Sonntag, 30. Juni 2013

Auf den Spuren der Beatles: Liverpool & London


Wie groß angekündigt, waren wir im Mai für 12 Tage mit meinen Eltern in England. Die Idee für diesen Trip kam uns bereits vor 2 Jahren. Mein Papa (größter Beatles-Fan EVER) hat gesagt, wenn er in Altersteilzeit ist, will er nochmal mit dem Auto nach England fahren und vor allem nach London und Liverpool. Da ich nur ein Paar Eltern habe und man nur einmal lebt, habe ich da gleich gesagt, wir sind dabei. Mein Papa ist nämlich ein wandelndes Beatles-Lexikon und WENN ich mal nach Liverpool fahre, habe ich mir gedacht, dann mit meinem eigenen privaten Beatles-Guide.

Letzten Sommer hat er dann seinen letzten Arbeitstag gefeiert und die Pläne wurden konkreter. Zum Glück ist mein Mann auch ziemlich Beatles-begeistert und wir waren ja mittlerweile zusammen in Halle im Beatles-Museum, im Beatles-Museum in Hamburg (das mittlerweile leider geschlossen hat), haben eine Beatles-Tour durch Hamburg zu Fuß gemacht und in New York waren wir selbstverständlich bei Strawberry Fields im Central Park und vor dem Gebäude, in dem Yoko Ono mit John Lennon gewohnt haben (sie wohnt heute immer noch dort) und wo John Lennon erschossen worden ist.

Kurz vor unserem Urlaub waren wir noch zusammen mit meinem Papa auf der Yoko Ono Ausstellung in Frankfurt. Liverpool war quasi nun das Sojasahnehäubchen obendrauf.
Wie passend auch, dass 3 der 4 Beatles Vegetarier sind, bzw. waren, es passt also sogar zum Thema meines Blogs ;)
Kleine Zeitreise in das Jahr 1973: meine Eltern haben geheiratet und ihre Flitterwochen in London verbracht. Damals hatten sie das große Glück, 3 der Fab Four persönlich zu treffen (John lebte zu dieser Zeit bereits in New York)!!! (dazu später mehr)

40 Jahre später, im Jahr 2013 waren wir nun also gemeinsam mit meinen Eltern dorthin unterwegs. 
 
Und das hier war unsere Tour: London, Liverpool, Bath, Cornwall, Brighton und wieder zurück nach hause

Vorbeugen ist besser als Nachsicht. Deshalb habe ich mich im Voraus heftigst mit Büchern eingedeckt. Ich kaufe sehr viel bei ebay ein, auch die Bücher habe ich alle bei ebay erstanden.

The Beatles London ist in englischer Sprache, die anderen Bücher sind alle auf deutsch

Vegetarian Visitor - mittlerweile gibt es davon schon eine 2012er Edition

Auch das hier habe ich bei ebay ergattert
Zur Vorbereitung haben mein Mann und ich außerdem auf der PS3 Beatles Rockband gezockt (wobei ich immer fürs Singen verantwortlich bin und er quält die Instrumente)

Für alle Wetter-Eventualitäten vorbereitet: den Schirm habe ich mir 2010 in London gekauft, die Sonnenbrille ist neu und ebenfalls von ebay

Als Kind konnte ich schon besonders gut im Auto schlafen, wenn mein Vater gefahren ist. So auch diesmal. Deshalb kam mir die Fahrt bis nach Calais nicht besonders lang vor. Laut Google Maps müssen es aber mindestens 5 einhalb Stunden gewesen sein. Mit der Fähre dauert es dann ca. 1 Stunde, bis man in Dover ankommt. 


Auf der Insel angkommen: zum Glück wird man hier immer wieder daran erinnert, links zu fahren ;)
Wir haben die Fähre übrigens im Voraus beim ADAC gebucht und auch dort die für England wichtigen Aufkleber zum Abdecken der Scheinwerfer gekauft. Diese sind Pflicht, damit der entgegenkommende Linksverkehr nicht geblendet wird (http://www.adac-shop.de/Fahrzeugzubehoer/PKW/Scheinwerfer-Abkleber-England-Grossbritannien.html). Sobald wir in England angekommen sind, haben die beiden Männer das Aufkleber-Puzzle enträtselt und die Sticker erfolgreich am Auto angebracht.





Erster Halt: London
In England ist es eine Stunde früher als bei uns, also hatten wir eine Stunde auf der Hinfahrt gewonnen und kamen am frühen Nachmittag bereits in London an.


 

Gleich nach unserer Ankunft im Omega Hotel sind wir ca. 15-20 Minuten Richtung Baker Street gelaufen, wo sich gleich neben dem Sherlock Holmes Museum der Beatles Shop befindet.




Zu Abend gegessen haben wir dann in der gleichen Straße im "Ask Italian". Der Pizzateig dort ist vegan, auf Wunsch kann man ihn sogar glutenfrei bestellen. Ich hatte jedenfalls eine leckere Gemüsepizza ohne Käse. Interessant für Leute mit Glutenunverträglichkeit: man kann die Pizza auch glutenfrei bestellen!



Danach waren wir aber auch froh, endlich ins Hotel zu kommen. Leider hatte das Hotel nur einen kleinen Schrank mit ein paar Kleiderbügeln, es war kein Platz um Shirts usw. reinzutun. Das alles hatten wir dann auf dem klitzekleinen Tisch deponiert, bzw. lebten 4 Tage lang aus dem Koffer. Auch hatten wir leider keinen kleinen Kühlschrank, um Getränke oder evtl. Essen zu kühlen. Außerdem war unser Zimmer im 5. Stock mit einem sehr steilen und engen Treppenaufgang. Man hat uns nicht mal beim Rauftragen der Taschen geholfen.




Das Bad war Mini und das Bett sah nicht wirklich sauber aus. Das Frühstück war okay, für mich gab es lediglich Toast mit Marmelade und Tee. Deshalb fand ich das mit dem nicht vorhandenen Kühlschrank auch besonders schlimm. Aber für ein paar Tage kann man das mal machen. 

Das Hotel würde ich wirklich nicht unbedingt weiterempfehlen. Positiv war allerdings, dass es einen Pakplatz fürs Auto bot und außerhalb der Congestion Charge Zone lag, wir also keine Maut bezahlen mussten. Außerdem ist die Innenstadt sehr einfach und schnell zu Fuß erreichbar. Und wenn man die Nähe zur City berücksichtigt, hatte das Hotel auch wirklich einen akzeptablen Preis. Ich würde aber nie wieder ein Hotel buchen, das keine eigene Homepage hat, das ist einfach zu unsicher. Falls Ihr trotzdem Interesse habt, meine Mutter hat das Hotel bei booking.com gebucht.


Von außen schauts eigentlich wirklich hübsch aus


2. Tag: Hop-on hop-off-Tour durch London

Morgens habe ich erstmal das Frühstück im Hotel abgecheckt. Es könnte schlimmer sein, es gab zumindest Tee, Orangensaft, Toast mit Marmelade und auch Tomaten mit Baked Beans. Die anderen haben natürlich Full English Breaktfast gegessen.



Danach gib es weiter zu Marble Arch für unsere Hop-on Hop-off-Tour.

Noch scheint die Sonne, aber das ändert sich später schlagartig
Die Bustour kann man vorab online buchen, dieses Mal haben wir das aber erst vor Ort gemacht - online ist aber günstiger!
Start der Tour: Marble Arch






Madame Tussaud's hatte eine riesige Warteschlange, deshalb würde ich auch hier die Online-Buchung empfehlen - ich war ja schonmal dort , deshalb haben wir uns diese Sehenswürdigkeit dieses Mal gespart

Piccadilly Circus
Trafalgar Square und die National Gallery
St. Paul's Cathedral

The Shard, die Scherbe
Blick von der Tower Bridge auf The Gherkin
London Eye
Mittags haben wir am Piccadilly Circus in einem schnuckeligen Pub zu Mittag gegessen:

St. James Tavern
Das erste englische Bier für Andreas

Pommes mit Gemüse-Chili überbacken
Dann ging es weiter mit unserer Bustour.

 
Tower London
 


Tower Bridge
Überall in London sahen wir Werbung für das Beatles-Musical "Let it Be".

 


Wir waren auch noch in Covent Garden, einem tollen Einkaufszentrum, wo auch immer viele Schausteller ihr Können zeigen.





Dann waren wir noch bei Tutti Frutti Frozen Yoghurt, wo es auch eine Sorte Sojajoghurt gibt
 
Foto: Aber bitte mit Sojamilch
Abends haben wir uns mit Michaela von Aber bitte mit Sojamilch getroffen - ein absolutes Muss, wenn wir in London sind!!!
Getroffen haben wir uns am Piccadilly Circus
 


Und dann haben wir im Tibits zu Abend gegessen
 


Super, dass man sich hier auch einfach Leitungswasser zapfen kann! (Das Tibits-Kochbuch habe ich mir übrigens an diesem Abend gekauft)
Eigentlich mag ich Restaurants mit Buffet nicht so gerne, das kommt mir immer vor wie in einer Kantine - aber hier hat es mir gut gefallen.
Eine super Auswahl



Cucumber Mojito
Tequila Sunrise und Blackcurrant Caipirinha
 
Ich bekam auch schon ein kleines süßes Vorab-Geburtstagsgeschenk :D
Es war mal wieder so toll und ich hoffe, dass wir das beibehalten können uns ca. 2-mal im Jahr sehen zu können


3. Tag: Noch mehr London-Sehenswürdigkeiten
Im Supermarkt hatte ich mir Alpro Sojajoghurt gekauft und so konnte ich im Hotel ein Müsli genießen und war nicht auf Weißbrot-Toast und Bohnen angewiesen
Außerdem hatte ich mir im Tibits einen leckeren glutenfreuen Zitronen-Kokos-Kuchen gekauft - den gab es auch noch für mich zum Frühstück
Dann ging es weiter. Bis 11.00 Uhr galt unser Busticket noch, damit sind wir bis zum House of Parliament gekommen.




Bei dem Glockturm muss ich immer an Peter Pan denken
 





Westminster Abbey
Westminster Abbey
St. James's Park
Hier leben Pelikane!!! Pelikane!!!
 

Ein lustig aussehender Spaßvogel
Ein Eichhörnchen
Blick zum Buckingham Palace
Und was hat der Buckingham Palace mit den Beatles zu tun? Im Jahr 1965 haben die Fab Four den MBE  (Most Excellent Order of the British Empire) überreicht bekommen. Ein altes Video hierzu findet man bei youtube: www.youtube.com/watch?v=i4_74XhHmlM




Zufällig war auch gerade Changing of the Guard
 

Es gibt von PETA eine schöne Kampagne gegen die Bärenfellmützen: Bare Skin not Bear Skin! Noch mehr hier und hier

Dieser Mann gefällt mir besser - nicht nur, weil er keine olle Bärenfellmütze trägt ;)
Gar nicht so weit weg vom Buckingham Palace liegt die St. James Street. In der St James Street 54 hat heutzutage der Herrenausstatter Patrick Hellmann eine Boutiqe. In den 70ern jedoch war das anders. Im Jahr 1972 ist das Apple Büro von der Savile Row in dieses Gebäude gezogen. Das Gebäude in der Savile Row wurde bis 1975 noch als Studio genutzt, aber das Büro war ab 1972 in der St James Street zu finden. Und genau dort haben meine Eltern sich 1973 im Hauseingang untergestellt, als es angefangen hat zu regnen. Und plötzlich fuhr ein Auto vor und George Harrison stieg aus. Meine Mutter hat ihn erst gar nicht erkannt, aber mein Papa war sich ziemlich schnell sicher, dass er es war. Und als er wieder vorbei ging, hat er ihm eine Schallplatte hingehalten, die er sich gerade gekauft hatte und bekam ein Autogramm. Die Schallplatte war allerdings von John Lennon, der damals bereits in NYC gelebt hat.

An den darauffolgenden Tagen kamen sie immer wieder dahin und hatten wirklich das Glück, dass auch noch Paul und Ringo vorbei schauten. Und so kam mein Vater zu einer John Lennon-Schallplatte mit Autogrammen von 3 der 4 Beatles!

Und hier war es: St James Street 54

Mittagessen bei Pret-A-Manger: Sandwich mit Avocado, Rucola, Tomaten, Oliven und Zitronensaft, dazu Obstsalat und Salt & Vinegar Crisps

 Unser nächstes Ziel war Soho und die berühmte Carnaby Street.


 Dort sind wir zufällig am Vitao vorvbeigekommen.


 
Ich konnte nicht widerstehen und habe mir einen Matcha Mojito gegönnt
Im Vitao gibt es ein tolles Buffet mit warmen Speisen und einige Rohkost-Spezialitäten wie z.B. diese Kuchen
Raw Mango Cheesecake und Matcha Mojito

Am Soho Square No. 1 befindet sich Paul McCartneys Büro: MPL



Und ein paar Meter weiter ist das vegetarische Restaurant Govinda's Pure Vegetarian Restaurant gelegen.

 
Vom Soho Square ist man gleich wieder auf der Oxford Street. Bei Holland & Barret gibt es Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen und außerdem viele vegane Lebensmittel

Vegane Fertiggerichte, Sojajoghurt und veganer Käse bei Holland & Barret
Und in der TK-Theke Gerichte von Linda McCartney Foods

Abends waren wir im Monkey Puzzle essen, das in der gleichen Straße wie unser Hotel lag.



Spring Vegetable Risotto (ich habe extra ohne Milchprodukte bestellt und es war gar kein Problem)

Leckere englische Chips
Grundsätzlich kann man sagen, dass man in London eigentlich ÜBERALL veganes Essen bekommen kann und fast überall auch glutenfrei, roh o.ä. Da kann sich Deutschland noch eine gehörige Scheibe davon abschneiden.


4. Tag: Mein Geburtstag und private Beatles Tour

An meinem Geburtstag habe ich morgens als erstes Michaelas Geburtstagsgeschenk aufgemacht und sie hat meinen Geschmack genau getroffen. Sie weiß, dass ich eine Süßschnute bin und wir beide stehen auf Butter London.


Die Farbe heißt CHANCER und sieht für mich very british aus. I love it!
Beim Frühstück kam ich mir dann wieder vor wie früher als Kind: meine Eltern hatten den Tisch hübsch gedeckt, es gab sogar Kerzen!!!


Na, wie alt bin ich wohl geworden???


Und Champagner gab es auch; kann ein Geburtstag noch festlicher beginnen?
 

Danach folgte mein Geburtstagsgeschenk: ich hatte mir gewünscht, dass wir alle zusammen eine private Beatles Tour machen. Es war zwar klar, dass mein Papa das auch hätte machen können mit seinem uferlosen Wissen über die Pilzköpfe, aber mit privatem Chauffeur war es doch einfach bequemer und relaxter.

Unser Guide James
57 Green Street ist die einzige Adresse, unter der der alle 4 Beatles jemals zusammen gewohnt haben

In der Savile Row fand das wohl bekannteste Konzert der Popgeschichste statt, das Roof Top Concert auf dem Dach der Apple Studios.


Oben auf dem Dach spielten die Fab Four ihr letztes Live-Konzert


Hier hat Paul McCartney seine Linda geheiratet und auch Ringo Starr und Barbara Bach gingen hier den Bund des Lebens ein
34 Montagu Square, Marylebone, London W1: In dieser Wohnung hat Ringo Starr 1965 für kurze Zeit zur Miete gewohnt, später hat John Lennon das Apartment von ihm untergemietet und hier fanden legendäre Partries statt. Nach einer Razzia in dieser Wohnung wurde John 1968 wegen Besitzes von Cannabis verhaftet. Ein weiterer berühmter Untermieter dieses Apartments war übrigens Jimi Hendrix.

In den Trident Studios wurden bekannte Lieder wie Hey Jude aufgenommen

Aber nicht nur die Beatles haben hier Musikgeschichte geschrieben...

Das Palladium, Geburtsort der Beatlemania - am 13.10.1963 sind die 4 Jungs hier aufgetreten und draußen flippten die Fans aus

Vor der Marleybone Station wurde die berühmte Anfangssequenz des Films "A Hard Day's Night" gedreht

Paul McCartneys Haus: 7 Cavendish Avenue, St Johns Wood, London, NW8 9JE
Paul hat dieses Haus am 13.04.1965 gekauft. Oben im 2. Stock hat er das Lied "Hey Jude" geschrieben. wenn er in London ist, wohnt er noch heute in diesem Haus.

Die Abbey Road Studios...

... und der berühmteste Zabrastreifen der Welt

Die neuen Fab Four ;)
Übrigens ist das Cover des vorletzten Albums "Abbey Road" das am häufigsten nachgestellte Albumcover der Musikgeschichte
Mehr Infos zu "Abbey Road" findet man in diesem Rolling Stones Artikel. Ist Euch aufgefallen, dass ich keine Schuhe trage? Das hat Paul auf dem Original Cover auch nicht ;)

Wir haben James nach der Tour gebeten, uns in Soho abzusetzen. Denn mittags wollte ich ins Mildreds essen gehen.

 
Burger of the Day (Mixed Pepper, Olive & Millet)

Smoked Tofu, Apple & Bean Sausages served with creamy garlic mash, kale and pear cider jus

Außerdem haben wir noch im Whole Foods Market am Piccadilly Circus vorbeigeschaut.


Jede Menge Smoothies
 

Booja Booja und Moo Free Schokolade
Veganer Käse en masse
Rohkost Kuchen!!!
Rohkost Cracker und Grünkohl Chips
Gummibärchen ohne Bienenwachs und Gelatine von Good Stuff

Danach sind wir zum Trafalgar Square gelaufen und anschließend durch den Hyde Park wieder zurück zum Hotel.



Admiral Nelson
Hyde Park


Abends habe ich anlässlich meines Geburtstags meine Familie ins Saf ausgeführt.






Erstmal ein Cocktail

Zu viert haben wir uns 2 Vorspeisen geteilt: Raw Taco Trio und Spinach and Sorrel Gyoza with Tamari Sesami Vinagrette

Crepe with Grilled Asparagus & Tarragon Aioli

Saf Burger (glutenfrei)

Victoria Sponge Trifle und Ice Cream & Sorbet

Nach dem Abendessen sind wir durch Kensington Gardens nach hause gelaufen. An diesem Tag sind wir echt megaviel gelaufen. Und so viele Eindrücke und Erlebnisse! Echt ein super Geburtstag!!!



Kensington Palace, wo Prinzesin Diana nach der Scheidung von Charles gewohnt hat




5. Tag: Abreise Richtung Liverpool

Letztes Frühstück in London, gekauft im Whole Foods

Nach dem Frühstück ging es weiter Richtung Liverpool. Zuerst hatten wir aber noch einige Zwischenziele vor uns (die meisten davon natürlich Beatles Spots).

Ziel Nr. 1 war das südwestlich von London gelegene Esher, denn dort hat George Harrison zusammen mit seiner Frau Pattie Boyd gewohnt, 1974 ließ sich das Paar scheiden. Der Grund dafür war, dass sein Freund Eric Claptin und Pattie sich ineinander verliebt hatten (dieser war zuvor mit ihrer Schwester Paula zusammen gewesen). Clapton und Boyd heirateten 1979. Übrigens is Pattie Boyd die am meisten besungenste Frau der Popgeschichte. George hat für sie eins meiner Lieblingslieder geschrieben, nämlich "Something", außerdem "For You Blue" und "Isn't It A Pity". Eric Clapton komponierte u.a. "Layla", "Bell Bottom Blues" und "Wonderful Tonight" für sie.

High Walls hieß früher Kinfauns und war das Haus, in dem George Harrison von 1964 bis 1970 gewohnt hat. Dort haben sich die Beatles sehr oft getroffen. Das Haus steht übrigens aktuell gerade zum Verkauf. Mit £3.250.000 ein wahres Schnäppchen ;)
16 Claremont Drive, Esher, Surrey
Tittenhurst in Ascot: hier zog John Lennon 1969 mit Yoko Ono gemeinsam ein. Hier wurde z.B. das Album Cover zum Beatles Album "Hey Jude" fotografiert (das letzte gemeinsame Album der Fab Four) und das Musikvideo von John's Friedenshymne "Imagine" gedreht.




"Imagine there's no heaven
It's easy if you try
No hell below us
Above us only sky
Imagine all the people living for today

Imagine there's no countries
It isn't hard to do
Nothing to kill or die for
And no religion too
Imagine all the people living life in peace

You, you may say
I'm a dreamer, but I'm not the only one
I hope some day you'll join us
And the world will be as one

Imagine no possessions
I wonder if you can
No need for greed or hunger
A brotherhood of man
Imagine all the people sharing all the world

You, you may say
I'm a dreamer, but I'm not the only one
I hope some day you'll join us
And the world will live as one"
 
Und weiter ging es zu Highclere Castle, dort wird die britische Fernsehserie "Downton Abbey" gedreht. Die Kostümserie ist mit 1.000.000 GBP pro Episode die teuerste Fernsehserie aller Zeiten und steht deshalb sogar im Guiness Buch der Rekorde.

 


Angefixt mit der Serie hat mich Anfang 2013 Daniela von Once Upon A Cream, die schonmal einen Gastbeitrag für mich geschrieben hat über Lissabon




Achtung, Achtung! Es folgt nun eine kleine Liebeserklärung an England. Nicht nur, dass alles irgendwie alt und wunderschön ist und alles grün und überall Kühe und Schafe auf riesigen Weiden rumstehen, nein! Außerdem gibt es wie ich eingangs schon erwähnt hatte wirklich ÜBERALL veganes Essen. Sogar an einer ganz normalen Autobahnraststätte erwartet einen soooo eine Auswahl!


Falafel Snack Bag
Mega Salatauswahl (sogar Edamame!)
 

Rohkost-Riegel - an der Autobahnraststätte!!!!!

Für mich gab es dann Wraps mit knackigem Gemüse und Bohnen, einen Obstsalat und dann haben wir noch Rohkost-Riegel gekauft - die waren soooo geil!
Noch ein bisschen was Ungesundes für unterwegs: Walkers Chips sind vegan

Check-In im Hard Days Night Hotel. Was für ein himmelweiter Unterschied zu London! Das Zimmer war zwar ziemlich klein, aber total hübsch und modern. Das Badezimmer war ein Traum, wir hatten sogar eine Badewanne. Das ganze Hotel ist superschön und überall spiegelt sich natürlich das Beatles-Motto wieder. Für den kleinen Geldbeutel ist das Hotel allerdings nichts, wir haben zu Weihnachten die ersten 3 Übernachtungen von meinen Eltern geschenkt bekommen.

Unser Zimmer

Das Zimmer meiner Eltern
Das Hotel von außen


Ringo
John

Paul
George
Eine der Hotelbars

Abends haben wir erstmal Liverpool ein bisschen erkundet. Das Hotel liegt direkt an der Matthew Street, wo sich der Cavern Club befindet.




Cavern Club
 



Im Beatles Shop haben wir erfahren, dass Yoko Ono am nächsten Tag im Museum of Liverpool Museum sein soll. Irgendwie kam mir das so surreal vor. Ich war mir sicher, dass ich das falsch verstanden haben muss. Der Dialekt der Liverpudlians ist auch nicht wirklich einfach zu verstehen.
Liverpool ist wirklich hipper, als man es sich vorstellt. Sogar Jamie Oliver hat dort eins seiner Restaurants aufgemacht: Jamie's Italian
 



Große Vorspeisenplatte für uns 4 mit Bruschetta, Rohkost-Salat und Antipasti
 

Die hausgemachte Pasta enthält Ei, aber als ich nachgefragt habe, hat man mir direkt die glutenfreien Nudeln angeboten, die seien nämlich ohne Ei. So kam ich in den Genuss von leckerer Pasta alla Norma. Nix Besonderers, aber echt lecker. Mein Mann hat einen Burger gegessen, der wohl der Hammer gewesen sein muss. Ich habe mal an seinen Knoblauch Pommes genascht und die waren genial.

Alles in allem wieder ein pickepackevoll gepackter Tag. Das muss man erstmal alles verarbeiten und dabei waren wir erst in Liverpool angekommen. Ich habe in dem watteweichen Bett jedenfalls geschlafen wie ein Baby.

6. Tag: Magical Mystery Tour und Museum of Liverpool

Am 2. Tag in Liverpool hieß es erstmal Essen fassen. Ich war neugierig, wie das Hotelfrühstück so abschneidet und hatte mir zur Not 2 vegetarisch-vegane Cafés rausgesucht. Aber das Frühstück im Hard Day's Night Hotel war tippitoppi!




Das Restaurant des Hard Days Night Hotels heißt Blakes Restaurant, benannt nach Peter Blake, dem Pop Art Künstler, der für das Cover des Albums Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band verantwortlich ist. Auf den Bildern, die man auf dem Foto sieht, sind die Personen vom Albumcover abgebildet

Ziemlich große Auswahl, nicht nur für Omnis
Hash Browns, Champignons, Baked Beans, Tomaten und Toast. Ganz selbstverständlich hat man mir auch Sojamilch für meinen Breakfast Tea gebracht

Nach dem Frühstück ging es dann los, darauf hatten wir Monate lang gewartet: in den Albert Docks vor der Beatles Story holte uns der gelbe Magical Mystery Tour Bus ab.

Albert Docks



Die berühmte Penny Lane, die Inspiration für das gleichnamige Lied war

12 Arnold Grove in Liverpool: das Geburtshaus von george Harrison und hier hat er die ersten 6 Jahre seines Lebens gewohnt
Strawberry Fields (eien ehemaliges Kinderheim, in dem John Lennon oft gespielt hat)
Hier hat Paul McCartney als Kind gewohnt

Nach der Tour sind wir dann zum Museum of Liverpool geeilt, denn was wir im Beatles Shop erzählt bekommen hatten, hat uns eine Frau auf der Tour bestätigt: Yoko Ono sollte mittags zur Eröffnungsfeier des Lennon Bus zugegen sein. Der John Lennon Educational Tour Bus (kurz Lennon Bus) fährt von Stadt zu Stadt und hier können Jugendliche gemeinsam musizieren und sogar Musik und Filme aufnehmen. Das soll die Kids motivieren, sich künstlerisch auszufrücken. Der Bus fährt von Stadt zu Stadt und macht u.a. an diversen Schulen Halt.
Und tatsächlich haben wir sie gesehen. Zuerst war sie oben auf dem Bus, später hat sie dann ein paar Worte im Museum gesprochen und später hat sie im Bus einige Leute zur kurzen Autogrammstunde und Fotosession getroffen. Als sie nach ihrer Rede wieder in den Bus verschwunden ist, hat sie sich noch einmal kurz umgedreht und das Peace-Zeichen gemacht. Und sie war wirklich gerade mal 5 Meter entfernt von uns vorbei gelaufen!



Ich denke mal, sowas passiert nicht wirklich vielen Leuten so ein Zufall, oder? Und im März waren wir ja witzigerweise erst in einer Yoko Ono Ausstellung in Frankfurt gewesen.

Danach haben wir uns von meinen Eltern abgekapselt und waren ein bisschen shoppen (aber mehr so Windowshopping als wirklich etwas zu kaufen). Wir haben auch mal kurz in einem normalen Supermarkt reingeschaut, was es dort so alles Interessantes für Veganer zu entdecken gibt.


In jedem Supermarkt, in dem wir während unseres Urlaubes waren, hing in der Obst- und Gemüseabteilung so ein Schild mit dem Hinweis, dass man 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag essen sollte

Bei Tesco gab es neben Smoothies, Obstsalat usw. auch mit Falafeln und Hummus gefüllte Wraps (das war dann unser Mittagessen)
Wahnsinn, oder? Leider waren die Würstchen nur vegetarisch, nicht vegan. Aber hier scheint es ganz selbstverständlich zu sein, ein traditionelles Gericht auch fleischlos in der Dose zu verkaufen.
Ergattert habe ich Rote Beete, Apfelsoße, Minzsoße und sogar einen Malzessig, der "Suitable for Vegetarians" ist, also nicht mit Gelatine geklärt, Wieso deklariert man das in Deutschland nicht? In England funktioniert das wunderbar.
 


In der Innenstadt lockt ein riesiger Lush Shop. Ich konnte nicht widerstehen.

Auch einen riesigen Lush Shop gibt es in der Liverpooler Innenstadt
Meine Beute dieses Tages: Rosenwasserspray für's Gesicht, Bier Shampoo, Fußpeeling und Abdeckfluid

"Only Nazis eat meat" - nicht meine Meinung, aber ich musste es knipsen ;)

Abends waren wir dann im MelloMello, ein vegetarisches Café mit großem veganen und glutenfreien Angebot, außerdem findet regelmäßig Live Musik dort statt. Ein Yoga- und Tanzstudio beherbergt es außerdem auch noch.





Es gibt viele Sorten Wein und auch Sekt, diverse Softdrinks und alle möglichen Sorten amerikanisches Bier


Leckerer Mello Mushroom Burger mit Cherry Cola
Zum Nachtisch haben wir uns einen Almond Rose Blossom Cake geteilt
Das MelloMello ist wirklich der Hammer, ein tolles Indipendent Café mit Vintage Chic und tollem Essen.

In unserer stylischen Hotelbar haben wir dann noch einen kleinen Absacker getrunken.



Strawberry Fields with Pepper und Rocky Raspberry Racoon


7. Tag: Beatles Story und Museum of Liverpool

Weetabix mit Sojamilch zum Frühstück - das Zeug muss ich mir unbedingt mal für zu Hause holen. In den 90ern hatte ich mal eine ziemlich lange Weetabix-Phase, das Zeug ist echt lecker.
 

Ein neuer Tag mit jeder Menge Beatles Trivia begann und für diesen Tag hatten wir online bereits Tickets für das Beatles Museum "Beatles Story" reserviert. Darin kann man wirklich ohne Probleme mehrere Stunden verbringen.

The Beatles Story Experience
Britannie Vaults, Albert Dock
L3 4AD Liverpool
www.beatlesstory.com 

Im Beatles Store, der zu unserm Hotel gehörte, habe ich mir einen neuen Regenschirm gekauft, da mein Union Jack Schirm ja dem Londoner Wetter zum Opfer gefallen war. Und es sah leider nach nicht so gutem Wetter aus.


Einen weiteren Liverpooler Beatles-Stadtführer habe ich auch erstanden




Danach haben wir noch kurz im Museum of Liverpool vorbei geschaut, das Museum erzählt die Geschichte der Stadt. Am Vortag war durch Yoko Onos Erscheinen einfach zu viel los und da wir nun eh am Hafen waren, haben wir mal eine Stippvisite gemacht.




Wüsstet Ihr die Antworten?
Aber außer einer kleinen Ecke mit Beatles-Infos gab es dort nichts, was für uns interessant war. Wir haben uns dann noch ein kurzes Filmchen über die Beatles angeschaut und dann hatten wir Hunger.

Es hat uns nochmal ins MelloMello verschlagen, wo wir anstelle eines Mittagessens einfach ein spätes Frühstück bestellt haben. Quasi ein Spätstück. Das vegane Full English Breakfast besteht aus einerm Tofu Scramble, das auf einer Scheibe Brot serviert wird. Dazu gibt es noch Baked Beans, Champignons, Tomaten und Würstchen.

Mello Mega Vegan Breakfast
Es war superwindig und kalt, den ganzen Mittag hat es dann auch noch geschüttet wie verrückt. Wir konnten den neuen Schirm also gut gebrauchen. Wir haben uns ein paar Geschäfte angeschaut und dann hatten wir aber auch relativ schnell keine Lust mehr.

Stormy Weather
Bei Holland & Barret haben wir uns ein bisschen was zu essen gekauft und abends haben wir das Zeug dann im Hotel auf dem Zimmer verputzt und TV geschaut. Muss auch mal sein ;)



Meine Eltern waren nachmittags noch bei der St. Peter Church in Woolton und haben sich das Grab von Eleanor Rigby angeschaut. Paul McCartney behauptet zwar, das Lied habe nichts mit der Eleanor Rigby zu tun, die hier begraben liegt. Aber wer weiß das alles schon so genau? ;) Angeblich ist der Name ein Phantasiename, den er sich ausgedacht hat, bzw. der Vorname Eleanor sei auf Eleanor Bron zurückzuführen, die in dem Beatles Streifen Help! mitgespielt hat. Jedenfalls ist das Lied einer der bekanntesten Beatles Songs und bekam 2004 vom Rolling Stone Magazin den 137. Platz der "500 Greates Songs of All Time".



Außerdem haben sich am 06.07.1957 beim Gemeindefest von St. Peter Paul McCartney und John Lennon kennengelernt, eine denkwürdige Begegnung mit weitreichenden Folgen. John ist mit seiner damaligen Skiffle Band The Quarry Men dort aufgetreten und Paul hatte durch einen Freund davon gehört und sich den Auftritt angeschaut. Später saßen die Jungs noch alle zusammen und machten ein wenig Musik. Auch Paul hatte seine Gitarre dabei und konnte John mit seinem Können beeindrucken. Das war der Auslöser, warum John beschloss, Paul hn seine Band aufzunehmen.



Auch dem Grab von Julia Lennon, Johns leiblicher Mutter, haben meine Eltern einen Besuch abgestattet. Aufgewachsen ist er bei seiner Tante Mimi, der Schwester von Julia. Seine leibliche Mutter hat er erst als Jugendlicher wieder getroffen. Sie hatte einen starken Einfluss auf ihn, auch auf seine musikalische Entwicklung, denn die hat ihm das Banjo spielen beigebracht. Doch gerade, als die Beziehung der beiden sich wieder festigte, wurde sie vor Mimis Haus überfahren, was ein weiterer starker Einschnitt in Johns Leben war.

Das Lied Julia hat John Lennon während des Indien-Aufenthalts der Beatles komponiert und später in einem Playboy-Interview verraten, dass er es sowohl für Julia als auch für Yoko Ono geschrieben hat.

Das Haus von Johns Tante Mimi, wo er aufgewachsen ist - vor diesem Haus wurde seine Mutter Julia tödlich von einem Auto erfasst
 

Seine Jugendzeit in Liverpool wurde verfilmt und den wunderbaren Film „Nowhere Boy“ kann ich jedem Beatles Fan nur ans Herz legen. Die Geschichte wird sehr rührend erzählt und es wird einem auch klar, warum der einstmals verlassene kleine Junge immer so gierig nach Erfolg und Aufmerksamkeit war.


Ringo Starrs Haus stand auch noch auf dem Programm.

10 Admiral Grove im Stadtteil Dingle - hier hat Ringo Starr als Kind gewohnt

8. Tag: Immernoch Liverpool
Durch strömenden Regen sind wir morgens zum Egg Cafe gelaufen. Das ist das zweite vegetarische Café in Liverpool, das ich bei meinen Vorab-Recherchen im Internet entdeckt habe.



Das Loft in dem alten viktorianischen Gebäude ist außerdem eine Kunstgallerie
 

Apple Crumble & Hot Soya Chocolate
Full Vegan Breakfast

Pancakes
Anschließend sind wir zum John Lennon Airport gefahren.








Sogar ein Yellow Submarine gibt es am John Lennon Airport


Danach waren wir am Friedhof der Huyton Parish Church, um das Grab von Stuart Sutcliffe zu suchen, einem früheren Mitglied der Beatles. Er ist kurz nach seinem Austritt aus der Band in Hamburg an einer Gehirnblutung gestorben. Filmtipp zur Hamburger Zeit der Beatles (wenn auch nicht zu 100% faktentreu): Backbeat mit Stephen Dorff als Stuart Sutcliffe und Kai Wiesinger als Klaus Voormann.



Typisch: Katzen ud Friedhof passen prima zusammen
Abends waren wir dann nochmal im Egg Cafe: es gab Spicy Burger with Pitta Bread, salad and sweet relish
Und im Hotel gab es noch einen Blue Meanie-Politan (wie ein Cosmo, nur mit Apfelsaft und Blue Curacao statt Cranberry). Wer weiß nicht, was Blue Meanies sind? Dem sei der Film "Yellow Submarine" empfohlen  - das ist einer meiner Lieblingsfilme.


Die Blaumiesen kommen!!!

9.Tag: Weiterfahrt nach Tintagel, Zwischenstop in Bath

Für die letzten 3 Übernachtungen konnte ich meine Eltern überreden, dass wir in eine vegetarische Pension gehen. Denn kurz zuvor hatte ich Thomas Klein von VeggieHotels interviewt und natürlich war ich neugierig und wollte mal in so einem VeggieHotel vorbeischauen.

Da wir noch ein bisschen Südengland und speziell Cornwall erkunden wollten, haben wir uns für das Michael House in Tintagel entschieden und die allerletzte Nacht haben wir dann in Brighton verbracht. Das war strategisch einfach am besten kurz vor der Heimreise, da Brighton nicht weit von Dover entfernt liegt und außerdem wollten mein Mann und ich schon immer mal Brighton Beach entlanglaufen.

Nach 2 Tagen Dauerregen waren wir dann doch froh, aus Liverpool wieder raus zu sein, auch wenn es supercool war. Zwischenstopp war Bath. Bath ist u.a. für die gut erhaltenen römischen Bäder bekannt - und der Film Hot Fuzz wurde dort gedreht. Übrigens gibt es ein Buch mit Tipps für Vegetarier und Veganer für Bristol und Bath: Vegetarian & Vegan Guide to Bristol & Bath.

Bis auf die Abteikirche Bath Abbey hat mich wirklich nichts an Hot Fuzz erinnert, aber diese Erfahrung hatte ich ja auch schon in Brügge gemacht. Wie in "Brügge sehen und sterben" sieht es da nämlich auch nicht aus ;)








Mittagessen bei Pret A Manger: Avocado-Sandwich, Wrap gefüllt mit leckerer Rohkost und einer Ingwer-Sesam-Vinaigrette und außenrum ein Nori-Blatt (sehr lecker!) und Reiswaffeln mit dunkler Schokolade

Nach einer ziemlich langen Autofahrt - zum Schluss nur noch durch verschlungene Straßen, wo man links und rechts nur grüne Wiesen und alte Häuschen gesehen hat - sind wir in dem kleinen Örtchen Tintagel angekommen, genauer gesagt in Treknow, das gehört zu Tintagel.

Das Michael House
 

   
Unser Zimmer, wirklich megagroß und gemütlich:






Auf dem Bett lag eine liebevoll zusammengestellte Broschüre mit Infos über das B&B, die Umgebung, vegetarische und vegane Essensmöglichkeiten usw. In der Broschüre habe ich auch erfahren, dass es zum Frühstück keine Milchprodukte mehr gibt. Auf Wunsch macht man Eier und es gibt Honig, ansonsten landen keine tierischen Produkte auf dem Tisch.

Die Hausherrin Vanesse ist superlieb und wir haben uns sofort richtig heimisch gefühlt. Sie hat uns für abends das Lokal Port William empfohlen, von wo aus man den Sonnenuntergang sehen kann.











Port William


Baked Potato mit vegetarischem Chili und Salatgarnitur

Dazu ein kühles Bierchen

Und nach dem Essen konnten wir diesen traumhaften Sonnenuntergang beobachten:






10. Tag: Super englisches Frühstück und Rundfahrt durch Cornwall

Das Michael House ist wirklich super gelegen. Das hier war der Blick aus unserem Schlafzummer-Fenster:


Und der Blick aus dem Badezimmer-Fenster:




Und dieser supersüße karierte Sessel mit Eulenkissen steht im Aufenthaltsraum

Dann gab es das bis dahin beste Frühstück des ganzen Urlaubs. Ein liebevoll gedeckter Tisch mit frisch gebackenem Brot, Müsli, Sojamilch, Obstsalat, Orangensaft und ein englisches Frühstück mit Linda McCartney Würstchen.








Gut gestärkt haben wir dann eine kleine Cornwall-Rundfahrt in Angriff genommen.

Mitten in der Pampa eine Telefonzelle mit e-Mail ;)


In Newqay hat es angefangen zu regnen, als wir aus dem Auto gestiegen sind. Also haben wir nur ein paar Schnappschüsse gemacht und sind dann weitergefahren.


 





Der nächste Halt war St. Ives, ein sehr beschaulicher Ort am Meer. Leider hat es während unseres Aufehthaltes wieder angefangen zu regnen. Trotzdem war es wunderschön, vor allem die Farbe des Wassers.





Unbezahlbar: ein grüner Smoothie am Meer
Und im Supermarkt hatte ich vegane Kekse entdeckt





Meins! Meins! Meins!
Dann waren wir im Hub. Es gibt dort Burger, Hot Dogs usw.



Ich habe den Big V Burger ohne Mayo und Käse bestellt, auf Rückfrage wurde mir versichert dass der Falafel-Bratling vegan ist.
Der Burger war echt lecker und die Portion sogar für meine Begriffe sehr groß

Zum Schluss waren wir noch in Land's End Die Spitze der Landzunge ist der westlichste Punkt Englands (zumindest auf der Hauptinsel Großbritanniens). Es wurde immer windiger und immer kälter und echt ungemütlich. Aber irgendwie passte das auch zur Landschaft.

 






"Nur" ca. 3000 Meilen, bzw. ca. 5200 Kilometer bis New York :D

Zu Abend gegessen haben wir dann "zu Hause" im Michael House. Vanessa hat für uns gekocht. Auf der Homepage vom Michael House kann man sehen, was für Gerichte zur Auswahl stehen. Es ist leider nur möglich, das gleiche Menü für alle zu kochen, aber wir konnten uns leicht einigen.

Beilagensalat

Grünes Thaicurry mit Gemüse

Sojavanilleeis mit flambierter Rumbanane

11. Tag: Tintagel Castle und Weiterfahrt nach Brighton

Vanessa hat uns an unserem letzten Tag Pancakes zum Frühstück gemacht und wieder frisches Brot gebacken.



Vanessa und Merlin
 

Übrigens ist Tintagel der angebliche Geburtsort von dem Zauberer Merlin aus der Artus-Saga. Und das Tintagel Castle, von dem man heute nur noch Überbleibsel sieht, soll angeblich Camelot gewesen sein. Also, WENN es Camelot gegeben hat, dann war es dort.


Das älteste Haus von Tintagel, das "Old Post Office" aus dem 14. Jahrhundert
In Tintagel erinnert alles an König Artus und die Ritter der Tafelrunde

Neben der Burgruine wurde ein Hotel mit Namen "Camelot" gebaut

Tintagel Castle, bzw. "Camelot"




Und natürlich wieder jede Menge Schafe
 



Muss ich dazu sagen, dass es mal wieder sehr windig und kalt war?
 

Anschließend waren wir noch kurz beim Arthurian Centre
Hier soll die letzte Schlacht stattgefunden haben
 


Und das solld er sagenumwobene Stein von König Arthur sein. Also man hätte Eintritt bezahlen müssen, um eine kleine Ausstellung besichtigen zu können und anschließend das Battlefield zu betreten und im Wäldchen den Stein zu sehen. Das war es uns dann dochnicht wert und wir wollten ja auch nach Brighton weiter
Zuerst sind wir aber nach Salisbury gefahren, denn als einziger von uns hat mein Mann noch nie Stonehenge gesehen.






 



Abends waren wir dann in Brighton, aber leider wurde das Wetter nicht besser. Schön ist es dort trotzdem und außerdem gibt es massig vegetarische und vegane Restaurants. Außerdem findet dort (genau wie in Bristol und London) jährlich das VegFest statt, Europas größtes Veggie Event. Übernachtet haben wir im Brighton Vegetarian Bed & Breakfast. Wir hatten ein tolles Zimmer und das ältere Paar, das das B&B führt, ist wirklich supernett.







Man hat uns sogar einen kleinen Flyer aufs Zimmer gelegt mit einer Karte und Adressen von vegetarischen und veganen Locations





Erstmal wollten wir runter an den Strand und zum Pier












 
Auf dem Pier ist ein richtiger kleiner Vergnügungspark

 


Blick vom Pier aus zum Strand und auf das Brighton Wheel



Brighton Dome
Der Royal Pavilion






Dann war es auch schon wieder spät und nur ein paar Gehminuten vom Royal Pavilion entfernt sind viele Veggie Restaurants.



Vegetarian Shoes

Das Food For Friends gibt es seit 1981 und es hat 2012 sogar die Auszeichnung Best Restaurant  bekommen. Und das für ein vegetarisches Restaurant!






 


Superfood Salad with barley, quinoa, puy lentil, fine beans, pomegranate seeds and red cabbage, tossed in a Dijon and pumpkin seed dressing
Crispy quinoa and potato trencher with spiced root vegetables, mushroom ketchup and red peppeer coulis
Rich dark chocolate truffle torte baked on a hazelnut biscuit base served with berry coulis


Eigentlich wollten wir ja ins VBites, dem veganen Restaurant von Paul McCartney's Exfrau Heather Mills. Aber leider hat es ab 18.00 Uhr geschlossen. Das Foto habe ich von Michaela von Aber bitte mit Sojamilch zur Verfügung gestellt bekommen. Aber das Food for Friends ist echt super, ich kann es nur empfehlen.

12. Tag: Abreise

Unser letztes englisches Frühstück - leider nicht so gut wie in Tintagel, aber trotzdem lecker. Eine riesige Auswahl an veganen Müslis, Obstsalat, Kompott und auch wieder Würstchen (aber nicht die von Linda McCartney) und Baked Beans.





Gleich nach dem Frühstück haben wir den Heimweg angetreten, denn wir mussten ja unsere Fähre erwischen. Richtung Dover ging es wieder vorbei an grünen Wiesen, gelben duftenden Rapsfeldern und vielen Rindern und Schafen.

Überall grün und wo es nicht grün ist, da ist es gelb ;)
 

Rinder und Schafe sieht man hier wirklich überall

Einerseits ist es schön zu sehen, wieviel Platz die Tiere hier haben und andererseits fragt man sich doch, für welchen Zweck sie gehalten werden.

The End - Foto aufgenommen in der Beatles Story in Liverpool


England / Beatles Links


London
www.veganlondon.co.uk

Liverpool
www.visitliverpool.com
www.courses.music.indiana.edu/rock/homes.html
www.veggieheaven.com/uk/england/liverpool
www.beatles.bplaced.net/liverpool

Cornwall
www.vegetariancornwall.co.uk
www.vegancornwall.wordpress.com 


Erhältlich bei www.vegancornwall.wordpress.com

Brighton
www.visitbrighton.com/things-to-do
www.veganinbrighton.blogspot.de
www.tohappyvegans.com/wordpress/category/food-and-drink/eating-out/brighton-eating-out-food-and-drink


Über England wurde auch auf "V"eltenbummler - vegan Verreisen schon mehr als einmal berichtet:

London Calling
www.veltenbummler.blogspot.de/2012/04/london-calling


Leben in London - Gastbeitrag von Michaela
www.veltenbummler.blogspot.de/2012/09/leben-in-london-gastbeitrag-von-michaela

Vegan in England - Gastbeitrag von Sabine
www.veltenbummler.blogspot.de/2013/05/vegan-in-england-gastbeitrag-von-sabine


Englische Rezepte

Die englische Küche ist wirklich um einiges besser als ihr Ruf! Es gab nichts, was uns nicht geschmeckt hat während dieses Urlaubs. Vor allem gab es überall eine große Auswahl, auch für mich. Ein paar Rezepte habe ich Euch natürlich wie immer mitgebracht.

English Breakfast


Baked Beans gibt es schon fertig von der Firma Heinz aus der Dose und die grobe Bratvurst von Wheety schmeckt genauso gut wie die Linda McCartney Würstchen. Dazu macht man sich einfach Rührtofu und brät ein paar Tomaten an. Was auf diesem Bild nch fehlt, sind die Champignons.

Porridge


Porridge ist ein traditioneller Haferbrei, den man zum Frühstück isst.

Zutaten:
  • 50g Haferflocken
  • 350 ml Sojamilch/Wassergemisch (1:1 Mischung)
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:  

Haferflocken, Flüssigkeit und Salz in einem Topf aufkochen lassen. Ca. 4-5 Minuten bei kleiner Hitze quellen lassen und dann nach Belieben süßen und etwas aufpeppen, z.B. mit Ahornsirup, Zimt und/oder Bananenscheiben.

Wer es cremiger mag, serviert den Haferbrei mit einem kleinen Kännchen Soja Cuisine oder Hafer Cuisine.


Tofish & Chips
Tofish & Chips
Das Rezept hatte ich mal hier anlässlich eines vegan Wednesdays verraten. Besonders lecker ist das Gericht mit der Tatar Sauce und den Mushy Peas.


Shephard's Pie


Traditionell wird das Gericht mit Hackfleisch aus Lamm hergestellt. Außerdem besteht es aus einer Unter- und einer Oberschicht. Die obere Schicht besteht aus cremigem Kartoffelbrei.

Zutaten:

  • 5 Karotten
  • 3 Pastinaken
  • 1 Dose Weiße Bohnen
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • ein Schälchen Champignons 
  • 1 große Zwiebel
  • 2 kleine Knoblauchzehen
  • 1 Bund Petersilie
  • 2-3 Stängel Rosmarin
  • 750g Kartoffeln
  • 1 Beutelchen Soja Cuisine
  • 3-4 Flocken Alsan (je nach Belieben
  • Salz, Pfeffer und Muskat zum Würzen

Zubereitung:

Das Gemüse schälen und würfeln und in Olivenöl andünsten. Anschließend Knoblauch hinzufügen und etwas Gemüsebrühe. In der Flüssigkeit ca. 15 Minuten köcheln lassen.
 

Am besten schon vorher die Kartoffeln kochen, anschließend würzen und stampfen. Durch die Hefeflocken und die Soja Cuisine wird es richtig schön cremig und lecker.

Das Gemüse dann in eine Auflaufform füllen, das Kartoffelpü draufmachen und ca. 20 Minuten im Ofen bei 180 Grad weitergaren und gratinieren lassen.

Lemon-Trifle mit Himbeeren

Die Idee dazu kam mir, als ich dieses Rezept bei lecker.de entdeckt habe. Statt Quark und Sahne habe ich Sojajoghurt und Seidentofu einfach für ein paar Stunden abtropfen lassen. Und den Löffelbisquit habe ich durch Wertz Haferklaie Apfel Zungen ersetzt. Das geht natürlich auch mit anderen veganen Keksen.


 
Snacks zur Teatime:

Scones

Im Febrar hatte ich mal diese Scone-Muffins gebacken. die sind einfach superlecker und passen prima zum Nachmittags-Tee, aber auch zum Frühstück.



Cucumber Sandwiches

Zutaten:
  • ein paar Scheiben Vollkorn-Toast
  • Alsan (oder Majo ohne Ei)
  • 1 Salatgurke
  • etwas Salz

Zuerst entfernt man die Kruste des Toasts. Dann halbiert man die Scheiben schräg, sodass Dreicke entstehen. Anschließend einfach mit Alsan (oder Majo) bestreichen.

Die Gurke schälen und in dünne Scheiben hobeln, bzw. schneiden. Die Scheiben salzen und ca. 10 Minuten stehen lassen. Anschließend ordentlich ausdrücken und auf die Sandwiches legen.

Die abgschnittene Kruste habe ich für ein anderes Gericht zu Paniermehl verarbeitet, zum Wegwerfen ist es einfach zu schade.


Shortbread 

Für Shortbread werden im Original weder Milch noch Eier verwendet, man muss einfach nur die Butter durch Margarine wie z.B. Alsan ersetzen. Die Kekse gehen total einfach und schmecken superlecker. Im Büro waren jedenfalls alle begeistert. Die werde ich definitiv öfter machen.


Shortbread Finger und Lemon-Ginger-Muffin

Lemon-Ginger-Muffins

Zutaten: 
  • 100g Puderzucker
  • 50g kandierter Ingwer
  • 1 TL geriebene Zitronenschale
  • 190g Mehl
  • 250g Sojajoghurt
  • 120ml Pflanzenöl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Agavensirup
Alle Zutaten miteinander verrühren und bei 180° Grad für 20-25 Minuten lang backen. Anschließend mit Zuckerguss veredeln und genießen.



So, das war's mal wieder von mir. Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit!

Bye bye, Britannia!

Kommentare:

  1. Wow, vielen Dank für die ausführlichen Infos! Die Bilder machen wirklich Lust auf England. :-)

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  2. Hallo Linda,
    das ist aber ein schöner Reisebericht, ich möchte am liebsten sofort losfahren! Beatles UND Vegan, mehr geht nicht! :-)
    Liebe Grüße
    Miriam

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  3. Lindaaaa, oh Mann! Du weißt gar nicht wie doll viel Lust ich gerade habe selbst loszudüsen. *seufz*

    Ein wunderbarer Bericht! Auch wenn ich nicht unbedingt Beatles-Fan bin, finde ich es doch immer interessant ein bisschen in der "Geschichte" bekannter Persönlichkeiten zu stöbern und zu sehen wo sie wie gelebt haben. Da kommt meine Stalker-Natur durch.^^
    Ich glaube ich werde mir den von dir empfohlenen Film mal anschauen. Jetzt will ich es genauer wissen. ;)

    Mein Herz ist aber besonders an eurem wunderschönen Cornwall-Aufenthalt hängen geblieben. DAS ist mal genau mein Ding. Diese Klippen, die Gegend, die Geschichte... wow!

    Hast du richtig toll beschrieben, man hat das Gefühl gerade selbst dort zu sein! :)

    Einen schönen abend noch,
    Linda

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  4. Oh wow, ich bin grad einmal mit dir durch England gereist :) Was für ein wahnsinnig schöner Bericht durch so ein fabelhaftes Land..für mich zumindest :) Danke für diese tolle Übersicht, Linda.

    Kleine Anmerkung am Rande: Downtown Abbey ist leider nicht die teuerste Serie aller Zeiten, soweit ich weiß. Sie ist die "von Kritikern am besten bewertete Fernsehserie" des Jahres 2010, deshalb steht sie im Guinness Buch der Rekorde :) Bei der teuersten Serie gibt es anscheinend keinen klaren Sieger, die einen sagen Broadwalk Empire, die anderen sagen Game of Thrones oder Carnivale oder Rome. Aber so richtig findet man nix :)

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  5. eimdrucksvoll, merci für die Teilhabe. Nun mag ich reisen, essen und genießen..
    Grüße
    muggsy

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  6. Liebe Linda,

    danke für den tollen Bericht ! Man merkt, dass Du Dir viel Mühe gegeben hast und ich denke, dass das sehr viel Arbeit war.
    Und Lust auf England hab ich jetzt sowieso :)
    Das Michael House gefällt mir besonders gut.

    LG Martina

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  7. Hab Deinen Blog zufällig über FB gefunden. Tolle Fotos und interessant wieviel man doch auch in anderen Ländern veganes finden kann wenn man danach sucht.
    LG aus Wien

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  8. das ist ja der wahnsinn. ich kam jetzt wochenlang nicht dazu, blogs zu lesen, und sitze nun schon seit einiger zeit daran, alles aufzuholen, aber das ist quasi das beste, was ich heute zu augen bekomme :D hammer! england interessiert mich eigentlich gar nicht, auch nicht die beatles, aber SO TOLLES ESSEN?! und so eine schöne landschaft....wow. jetzt muss ich meine reisepläne wohl doch noch mal überdenken ;) DANKE :) und wenn du noch interesse an meinem gast post hast...ich habe ihn schon geschrieben, finde ihn aber viel zu lang. ich kann ihn ja einfach mal schicken, nachdem ich ihn nochmal korrigiert habe :)

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    1. Hallo Janine, freut mich, dass der Bericht Dir trotz England und Beatles gefällt, da kann ich mir ja jetzt was drauf einbilden, haha :D England ist wirklich toll, ich kann es jeden nur empfehlen!

      Und immer her mit Deinem Bericht, je länger je besser. Denn dann stecken auch richtig viele Infos drin. Schick ihn doch einfach, wenn mir was nicht gefällt (was ich ehrlich gesagt nicht glaube), dann kann ich Dir ja meine Änderungswünsche mitteilen. Aber bisher haben alle meine Gastautoren tolle Arbeit geleistet und ich habe höchstens nach noch mehr Fotos gefragt ;) Ich würde mich freuen!!!

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  9. ok super, sehr lieb. dann ist das ja gar nicht so schlimm!! hihi. übers wochenende bin ich weg, werde mich aber baldmöglichst nochmal dransetzen und die bilder benennen etc.

    ja kannst dir echt was drauf einbilden, hat mich wirklich umgehauen und ich habe den post auch gerade in einer facebook gruppe gepostet, als die frage nach veganen london tipps kam, hoffe das ist ok :)

    bis bald!!

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