Montag, 30. Juli 2012

Natur pur - Veganer Urlaub im Harz (Gastbeitrag von Fryda)

Ich freue mich sehr, heute wieder einen Gastbeitrag von einer Leserin vorstellen zu dürfen. Fryda ist selbst Bloggerin und ihren Blog findet ihr unter www.frydas-blog.blogspot.de. Sie lebt dort, wo andere Veganer ihren Urlaub verbringen, nämlich in Berlin. Und sie war so lieb, den Bericht über ihren letzten Urlaub, den sie im Harz verbracht hat, mit mir und meinen Leserinnen und Lesern zu teilen:




Puuhh zurück im lauten, hektischen Berlin vermisse ich die ruhige Idylle im Harz sofort... :(
Letzte Woche war ich für 3 Nächte mit meiner Mutter dort und es war sehr erholsam. Heute möchte ich euch ein bisschen davon berichten.

Gewohnt haben wir im Selketaler Waldgasthof, auf den ich über die Suchmaschine von VeggieHotels gestoßen bin. Den Gasthof kann ich nur wärmstens weiterempfehlen!
Betrieben wird er von dem Ehepaar Klock, die Beiden investieren in ihr 'kleines' Projekt sehr viel Zeit und Energie. Und das merkt man auch als Gast, denn als wir am Anreisetag dort ankamen, haben wir uns sofort willkommen gefühlt. Allgemein war die Atmosphäre im Gasthof sehr familiär und persönlich. Näheres zum Selketaler Waldgasthof könnt ihr auf der Homepage nachlesen.

Ein anderer wichtiger Punkt ist ja das Essen. ;)
Angeboten werden dort rein vegetarische Speisen, natürlich mit veganen Optionen. Ich bin immer problemlos satt geworden, und es hat sooo gut geschmeckt!!
Auf der Karte sind die veganen Speisen nicht extra gekennzeichnet, aber vieles konnte veganisiert werden und auch auf Nachfrage wurden einem die veganen Varianten genannt.
Soweit ich weis werden nur Lebensmittel in Bioqualität verarbeitet, und oft auch frisches Gemüse aus dem hauseigenen Garten. Besser geht es nicht! :)

Und hier ein paar visuelle Eindrücke von den Mahlzeiten:



So sah das Frühstück an einem Morgen aus, immer wenn wir im Speiseraum ankamen, war der Tisch so hübsch gedeckt. Auf einer Seite das vegetarische Frühstück für meine Mutter und auf der anderen Seite die vegane Variante. Es gab frisches, hausgebackenes Brot und Brötchen (hmm eine Köstlichkeit!!) und im Wechsel Gemüse, Obst, Aufstriche, Müsli oder z.B. veganen Käse. Dazu gab es Saft, Tee und Sojamilch. Haha so eine Auswahl habe ich nicht mal daheim!^^




Und das gab es dann meistens zum Abendessen: Soljanka (mein Favorit!), einen Gemüseauflauf mit veganem Käse und gebackene Linsen mit Pellkartoffeln und einer würzigen Soße. Letzteres konkurriert stark mit der Soljanka.^^ Haha und wie ihr seht habe ich nicht immer sofort daran gedacht ein Foto zu machen. ;)


Auch Frau Klocks selbstgebackene Kekse waren ein Gedicht!



Die Aussicht vom Speiseraum aus war herrlich, man konnte direkt auf einen Berghang gucken. Weit und breit grün!^^ Draußen sitzen konnte man auch.

Nachdem wir uns an unserem Anreisetag die Unterkunft angesehen und etwas ausgeruht hatten, haben wir beschlossen Abends noch zum 'Landhaus Selkemühle' zu spazieren. Es führte direkt ein Wanderweg von unserem Gasthof dorthin, ungefähr 2,5 km lang. Wir gingen an der Selke entlang durch den Wald, ein schöner Weg.

Dort angekommen haben wir etwas zu Abend gegessen (Salat, wie ihr vielleicht ahnen könnt, war die Auswahl an veganen Speisen nicht groß^^), und sind dann anschließend wieder aufgebrochen. Und natürlich haben wir uns prompt verlaufen. XD Nicht so toll, wenn man es erst nach 2,5 km merkt...^^

Also, den ganzen Weg wieder zurück, und das auch nicht zu langsam, denn es wurde langsam dunkel. Und im Dunkeln im Wald umherzulaufen, ist nur bedingt lustig.^^
Naja, wir haben daraus gelernt, und bei der nächsten Wanderung mehr auf die Beschilderung geachtet.^^

Diese sollte am nächsten Tag stattfinden, geplant war eine Besichtigung der Burg Falkenstein und wir wollten die 9,5 km dorthin zu Fuß zurücklegen.



Nachdem ich von unserer ersten "Wanderung" schon leichten Muskelkater hatte, hatte ich nach dieser den Muskelkater meines Lebens!! XD

Der größte Teil der Strecke war einfach zu laufen, nur der letzte Kilometer führte einen Berg zur Burg hinauf. Auch hier war der Weg wieder sehr schön gelegen, man lief an Wiesen vorbei, durch den Wald und immer konnte man die Selke rauschen hören.
Ein kleines Highlight während der Wanderung war diese Begegnung:




Süß.^^ Und ein paar schöne Bilder von der herrlichen Natur dort, möchte ich euch auch noch zeigen:






Auf Burg Falkenstein angekommen hieß es erst einmal 'Pause!'.^^ Die letzten paar Meter Aufstieg waren dann doch nicht ohne... ;)

Da ich keinen Hunger hatte bzw. mir etwas Obst vom Frühstück mitgenommen hatte, gab es für mich nur etwas zu trinken. Für den hungrigen Veganer wäre wahrscheinlich ein Salat im 'Burgrestaurant' eine Option gewesen, auch hier war die Auswahl wieder nicht groß.
Ansonsten wurde die Burg zu einem Museum umgebaut, das schon ganz interessant anzusehen war.

Nicht so gut gefallen hat mir die Greifvogelvorstellung, die regelmäßig zu bestimmten Zeite stattfand. Die Vögel waren in kleinen Verschlägen auf dem Burggelände untergebracht, die man sich ansehen konnte. Da sind Verhaltensstörungen wohl vorprogrammiert... :(


Die Burg...

... der Innenhof

Aussicht von der Turmspitze

Alte Burgküche
Sehr interessant fand ich auch die original erhaltene alte Burgküche, hmm warum wohl? *g*
In ihr wird sogar noch richtig gekocht.

Nachdem wir uns dort alles in Ruhe angesehen hatten, machten wir uns wieder an den "Abstieg". Zurück im Gasthof gab es noch ein herrliches Abendessen und wir ließen den restlichen Tag gemütlich in unserem Zimmer ausklingen...

Den zweiten Tag wollten wir bewegungstechnisch 'etwas' ruhiger verbingen. Zuerst besichtigten wir die St. Marien Kirche in dem Nachbarort Harzgerode. Die Kirche ist sehr schön ausgestattet, es sind Informationstafeln aufgebaut und auf der Empore befand sich ein kleiner Flohmarkt. Anschließend fuhren wir zu einem Ort, auf den ich schon sehr gespannt war, dem Harzer Kräuterstieg.



In diesem 'Kräutergarten' findet man eine liebevolle Ausstellung an Duft- und Heilkräuter, Hexen- und Rauchkräuter sowie Färber- und Küchenkräuter. Es stand einem natürlich auch frei an allen Pflanzen zu riechen und sie zu kosten.

Zu jedem Kraut gab es ein kleines Schild, auf dem der Name stand und worauf Besonderheiten in der Wirkung, Verwendung oder dem Anbau verzeichnet waren.
Da der Kräuterstieg hoch gelegen ist, hat man zudem einen genialen Ausblick in das Tal.
Ich kann also jedem einen Besuch empfehlen, der Stieg ist wirklich sehr interessant und lehrreich!







Zum Abschluss konnte man dann noch den kleinen Kräuterladen besuchen, wo eine große Auswahl an hausgemachten Tinkturen, Essenzen, Salben oder Ölen verkauft wird. Wir haben uns dort auch bezüglich der Verwendung von Kräutern beraten lassen.
Und so haben wir dann Fichtennadel-Sirup und Gelee, einen Kräuterschnaps, Rotklee-Essenz gegen Husten und Schafgarben-Öl mitgenommen. Das Schafgarben-Öl hat mich schon überzeugt, es wirkt wunderbar gegen Hautirritationen und kleineWunden.

Im Anschluss haben wir noch einen langen Spaziergang im Schlosspark von Ballenstedt unternommen und uns ein bisschen das Schloss angesehen. Verpflegt haben wir uns mit Brötchen und Obst vom Frühstück im Gasthof. Fand ich völlig ausreichend, denn Abends gab es ja wieder etwas warmes.

Damit komme ich auch schon zum Ende meiner Urlaubsberrichtes. Denn den Abend haben wir nur wieder ruhig ausklingen lassen und am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück schon wieder abgereist.

Ach, hier noch ein paar Bilder:


Ein Teil unserer Ferienwohnung
Der hauseigene Garten

So, ich hoffe nun ich konnte ein paar von euch vielleicht dazu anregen, Familie Klock und ihrem idyllischen vegan/vegetarischen Gasthof auch einmal einen Besuch abzustatten.
Denn sie haben wirklich jede Unterstützung verdient, auch weil ich glaube, dass sie mit ihrem Vorhaben in dieser Gegend eher mit Argwohn betrachtet werden, leider...


Vielen Dank, liebe Freya! Den Originalbericht findet Ihr übrigens hier:
www.frydas-blog.blogspot.de/2012/07/natur-pur-veganer-urlaub-im-harz.html


Und nun noch ein Hinweis in eigener Sache: wir vom Deutschland is(s)t vegan-Blogger-Team haben uns mal überlegt, welche Bücher uns den Veganismus näher gebracht haben, bzw. welches Buch unserer Meinung nach nicht in einem veganen Bücherregal fehlen darf. Vielleicht schaut Ihr ja mal rein?

http://www.deutschlandistvegan.de/vegan-werden-10-tolle-buecher-zum-einstieg/

Samstag, 28. Juli 2012

Liebster Blog

Heute habe ich erfahren, dass die Bloggerin des Blogs "Ziemlich schön" mit den Award "Liebster Blog" verliehen hat. Das finde ich mehr als nur ziemlich schön, vielen lieben Dank dafür!


Sinn und Zweck dieses Awards ist es, Bloggerneulingen die Chance zu geben, sich bekannt zu machen.

Wenn du den Award erhalten hast:
1. Poste den Award auf deinem Blog.
2. Verlinke deinen Nominator – als kleines Dankeschön.
3. Gib den Award an fünf Blogger weiter, die weniger als 200 regelmäßige Leser haben und informiere sie hierüber in einem Kommentar oder per Mail.

So, nun bin ich dran, den Award an meine 5 Lieblings-Blogs weiter zu geben (unabhängig von deren Leseranzahl, denn die kenne ich nicht). And the winners aaaaaare:

Claudi und ihr Blog haben mir letztes Jahr sehr bei der Umstellung von vegetarisch auf vegan geholfen und auch später bei den Anfängen meines Blogs hat Claudi mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Nun bin ich knapp 1 Jahr vegan und Claudigoesvegan.de ist wirklich der einzige Blog, den ich regelmäßig und immer lese. Denn da steckt von allem etwas drin. Mittlerweile sind wir Kolleginnen bei Deutschland is(s)t vegan und das freut mich sehr. Eine kleine Liebeserklärung habe ich ihr hier ja schonmal gemacht.

Übrigens: sie hat bei Facebook bald die 1000er-Marke geknackt und dann gibt es ein tolles Gewinnspiel!

Susanne hat keinen "richtigen" Blog, sondern "nur" eine Facebook-Seite. Auf der teilt sie aber immer superinteressante Dinge rund um den Veganismus. Außerdem ist sie Inhaberin von Profilbild Goldstück - Büro für Gestaltung, wo sie u.a. tolle Shirts designt und unter dem Namen AcktungBaby.

Michaela kommt wie ich aus der Rhein-Main-Region. Seit Anfag des Jahres lebt sie jetzt in London (der wie sie sagt "tollsten Stadt der Welt"). Sie schreibt über den normal verrückten Alltag einer Veganerin. Und das in London und auf deutsch :D

Jennifer ist eine Deutsche, die nach Miami ausgewandert ist. Sie lebt erst seit Kurzem vegan und darüber bloggt sie nun auf deutsch und englisch. Sie hat auch schon einen Gastbeitrag für meinen Blog geschrieben.


Mir fällt leider kein 5. Blog ein, denn ich habe irgendwie nie Zeit, so richtig regelmäßig in anderen Blogs rumzustöbern, bzw. zu schauen, was es es für neue Blogs gibt. Also müsste ich entweder viel mehr als 5 Blogs nennen (denn es gibt ganz viele tolle Blogs, bei denen ich ab und zu mal vorbeischaue) oder es bleibt eben bei diesen 4.


Nachtrag 04.08.2012:
Hui, ich habe heute schon wieder den "Liebster Blog"-Award erhalten, dieses Mal von Judith von Veganmarathon. Vielen lieben Dank dafür! Wie schon gesagt, freue ich mich sehr darüber, ich werde ihn aber nicht nochmal weiter verleihen, da ich das erst letzte Woche getan habe.


Nachtrag 11.08.2012:
Meine Namensvetterin Linda von Vegan Comics hat einen Blog-Award verliehen bekommen. Sie möchte ihn zwar nicht weitergeben, hat aber trotzdem mal ihre Lieblingsblogs aufgezählt. Und ja, ich bin dabei ;) Danke, Linda!

www.vegancomics.blogspot.de/2012/08/meine-liebsten-blogs

Mittwoch, 25. Juli 2012

Meine persönliche Reise - durch dick und dünn



Es wird mal wieder Zeit, etwas Persönliches von mir zu erzählen. Auch hier geht es um eine Reise, nämlich meinen persönlichen Weg - oder genauer gesagt LEIDENSWEG - durch das Auf und Ab der Pfunde. Es geht es um das leidige Thema Gewicht. Dies ist mein Beitrag zu den aktuellen Diskussionen zum Thema Dicken-Bashing und Fat-Shaming. Krass, dass das überhaupt ein Thema ist und es eigens dafür ausgedachte Begrifflichkeiten gibt.

"Tempus Fugit" hat übrigens eine tolle Aktion dazu gestartet. Jeder soll ihr ein Ganzkörper-Foto von sich schicken, so können wir die Vielfältigkeit von uns Veganern aufzeigen. Denn jeder Mensch ist anders. Das gilt auch für uns. Vielleicht habt Ihr ja auch Lust mitzumachen? Die Aktion ist wie gesagt für ALLE, nicht nur für Moppelchen wie mich ;)



Früher habe ich mir um mein Gewicht irgendwie nicht so viele Sorgen gemacht, denn ich war superschlank. Und das, obwohl ich noch nie Sport gemacht habe. Und obwohl ich ca. 1 Liter Cola am Tag getrunken habe :/ Ganz abgesehen, dass ich schon immer eine Süßschnute war und eine absolute Schokoholikerin. Ich war früher nie dick, weder als Kind noch als Teenager. 

Einschulung 1984
Ich mach mir die Welt wiedewiedewie sie mir gefällt ;)
Und trotzdem hat man als Teenager oft Hänseleien ertragen müssen wegen unterschiedlichen Dingen, manchmal auch wegen meiner Figur. Leider war ich in diesem Alter noch nicht selbstbewusst genug, um da drüber zu stehen. Viele Unsicherheiten haben sich festgesetzt und sind bis ins junge Erwachsenenalter geblieben (unabhängig davon, wieviel ich tatsächlich gewogen habe). Im Alter von 19 Jahren hatte ich Kleidergröße 36, bzw. S. Aber es hat sich für mich nicht so angefühlt.

Sommer 1997 (das war die Zeit, in der ich soviel Schoki gegegssen und Cola getrunken habe!)

Mit 20 habe ich dann beschlossen, kein Fleisch mehr zu essen und ab diesem Zeitpunkt habe ich angefangen zuzunehmen. Ich hatte mich wie gesagt nie mit Ernährung oder Kalorien beschäftigt und habe mich dann nur noch von Beilagen mit Soße und vielen Fertiggerichten ernährt. Ich war so ein richtiger "Puddingvegetarier". Sport hatte ich ja auch nie großartig gemacht und so kam es, wie es kommen musste, ein Kilo nach dem anderen setzte sich an mir fest.

Zwischendurch habe ich ab und zu mal eine Diät gemacht, die auch ganz gut angeschlagen hat (2002 habe ich 13 kg verloren und 2008 dann 12 kg). Aber die Kilos lieben mich und so kamen sie immer wieder nach Beendigung der Diät zu mir zurück. Manchmal haben sie auch ein paar Freunde mitgebracht, ich denke im Volksmund nennt man das Jojo-Effekt. Ich habe mich nie wirklich wohl in meinem Körper gefühlt, weder als ich schlank war noch später, als ich stetig weiter zugenommen habe, hier und da mal eine Diät gemacht habe und dann doch wieder dicker geworden bin.

2005 war auch wieder so ein Jahr, in dem ich ein paar Kilo abgenommen hatte und dachte, vielleicht bekomme ich mein Gewicht endlich in den Griff. Doch am Ende des Jahres bin ich krank geworden und bekam wegen einer Entzündung im Rückenmark eine Woche lang stationär Kortison-Infusuinen. Da man damit auch nach einer Therapie nicht einfach wieder aufhören kann, musste ich danach noch 3 Wochen am Stück Tabletten nehmen, um die Kordisondosis nach und nach zu verringern und schließlich ganz abzusetzen. In dieser Zeit habe ich extrem viel zugenommen und zwar nicht nur Wasser, sondern durch die Tabletten hatte ich extremen Heißhunger und litt unter Schlaflosigkeit. Das Resultat davon war, dass ich eigentlich ständig Hunger hatte und durch die Schlaflosigkeit nicht nur tagsüber, sondern auch nachts sehr viel gegessen habe. Nachdem ich wieder gesund war, konnte ich das auch nicht so einfach wieder abstellen. Mein Körper hatte sich an das viele Essen gewöhnt und wollte davon immer mehr. Außerdem wollte ich es mir richtig "gut gehen lassen", als ich wieder gesund war und hatte keine wirkliche Lust, mich einzuschränken.

Zumindest kam ich in dieser Zeit mit meinem Mann zusammen, was mir sehr viel Kraft gegeben hat und ich mich zum ersten Mal richtig wohl gefühlt habe. Mein Mann ist keiner von der Sorte, der auf Dicke steht. Er hat sich also nicht in mich verliebt, weil ich dick bin und auch nicht trotzdem - sondern GENAU SO WIE ICH BIN! Und dieses Gefühl war für mich komplett neu. So habe ich gelernt, mich immer mehr auch selbst zu lieben. Ich habe wieder ein paar Kilo verloren, ohne großartig etwas dafür zu tun. Einfach so.

Frühling 2006
Als mein Opa 2006 an Krebs erkrankt ist, habe ich mich dann schon mehr mit dem Thema gesunde Ernährung auseinander gesetzt. Wir kaufen seitdem fast nur noch Bio. Weißmehl exisitiert in unserer Küche nicht mehr, wir haben zuhause komplett auf vollwertige Kost umgestellt. Und wir haben beide mit dem Rauchen aufgehört. Hört sich alles super an, aber das Resultat war auch hier wieder eine Gewichtszunahme. Und nicht zu knapp. Ich habe zu diesem Zeitpunkt aufgehört, mich zu wiegen.

Sommer 2007 in Hamburg
Von 2007 bis 2010 habe ich wieder die Schulbank gedrückt, ich habe nämlich an der Abendschule meinen Betriebswirt gemacht. Ich hatte 3-mal die Woche Abendschule im 45 km-entfernten Landau (insgesamt 16 Stunden die Woche + die Zeit, die ich zum Lernen gebraucht habe). In dieser Zeit hatte ich fast keine Zeit für Freunde, familiäre Verpflichtungen oder Dinge wie Sport oder in Ruhe essen. Klar ist das alles eine Frage der Prioritäten und man kann mir vielleicht vorwerfen, dass das alles nur Ausreden sind. Aber dadurch, dass mein Mann Schicht arbeitet, haben wir uns durch die Abendschule manchmal tagelang nicht gesehen und nur am Telefon gesprochen. Und ich bin immer direkt nach der Arbeit nach Landau gefahren und kam abends erst gegen 22.00 Uhr nach hause. Gegessen habe ich zwischendurch mal schnell und ab und zu auch erst, wenn ich spät abends heimgekommen bin. Einkaufen, Kochen, Gemüse  oder Obst schnippeln, Salat für unterwegs vorbereiten - keine Zeit! Mein Speiseplan bestand eher aus süßen Teilchen vom Bäcker, belegten Brötchen und Country Burger mit Pommes vom Burger King (der ganz neu gegenüber von meiner Schule eröffnet hatte). Ich kann eigentlich von Glück sagen, dass ich nicht noch mehr zugenommen habe, als ich es ohnehin getan habe. Irgendwo habe ich gelesen, dass das Gehirn 90% der Energie des Körpers verbraucht. Also ich kann bestätigen, dass ich zu dieser Zeit durch die geistige Arbeit mehr Hunger hatte als normal. Aber dass ich mehr Kalorien verbraucht habe, würde ich so nicht unterschreiben.

2008 haben wir dann geheiratet (also kamen zu meinem Job und der Abendschule noch Hochzeitsvorbereitungen, mein 30. Geburtstag und unser Polterabend hinzu). Trotz Stress und wenig Zeit haben wir vor der Hochzeit dann aber beide ziemlich viel abgenommen, und zwar mit "Schlank im Schlaf". Diese Diät fand ich sehr einfach einzuhalten (da ohne Kalorien zählen) und außerdem durften wir ja weiterhin alles essen, es kam eben nur darauf an, WANN wir es gegessen haben ;)

Juni 2008
Direkt nach der Hochzeit waren wir 1 Woche in Kroatien (Bericht hier) und ich musste mich mangels vegetarischem Angebot von Keksen, Nudeln und Pizza ernähren. Und schon ging es wieder los mit dem Jojo-Effekt. Es ist wirklich eine never ending story :/ 

2010
Nun lebe ich seit August 2011 vegan. Zu Anfang habe ich recht schnell 4 Kilos verloren. Aber ich weiß ja nicht, wie das bei anderen Veganern ist - ich jedenfalls hatte irgendwie das Bedürfnis, mir selbst und anderen zu beweisen, dass man auch als Veganer auf nichts verzichten muss. Und das habe ich recht fleißig umgesetzt. Denn sobald ich mich eingewöhnt hatte, habe ich angefangen, vegane Schokolade zu bestellen und es gab Veggie Burger, Seitan-Döner, vegane Cupcakes etceteraetceteraetcetera. Schließlich musste alles ja mal probiert werden. Und ich bin nun mal ein Genussmensch.

Februar 2012, Veggieworld Wiesbaden
März 2012, Cakes 'n' Treats Dortmund
Ich wurde auch allgemein viel experimentierfreudiger und habe mehr und mehr neue Lebensmittel und Gerichte ausprobiert. Nach fast einem Jahr bin ich gewichtsmäßig wieder da, wo ich angefangen habe. Aber ich sehe es mal positiv, denn ich habe nun seit über einem Jahr mein Gewicht gehalten. Und genau da lag ja in der Vergangenheit mein größtes Problemen. Ich konnte zwar abnehmen, aber das Gewicht nicht halten. Außerdem fühle ich micht fit und besser als jemals zuvor. Ich bin mit mir selbst im Reinen und habe einen wundervollen Mann an meiner Seite. Wir machen zwar keinen Sport, aber wir sind nicht träge und hängen nur rum. Wir gehen spazieren, sind viel unterwegs, treffen uns mit Freunden, gehen auch sehr gerne essen. Wir machen Ausflüge und Wochenend-Tripps und auch im Urlaub liegen wir nicht nur am Strand rum, sondern sind ständig irgendwas am Machen. Und dass ich 3 Jahre lang eine kräftezehrende Weiterbildung gemacht habe, spricht wohl auch dafür, dass ich keine faule Socke bin, die nur Couchsurfing betreibt und am Chips futtern ist. Ich lasse mich auch nicht gehen, ich mag schöne Klamotten und ich bin eitel. Ungeschminkt würde ich nie vor die Tür gehen ;)

Aber ich passe da eben einfach nicht ins vegane Klischee. Schon blöd - also nicht für mich, sondern für das Klischee :D  Denn wie ich schon geschrieben habe, habe ich mich ja weder schlank noch dick jemals wirklich gut gefühlt und musste mir auch dumme Sprüche anhören, als ich nicht übergewichtig war. Und nun habe ich Energie zum Bäume ausreißen und bin superaktiv. Ich fühle mich sauwohl und gefalle mir.

Ich lasse mich jetzt jedenfalls nicht beirren, mache weiter wie bisher, will sogar langsam den Rohkost-Anteil meiner Nahrung erhöhen und auf den Zucker immer mehr und mehr reduzieren. Einfach für ein besseres Wohlbefinden und nicht zum Abnehmen. Wenn ich auf lange Sicht etwas abnehme, dann ist mir das sehr willkommen. Aber ich lege es nicht darauf an. Und ich lasse mir nicht einreden, hässlich zu sein oder weniger gesund als ein schlanker Raucher, der jeden Tag Fleisch isst. Dafür bin ich mittlerweile zu selbstbewusst und zu sehr überzeugt von der veganen Ernährung und allem anderen, was ich tue. Sicher kommt sehr oft noch das unsichere Mädchen bei mir durch. Aber ich versuche, nicht auf sie zu hören. Ich weiß, wer ich bin und ich finde mich in Ordnung.Klar habe ich wie alle anderen auch ein paar Problemzonen, die mich stören. Aber im Großen und Ganzen bin ich schon zufrieden.

Warum ich Euch das alles erzähle? Ich will zeigen, dass dick nicht gleich faul, träge, ungesund oder unansehnlich bedeuten muss. Nicht jeder, der dick ist, ist frustriert und stopft unkontrolliert alles in sich hinein. Ich will mich nicht dafür rechtfertigen, warum ich so aussehe wie ich aussehe, denn ich fühle mich nicht unattraktiv. Aber es gibt so viele Vorurteile gegen Dicke, dabei ist nicht jeder Mensch gleich. Egal ob dick oder dünn.

Sehr oft wird vegan außerdem im Moment im gleichen Atemzug mit schlank und fit genannt, quasi als Wunderdiät. Das ist ziemlich nervig, womit ich aber natürlich nicht die Leistung derer schmälern möchte, die tatsächlich mit dieser Ernährungsform ganz toll abgenommen haben.

Vielleicht kann ich ein paar Menschen mit Vorurteilen zeigen, dass es unterschiedliche Gründe für Übergewicht gibt und man nicht alle in eine Schublade stecken sollte. Und eventuell kann ich anderen Übergewichtigen Mut machen? Man muss sich nicht zuhause verstecken, wenn man ein paar Kilos zuviel hat. Rund und gesund kann funktionieren.

Zum Schluss noch ein kleines Rätsel für Euch:

Finde den Fehler:
- ich bin ich
- ich lebe vegan
- ich habe Übergewicht
- ich bin nicht hässlich 
- ich habe Spaß am Leben
- ich lebe gesund
- ich bin glücklich 

Na, habt Ihr den Fehler gefunden? Nein? Tja, dann habt Ihr Recht!

Juli 2012

P.S. Danke mein Schatz, dass ich so sein darf wie ich bin mit all meinen Macken und dass Du mich immer unterstützt bei allem - egal ob damals, als ich krank war, der Stress mit der Abendschule, meine Entscheidung vegan zu leben, mein Blog... Du bist der Beste!

P.P.S. und Nachtrag vom 31.07.2012: hier der fertigel Artikel von Temus Fugit mit dem tollen Titel Zeigt her eure Körper! Jetzt erst recht :D:
http://o-dulce-nomen-libertatis.blogspot.de/2012/07/zeigt-her-eure-korper-jetzt-erst-recht.html

Freitag, 20. Juli 2012

Burrito Linda - Burrito Contest von A Very Vegan Life: Roll a perfect Burrito

Meine DIV-Kollegin Lena von A Very Vegan Life hat zum Burrito Contest aufgerufen und da ich mexikanisches Essen sehr liebe, bin ich da selbstverständlich mit dabei mit meinem "Burrito Linda"!

Burrito Linda


Zutaten:
- 1 Packung Soft Tortillas
- grüner Salat
- 1 Zwiebel
- 1 rote Paprika
- 1 kleiner Zucchini
- 1 Dose passierte Tomaten
- 1 kleine Dose Kidney-Bohnen
- 1 kleine Dose Mais
-  etwas Sojagranulat
- 1 Tüte Nachos
- Daiya Vegan Cheese (Pepperjack)

Zubereitung:
Das Gemüse und die Zwiebeln klein schneiden, bzw. Dosen öffnen. Dann das frische Gemüse und die Zwiebeln zusammen in Olivenöl anbraten. Später die passierten Tomaten, den Mais und die Bohnen hinzugeben. Für eine hackfleischähnliche Konsistenz kann man etwas Sojagranulat dazu geben, aber es ist nicht unbedingt notwendig. Mit Chili, Rauchsalz und etwas Pfeffer abschmecken.

Den Burrito in der folgenden Reihenfolge befüllen:
1. Salat
2. Bohnen-Mais-Gemüse-Mischung
3. Daiya Vegan Cheese
4. obendaruf dann die zerbröselten Nachos
5. Burrito einrollen
6. je nach Belieben mit Soße toppen (Tomatensalsa, Guacamole oder Sour Cream)

Guacamole:
- Avocado
- 1 kleine Zwiebel
- ein Spritzer Zitronensaft
- etwas Salz, Pfeffer und Chilipulver

Avocado zerdrücken und würzen. Das ist schon alles. Wer mag, kann noch etwas gehacktes Koriandergrün dazu geben. Ich persönlich finde aber, dass Koriander wie Spülmittel schmeckt und deshalb lasse ich es weg :/

Vegane Sour Cream:
- Sojajoghurt
- Seidentofu
- Zitronensaft
- Salz und Pfeffer

Einfach etwas Sojajoghurt und Seidentofu verrühren und mit Zitronensaft und den Gewürzen abschmecken. Evtl. mit etwas Schnittlauch verfeinern.



Da ich mich immer so schwer entscheiden kann, hier noch ein zweites Rezept. Dieses Mal aber nicht mexikanisch, sondern türkisch:

Dürüm-Burrito mit Rote Beete-Granatapfel-Soße



Zutaten:
  • Grüne Linsen
  • Bulgur
  • Gemüsebrühe
  • Tomatenmark
  • Pul Biber (das ist dieses rote Dönergewürz, kann man im türkischen Laden kaufen)
  • Salz, Pfeffer
  • Kreuzkümmel
  • Safran

Zubereitung:
Linsen in Gemüsebrühe kochen, zum Schluss etwas Bulgur dazu geben, im Kochwasser quellen lassen. Zum Würzen Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, ein paar Safranfäden und Tomatenmark unterrühren.

Grünen Salat klein schneiden, die Zwiebeln in Ringe schneiden und die vorgegarte rote Beete zusammen mit den Tomaten würfeln. Die Petersilie hacken.

Für die Soße:
  • Sojajoghurt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Granatapfel 
  • Byodo Granatapfel Balsamico
  • Rote Beete (vorgegart)
  • Harissa (Chilipaste)
  • Petersilie (glatt)
Sojajoghurt mit 1 zerdrückten Knoblauchzehe, einem Teelöffel Harissa und Salz und Pfeffer verrühren. Ein bisschen von der roten Beete zerdrücken und darunter mischen. Außerdem den Saft des Granatapfels und ein bisschen Byodo Granatapfel Baslamico unterrühren. Alles in allem ergibt das eine schöne pinke Farbe.

Den Burrito in der folgenden Reihenfolge befüllen:
1. Salat
2. Linsen-Bulgur-Mischung
3. Rote Beete
4. Tomatenstückchen
5. Zwiebelringe
6. Soße
7. Petersilie drüber streuen


Jetzt drückt mir mal bitte die Daumen, dass ich gewinne ;)


Ergänzung 30.07.2012:

Der Contest ist zu Ende und die Gewinnerin steht fest:

Es sind wirklich ganz tolle Rezepte eingereicht worden, deshalb hatte ich scharfe Konkurrenz und so leider nicht gewonnen. Aber mein Dürüm-Burrito ist eine der 3 Kreationen, die Lena neugierig gemacht haben und die sie demnächst mal nachbauen möchte. Ich bin schon sehr gespannt! Und gewinnen kann ich immernoch was!

Goldstrand Bulgarien - Gastbeitrag von Lena

Die goldige Lena berichtet vom Goldstrand Bulgarien


Lena ist eine der Personen, die ich durch Facebook und den Veganismus kennengelernt habe und dafür bin ich sehr dankbar.

 

Wir haben bereits das ein oder andere vegane Tauschpaket hin- und hergeschickt. U.a. habe ich ihr diese tollen Muffins zu verdanken:


Heute berichtet sie uns über ihren Urlaub am Goldstrand in Bulgarien:

Meine Reise ging los am Flughafen Düsseldorf, wo ich auch gleich einen kleinen Happen zu essen gefunden habe im Café "The Art of Great Coffee": Müsliriegel von Taste of Nature, Bio und mit Vegan-Zeichen (Bild 1). Kosteten 1,99 EUR/Stück.



Angekommen in Varna am Flughafen habe ich mir dort kurz vor dem Ausgang noch einen "Little Snack" gekauft (ganz schön teuer für 3,50 EUR), schmeckte wie eine Mischung aus Knäckebrot und Chips, lecker nach Oregano und Basilikum.


Das Essen im Hotel war nicht so der Hit, es gab jeden Abend nur eingeweichte Nudeln oder Reis mit Tomatensoße und Pommes. Am ganzen Goldstand entlang gibt es allerdings eine "Strandpromenade", an der es eine Vielzahl von veganen Happen zu finden gibt.

Meine erste wunderbare Entdeckung waren die sogenannten "FreshO"-Shops, die bulgarischen LUSHs!!! Und das beste: alles halb so teuer! :)




Jedoch sollte man nachfragen, ob im Produkt bulgarischer Joghurt enthalten ist, das ist der einzige Unterschied zu LUSH und die bulgarische "Spezialität".

Was man außerdem an jeder Ecke der Strandpromenade findet, sind Döner-Stände, die auch Falafel und leckere Salate verkaufen. 


Pommes sollte man sich dort jedoch nicht gönnen, weil sie in der Fleischauffangschale unter dem Dönerspieß liegen... Die Falafelbällchen werden aber in einer separaten Fritöse ausgebacken :)

Des Weiteren gibt es viele kleine Ständchen, an denen frisch gekochte Maiskolben und Zuckerwatte verkauft werden. 


Die Maiskolben werden ohne Butter usw. serviert, da kann man also wirklich nichts falsch machen! Und superlecker sind sie auch noch.

Begeistert bin ich ebenfalls von den frisch gepressten Säften, die angeboten werden. 


Auch gibt es Stände, an denen "Smoothies" verkauft werden, klingt zwar für Veganer verlockend, davon lässt man aber lieber die Finger, denn meiner Meinung nach sind Shakes mit Milcheis, Joghurt, Saftkonzentraten usw. keine richtigen Smoothies.

Ein kulinarisches Highlight sind sicherlich auch die vielen Obst- und Gemüsesorten, die man probieren kann. Mir haben es die Feigen angetan, die dort viel besser schmecken als die unreif geernteten, die man bei uns im Supermarkt findet.


Ebenfalls an einem kleinen Imbiss-Stand habe ich meinen persönlichen Favorit gefunden, die gebackene, gefüllte Riesenkartoffel, die ich deshalb gleich zwei mal gegessen habe. 


Man kann aus einer Vielzahl von Salaten und Gemüse auswählen, die man in die Kartoffel haben möchte und die Zubereitung "life" hinter der Theke beobachten. Wichtig ist nur, dass man vorher sagt, dass man keine Butter in die Kartoffel möchte.

Aber auch in Restaurants (ebenfalls an der Promenade gelegen) wird man fündig. Ich habe z.B. Riesenbohnensalat gegessen. 


Als Dressing hatte ich nur Olivenöl (beim Essig weiß man ja nie), durch die Frühlingszwiebeln und Kräuter hat das eigentlich schon gereicht. Auf den Tischen von jedem Lokal in Bulgarien gibt es aber auch Essig, Öl, Salz und Pfeffer zum Nachwürzen. Und wenn man sich nicht sicher ist mit dem Dressing (ob sie einen überhaupt verstehen?), kann man sich die Salate so auch "trocken" bestellen.

Und als letzten Leckerbissen gab es im "Steakhouse" (man sollte sich durch den Namen nicht abschrecken lassen) selbstgemachte, gefüllte Weinblätter für mich (extra alles nachgefragt wegen der Füllung), megalecker und sogar noch warm. Deshalb habe ich es auch nicht geschafft, ein Bild zu machen, bevor ich die Hälfte aufgegessen hatte ;)


Alles in allem kann bin ich also trotz allen Befürchtungen in Bulgarien keineswegs verhungert, sondern so gut wie überall fündig geworden. =)

Auch in den Supermärkten, die ebenfalls an der Promenade gelegen sind, findet man z.B. vegane Kekse oder Halva (einfach Zutatenliste lesen, schade, dass diese aber manchmal nur in bulgarisch abgedruckt ist :( ). Mein Tipp: ein Supermarkt, den man eigentlich überall findet, heißt ALDO.

Weitere Urlaubs-Impressionen:








Goldstrand-Links: