Unannehmlichkeiten möchte ich mich entschuldigen. Ich wünsche Ihnen einen guten Start ins neue Jahr 2013."



Na toll, also sind die Fotobücher bei Pixum auch nicht zu 100% sicher vegan. Aldi meint aber, dass deren Kleber vegan ist. Also ich bin nicht wirklich zufrieden, muss die Antworten aber wohl oder übel so hinnehmen.

Da nur Aldi und Pixum mir einigermaßen befriedigende Antworten geschickt haben (oder zumindest ehrliche), vergleiche ich nun mal die Leistungen dieser beiden Anbieter.

Nach eigenen Angaben ist Pixum Testsieger bei den Fotobüchern lt. PC Pr@xis 01/11. Ein großes Fotobuch (A4) kann man ab 15,95 € bestellen. Möglich sind verschiedene Einbände (Heftbindung, Ringbuch, Hardcover und Leinencover) und das Buch kann zwischen 26 und 154 Seiten haben.

Bei Aldi gibt's das Ganze schon ab 4,95 €. Ich bestelle immer das Hardcover-Fotobuch. Startpreis: ab 9,95 €. Bei Aldi sind bis zu 156 Seiten möglich.


Wie handhabt Ihr das denn mit Euren Urlaubsfotos? Klebt Ihr sie ganz oldschool in ein Album oder macht Ihr Diashows, die man sich am TV anschauen kann oder seid Ihr auch Fan der Fotobücher?

Für die letzten 3 Urlaube (also genau seit ich blogge) habe ich kein Fotobuch mehr gemacht, das will ich die nächste Zeit aber nachholen. Schließlich ist z.B. Dubai schon über ein Jahr her. Das Bloggen ist einfach ein großer Teil meines Lebens geworden und da habe ich mir keine Zeit mehr für solche Privat"vergnügen" genommen. Und man darf sich da nix vormachen: so ein Fotobuch ist eine Menge Arbeit. Trotzdem will ich Dubai, Paris und New York noch auf Papier bannen. Ein Foto von New York lasse ich übrigens gerade von Aldi auf Leinwand drucken! Ein Ich habe es mit einem Retro-Filter bearbeitet und es gefällt mir richtig gut. Ich bin sehr gespannt, wie es auf Leinwand aussieht.



Natürlich muss jeder selbst entscheiden, wie weit er mit seinem tierleidfreien Konsum geht, ob man nun versucht, nicht nur lederfreie Schuhe zu kaufen, sondern auch welche, bei denen kein Kleber mit Gelatine verwendet worden ist. Oder ob man bei Saft, Wein und Essig hinterfragt, wie diese geklärt worden sind. Oder eben wie die Fotos beschichtet sind und die Fotobücher zusammengeleimt sind. Aber ich dachte, es lohnt sich mal nachzufragen und Euch zu informieren.


VIEL SPASS BEIM KNIPSEN!


Mittwoch, 9. Januar 2013

Vegan Wednesday 09.01.2013 - Veganes Käsefondue


Ich wollte schon lange mal veganes Käsefondue ausprobieren, war aber ziemlich skeptisch. Aber es hat mir keine Ruhe gelassen. Dann habe ich auf Cheesy's Blog ein Rezept entdeckt, was mein Interesse geweckt hat. Da sie Schweizerin ist und von dem Fondue begeistert war, dachte ich mir, dass das bestimmt authentisch schmeckt. Und das tut es auch. Wahnsinn! Ein wenig habe ich es verändert und das ist dabei herausgekommen:

Zutaten für 2 Personen:
- 1 Tasse Hefeflocken
- 1/2 Tasse Mehl
- 1 kleine Knoblauchzehe (gepresst)
- 1 TL Salz
- 1 1/2 Tasse Wasser
- 1/2 Tasse Weißwein
- 2 TL Senf
- 75 g Olivenöl 
- etwas Pfeffer und Muskat

Alles Zutaten vermischen und auf dem Herd langsam erwärmen. Während des Erhitzens ständig mit dem Schneebesen rühren und wenn es Blasen schlägt, dann auf das Fondue-Rechaud stellen.



Dann werden abwechselnd Brot und Gemüse reingetaucht, wir hatten gebratene Champignons, Rosmarinkartoffeln und Weintrauben. Dazu habe ich einen Feldsalat serviert. Das war so einfach, dass es gar kein Problem war, das unter der Woche mal schnell zu zaubern. Und dann ist es auch wieder was Besonderes. Die kleinen Freuden des Alltags ;)

Außerdem liebe ich es, mit Wein zu kochen. Manchmal gebe ich ihn sogar ins Essen ;)





Ich bin immer wieder begeistert, was alles mit rein pflanzlichen Zutaten möglich ist und freue mich jedes Mal superdolle, wenn ein Rezept gelingt. Veganismus erstaunt mich immer mehr und erfreut mein Herz und meinen Bauch!

Vielen Dank an Cheesy für das Rezept!

Hübsches und nützliches Zubehör für Raclette und Fondue gibt es bei www.raclette.de.

Sonntag, 6. Januar 2013

Jahresbeginn 2013 - Kulinarische Begegnungen und Urlaubsplanung

Die erste Januarwoche ist noch nicht ganz vorbei und ich habe schon so wahnsinnig viel zu erzählen. Das neue Jahr fängt bisher gut an.

Freitags hatten wir ein paar Freunde eingeladen zur Verkostung ein paar veganer Weine, dazu habe ich ein paar Antipasti angeboten, ebenso diverses Knabberzeug, Cracker mit veganem Kräuter-Frischkäse und Baguette mit Kräuter"butter". U.a. waren Sven (ein Arbeitskollege meines Mannes) und seine Frau Susanne eingeladen, die beiden besuchen uns ca. einmal die Woche zum SoA schauen und /oder geselligem Beisammensein und veganem Essen. Leider war Susanne krank und ein anderer Freund, der mittlerweile in Frankfurt wohnt, hat es zeitlich nicht geschafft. Dann war noch ein befreundetes Paar da, das ich schon seit Ewigkeiten kenne und bisher hatten wir das Gefühl, dass die beiden beim Thema Veganismus noch etwas misstrauisch waren ;) Wie Barney Stinson sagen würde: Challenge accepted!

Ich dachte mir, ich serviere einfach ein paar Sachen, die sowieso von sich aus vegan sind wie Antipasti und ein bisschen Knabberkram. Dann fällt es nicht so auf, dass es vegan ist ;) Aber dann habe ich doch noch etwas veganen Käse und Frischkäse aufgetischt. Es wäre ja sonst zu einfach :)

Wir hatten sehr viele vegane Weine zuhause gebunkert, z.B. vom Wein- und Sektgut Hemer, dem Weingut Hamm aus dem Rheingau, dem Weingut Isegrim-Hof aus Bad Dürkheim und ein bisschen Bioland-Wein, den ich in Marburg bei VegCraft gekauft hatte.

Das Knabberzeug von Sommer hatte ich bei VegCraft in Marburg gekauft, die erste Dorte mit Oliven habe ich allerdings von Sven und Susanne geschenkt bekommen und wo ich die Jacobs Cream Cracker her habe, weiß ich leider gar nicht mehr. Die Cracker mit Kümmel habe ich bei www.alles-vegetarisch.de bestellt
Ich habe die Cream Cracker mit Soyananda Kräuter-Knoblauch bestrichen und "Käse"-Trauben-Spieße aus Pural VEGI-CHEEZLY Edamer Style gezaubert. Den "Käse" hatte ich auch aus dem VegCraft
Diese 3 Sorten Soyananda gibt es bei Denns zu kaufen und das ist wirklich der erste Soja-Frischkäse, der tatsächlich wie normaler Frischkäse schmeckt!
Antipasti: eingelegte Peperoni, Oliven, gefüllte Weinblätter, mediterranes Gemüse und Baguette mit Kräuter"butter"
 


Und zum Klugscheißen ein Weinaromenset, um besser die "feine Stachelbeernote" rauszuschmecken ;)
Sven hat in der Nähe von Worms mal wieder ein Bio-Weingut aufgetan, das vegane Weine produziert (von ihm hatte ich damals auch den Tipp mit dem Wein- und Sektgut Hemer)
Süffiger lieblicher Bioland-Rotwein aus der Pfalz (auch gekauft bei VegCraft)

Bis auf die Käsewürfel kam alles sehr gut an, sogar der Frischkäse, und es war wirklich ein ganz toller Abend. Man trifft sich doch viel zu selten haben wir mal wieder festgestellt. Und Wein schmeckt eben am besten, wenn er zusammen mit guten Freunden getrunken wird.



Samstags war ich dann mit Michaela von Aber bitte mit Sojamilch verabredet, denn sie ist gerade in Deutschland und das letzte Mal hatten wir uns im Juni in London gesehen. Zur Erinnerung: sie hat auch schonmal einen Gastbeitrag auf meinem Blog über Leben in London geschrieben. Wir waren gemeinsam im La Piazza Toscana in Bad Homburg.

 
Nach so einem wahnsinnig lustigen Abend bin ich wieder sehr dankbar für alle tollen Menschen, die ich durch den Veganismus kennengelernt habe. Michaela ist definitiv einer davon! Undenkbar, was ich verpasst hätte, wenn wir uns nie getroffen hätten!

Als Vorspeise hatte ich Rohkost-Spaghetti aus Zucchini und Karotten

Trilogie aus Tempeh-, Seitan- und Tofuvariationen in verschiedenen Saucen mit div.  Gemüsen
Weihnachtliches Tiramisu mit Lebkuchen - ein Gedicht!
Und dann habe ich unseren dezimierten Weinbestand mit veganem Wein aus Sizilien wieder aufgestockt. Hoffentlich schmeckt er so gut, wie er aussieht!

Selbst gemachte vegane Bounty-Pralinen von Michaela

Als ich das erste Mal im La Piazza Toscana war, hat Carmelo mit Begeisterung mit veganen Gerichten experimentiert und ausprobiert und war sehr begeistert davon. Aus gesundheitlichen Gründen ist er dann vor unserem letzten Besuch komplett auf vegane Ernährung umgestiegen und mittlerweile kamen noch viel mehr vor allem ethische Gründe für ihn dazu, warum er vegan lebt. Eine tolle persönliche Entwicklung wie ich finde und auch beim Essen habe ich von Mal zu Mal das Gefühl, dass es noch leckerer wird. Das Tiramisu war dieses Mal absolut perfekt!

Am 18.01.2012 wird in Frankfurt endlich eine Filiale des Veganz eröffnen und das La Piazza Toscana hat im dazugehörigen Bistro Sesamo seine Finger mit im Spiel. Fantastico! Es gibt also bald wieder einen Grund, Richtung Frankfurt zu fahren.

Außerdem habe ich von Carmelo erfahren, dass in Italien der Veganismus auch mittlerweile sehr bekannt ist. In Norditalien gibt es viele vegane Restaurants, wer also noch über seinen Sommerurlaub nachdenkt, der sollte vielleicht auch mal Norditalien in seine Überlegungen mit einbeziehen.


Und mir ist aufgefallen aufgefallen, dass ich mir - obwohl ich das sonst nie zu Silvester/Neujahr mache - unbewusst doch ein paar Vorsätze vorgenommen habe und auch im Moment noch gut dabei bin, sie umzusetzen (aber das Jahr hat ja auch gerade erst angefangen).

1. mehr roh essen
Das bedeutet, ein bisschen weniger Gekochtes und damit auch automatisch mehr Obst und Gemüse zu essen. Ich freue mich auch schon sehr darauf, dass im Frühjahr endlich Claudi's Buch "Rohvegan" erscheinen wird.

Mittags gab es einen gemischten Salat mit Paprika, geriebener Zucchini, Saatenmix und Wildblüten (noch von der Rovolution in Speyer übrig), dazu eine Mandelmus-Orangensaft-Vinaigrette (das Mandelmus war allerdings nicht roh)


2. mehr Flüssigkeit zu mir nehmen
Ich habe die letzte Zeit viel zu wenig tagsüber getrunken und das muss sich ändern. Und wenn ich dann was getrunken habe, dann meistens einen süßen Softdrink. Nun will ich wieder mehr stilles Wasser, bzw. Leitungswasser trinken und ab und zu Tee. Das soll nicht heißen, dass ich nicht ab und zu noch Softdrinks trinken werde, aber ich werde mehr Wasser trinken.

Allzu oft verwechsle ich Durst nämlich mit Hunger und das führt dann widerum dazu, dass ich unkontrolliert esse.


Soweit so gut. Und große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: diese Woche habe ich zusammen mit meiner Mutter bereits unsere Hotelübernachtungen für Mai gebucht, einmal für London und einmal für Liverpool, wo wir ja im Anschluss sein werden. Und *Trommelwirbel* in Liverpool werden wir im "Hard Days Night Hotel" wohnen, ein Beatles Hotel. Ist das nicht der Wahnsinn?



Ich freue mich schon sehr, bald wieder in England zu sein und wir werden sicher die Gelegenheit nutzen, um Michaela wieder in London zu treffen.


Die Broschüre vom "Hard Days Night Hotel"
 


Liverpool- und London-Reiseführer

Heute habe ich dann ein paar Ausflüge gebucht, u.a. eine 3-stündige Beatles-Tour durch London und eine Magical Mystery Tour durch Liverpool. Wir werden die Apple Studios sehen, den Abbey Road-Zebrastreifen, Strawberry Fields und Penny Lane und vieles mehr.


*Kreisch*
Bis es woweit ist, werden wir nochmal den Film "A Hard Day's Night" und "Help" und "Magical Mystery Tour" schauen, außerdem "Nowhere Boy", in dem es um das Leben des jungen John Lennon in Liverpool geht. Und es stehen noch einige Beatles Rockband-Sessions bei uns zuhause an, damit für uns für den Urlaub einsingen können ;)


Nowhere Boy
 
In Liverpool habe ich auch schon ein Café entdeckt, das Egg Café, wo ich vegan frühstücken kann. Es gibt dort sogar eine vegane Variante des Full English Breakfast.


Nicht mehr lange, bzw "It won't be long". Yeah, yeah, yeah!



♫♪ Obladi oblada life goes on bra
lala how the life goes on
obladi oblada life goes on bra
lala how the life goes on
♫♪