Mittwoch, 23. November 2016

Tipps für eine entspannte Flugreise


Nachdem ich 2 Jahre lang gar nicht geflogen bin, bin ich nun gleich dreimal innerhalb eines Jahres geflogen (Japan, USA und Barcelona) und davon zweimal sogar alleine. Dabei sind mir ein paar Sachen aufgefallen und ich dachte, ich kann das ja mal für Euch zusammenfassen. Ich bin ja ein echter Schisser, wenn es um's Fliegen geht. Aber dadurch, dass ich da mittlerweile etwas Erfahrung habe, weiß ich, wie ich es für mich so angenehm wie möglich gestalten kann. Ich hoffe, ihr könnt aus meinen Erfahrungen was mitnehmen.

1. Sitzplätze vorab reservieren / Online einchecken
Ich sitze gerne am Fenster, darum reserviere ich mir bei Flugbuchung immer gleich einen Fensterplatz mit. Gerade, wenn man lange im Flieger sitzt, will man sich ja möglichst wohlfühlen. So sehe ich immer, was draußen gerade abgeht und das gibt mir ein Gefühl von Sicherheit.

Außerdem versuche ich so weit vorne wie möglich einen Platz zu bekommen, da es weiter hinten im Flugzeug lauter ist und mehr wackelt. Die Toiletten sind auch dort, was ebenfalls extrem nervig ist. Jeder hat andere Vorlieben in Bezug auf den Sitzplatz, ein paar schöne Tipps habe ich hier bei der Süddeutschen Zeitung entdeckt.

24 Stunden vor Abflug kann man online einchecken und nutzt man diesen Service, muss man nicht ganz so lange am Schalter anstehen, sondern gibt nur sein Gepäck ab und das war's. Hat man vorab keinen Platz reserviert, kann man sich nun beim Check-In online ganz bequem am PC (oder Smartphone) einen der freien Plätze aussuchen. Nachteile gibt es nicht, darum kann ich jedem nur raten, den Online Check-In zu nutzen.




2. Spezialmenü bestellen
Von Flug zu Flug fällt mir immer häufiger auf, dass mittlerweile echt viele Passagiere das vegetarische Gericht an Bord essen wollen, das hat sehr stark zugenommen. Und immer öfter höre ich, dass das vegetarische Essen bereits aus sei. Da scheint also definitiv eine gesteigerte Nachfrage zu sein. Zur Sicherheit sollte man daher online sein Essen vorbestellen (da ich eh immer einen Sitzplatz reserviere, mache ich das mit dem Essen gleich mit bzw. umgekehrt).

Auf Langstreckenflügen bieten viele Fluggesellschaften auch ein veganes Gericht an. Trotzdem empfiehlt es sich, die Zutatenlisten noch zusätzlich zu checken. Manchmal ist zum Beispiel Milch im Salatdressing o.ä. Größtenteils kann man da aber nicht meckern.

Hier kann man z.B. bei der Lufthansa das vegane Gericht (VGML) ordern:
www.lufthansa.com/de/de/Sondermahlzeiten

Polentataler mit Kürbisgemüse

Reis mit Brokkoli, eine mit Tofu gefüllte Aubergine und Tomatensoße
Reis mit Kichererbsen und Brokkoli, dazu Salat, etwas Obst, ein Brötchen und ein Cracker

Majorankartoffeln mit Tofu
Veganes Menü bei Emirates

3. Nicht zuviel Handgepäck mitschleppen
Ich packe grundsätzlich lieber zuviel als zuwenig ein. Das ist wahrscheinlich genau das Gegenteil von dem, was einem andere Reiseblogger raten, aber ich bin nunmal so. 



Jedenfalls habe ich als Anfänger dann immer ziemlich viel Zeug in mein Handgepäck gestopft, damit mein Koffer nicht das zulässige Höchstgewicht überschreitet.

Diesen Fehler mache ich jetzt nicht mehr, dann erstens schleppt man die Tasche am Flughafen teilweise recht lange mit sich rum und zweitens wühlt man ewig, um etwas Bestimmtes während dem Flug zu finden. Gemütlich und entspannt ist das jedenfalls nicht. Also mache ich das jetzt nicht mehr, ich versuche mein Handgepäck so gering wie möglich zu halten.

Was allerdings nicht fehlen darf, sind Dinge wie Augentropfen, Lippenbalsam, Handcreme, dicke Socken usw. (auf das Thema Socken und Klamotten gehe ich später nochmal ein). Und meine Notfalltropfen, wobei ich die nur noch aus Gewohnheit mitnehme mittlerweile. Nachdem ich ALLEINE nach Japan geflogen bin, bringt mich so schnell nichts mehr aus der Ruhe.



Leichtes Handgepäck

4. Rechtzeitig am Gate sein
Ich finde es entspannter, rechtzeitig am Gate zu sein, wenn noch nicht so viele Leute da sind. Dann suche ich mir einen Sitzplatz in der Nähe der Ladestationen und lade mein Smartphone nochmal auf. Und ich esse in Ruhe nochmal was oder kaufe zumindest Snacks für unterwegs.



5. Snacks einpacken
Auch beim Essen nehme ich lieber etwas mehr mit. Für die Reise natürlich bestenfalls etwas, das nicht gekühlt werden muss wie Nussmischungen, Riegel und vielleicht so ein veganer Bifi-Verschnitt. Wenn ich es dann unterwegs nicht esse, dann nehme ich die Snacks eben einfach am Urlaubsort tagsüber mit, wenn ich einen Ausflug mache, mir was anschaue. Da ist man ja meistens auch viel zu Fuß unterwegs und kann da ne Kleinigkeit zu essen nie schaden ;)



6. Bequeme Kleidung & Zwiebellook
Früher habe ich mir immer was Schönes angezogen und mich geschminkt, wenn es in Urlaub ging. Damit man am Ankunftsort gleich gut aussieht und direkt Fotos machen kann. Aber so ein Blödsinn, man geht ja eh erstmal ins Hotel einchecken, frisch machen usw.

Mittlerweile ziehe ich das an, worin ich mich am wohlsten fühle und was bequem ist. Darüber hinaus achte ich auf Schuhe, die nicht drücken und die ich ohne Aufwand schnell an- und ausziehen kann. Denn im Flieger ziehe ich sie lieber aus und dafür dicke Socken an. Das ist einfach viel bequemer (vor allem bei langen Flügen) und erfahrungsgemäß schwellen die Füße im Flugzeig an. Also: dicke Socken einpacken und einen Schal. Ich finde es nämlich außerdem immer recht kalt im Flieger (obwohl ich absolut nicht verfroren bin) und ich habe mir als unerfahrene Reisende oft eine böse Erkältung durch die Klimaanlage eingefangen. Das passiert mir nun nicht mehr.

Am Flughafen und vor allem, wenn man längere Strecken zu Fuß zurücklegt - zum Gate mit schwerer Tasche - da schwitze ich immer und im Flieger ist mir dann kalt. Darum empfehle ich den Zwiebellook, z.B. ein kurzes Shirt, aber darüber noch ein Pulli, Hoodie oder nen Cardigan. Und je nach Jahreszeit vielleicht sogar noch ne Jacke. So ist man für alle Temperaturen gerüstet und wird nicht im Urlaub krank.




She's a Supergirl and Supergirls don't cry... Supergirls just fly

7. Schlafrhythmus an den Ankunftsort anpassen
Ich fliege nicht gerne (ich denke das habe ich schon mehr als einmal hier auf dem Blog erwähnt ;)), ich kann vor lauter Aufregung bereits 1-2 Tage vorher nicht schlafen. Im Flieger allerdings schlafe ich dann fast durch (auch bei längeren Flügen). Das ist zwar einerseits ganz gut, dann bekomme ich nicht so viel vom Flug mit, aber andererseits bin ich dann nicht so flexibel. Besser wäre es nämlich - und das rate ich Euch auch - , wenn Ihr Euch vorher informiert, um welche Uhrzeit Ihr landet und dementsprechend Euer Schlafverhalten anpasst. Also wenn Ihr früh morgens ankommt, versucht am besten, im Flieger so viel wie möglich zu schlafen. Kommt Ihr spät abends an, dann zwingt Euch, wach zu bleiben. Dann habt ihr im Urlaub nicht so sehr mit Jetlag zu kämpfen.


Lieber Catlag als Jetlag

Ich hoffe, Ihr fandet meine Tipps jetzt nicht so sehr einschläfernd ;) Ich wünsche euch eine entspannte nächste Flugreise!




Samstag, 5. November 2016

Schwedisches, veganes Essen von Onfos.de


Oh je, ich komme im Moment gar nicht zum bloggen. Erstens hab ich aktuell sehr viel Arbeit in meinem eigentlichen Job - also der, für den ich bezahlt werde ;) Irgendwer muss ja schließlich die veganen Brötchen verdienen...

Und zweitens, wenn ich dann Freizeit habe, dann finde ich das Leben viel zu schön um so viel vor dem Computer zu sitzen.  Alles zu seiner Zeit.

Heute habe ich aber mal wieder was für euch, denn der Online-Shop Onfos hat mich angeschrieben und gefragt ob ich ein paar Produkte testen möchte. Dort gibt es schwedische Lebensmittel, zu kaufen, seit Kurzem gibt es auch eine extra Kategorie "Vegan". Normalerweise blogge ich eher selten über Produkte, aber internationales veganes Essen passt ja genau zu meinem Blog und außerdem habe ich im Shop ein paar tolle Sachen entdeckt, die mein Interesse geweckt haben.

Ich bekam einen Gutschein über 30,- EUR und habe wild alles bestellt, was mich interessiert hat. Da eine Packung veganer Aufschnitt schon 5,90 EUR dort kostet, kam ich mit 30,- EUR natürlich bei Weitem nicht hin. Ich war also schnell bei über 50,00 EUR. Aber ich war echt neugierig. Wer mir auf Instagram oder Snapchat folgt, der hat die Leckereien bereits gesehen :)


Folgende Produkte habe ich mir bestellt:

Vollkorn-Knäckebrot (hier und hier)
Veganer Bacon, Schinken, Thunfischpaste und Käse
Süßkram: Himbeerkekse, Haferkekse ohne Zucker, Kartoffelchips, Salziges Lakritz, Lakritsi

Zimtgebäck Skogaholms Godingar Kanel
Punschrullar
Also ich mochte alles Süße sehr, sehr gerne und auch der Fejkon-Aufschnitt hat mir gut geschmeckt. Der falsche Bacon und die Thunfischpaste allerdings waren gar nicht nach meinem Gechmack :( Aber das muss wohl jeder selbst für sich entscheiden. Sowohl beim Aufschnitt als auch beim Jeezly-Käse habe ich die Kaufentscheidung aufgrund der süßen Verpackung getroffen. Ist der Mäuse-Astronaut nicht einfach soooo putzig?

Mit dem Jeezly Original habe ich z.B. Käsespätzle gemacht, aber er schmeckt auch pur gut und ich kann ihn mir sehr gut mit ein paar Weintrauben und einem Glas Wein zusammen vorstellen. Das Knäckebrot war auch super, allerdings ist die runde Packung so groß wie ein Wagenrad, ich hatte also eine Zeit lang zu knabbern :P

Ich habe dann noch ein 2. Paket geordert, weil ich gesehen habe, dass die Zimtschnecken "Kanelbullar" auch gemäß Zutatenliste vegan sind, aber nicht in der Kategorie vegan gelistet sind. Also MUSSTE ich sie testen. Ebenso die Schoko-Waffel-Kekse und den Schoko-Nuss-Aufstrich "Nöt-Crème". War alles megalecker!


Also wer schonmal in Schweden war und essensmäßig in Nostalgie schwelgen möchte oder wer einfach gerne wie ich internationales Essen schnabuliert, dem lege ich es sehr ans Herz, mal was bei Onfos zu bestellen.

Sally hat das Verpackungsmaterial am besten geschmeckt :)

Die Verpackungsmaterial-Gang


Ich denke, ich werde dort noch ein paar andere Sachen probieren wie z.B. Vanilleschnecken, Sojajoghurt u.ä.

Smaklig måltid!

Freitag, 28. Oktober 2016

Interview mit Judit und Daniel von Silence Joy Freedom


Ich freue mich sehr, dass immer mehr Veggie-Reisen angeboten werden. Heute interviewe ich für euch Judith und Daniel von Silence, Joy, Freedom

Erzählt doch mal, wie Silence Joy Freedom entstanden ist. Wie kamt Ihr auf die Idee, Freitauchen, Yoga und Segeln zu kombinieren?

Judith: Wir haben einfach davon geträumt, etwas zu machen das wir beide wirklich toll finden, kamen so auf das Segeln - und unsere jeweils eigene Passion: bei mir das Kundalini Yoga. Außerdem haben wir bereits viele Yoga-Tauch-Workshops angeboten und dabei gemerkt wie toll das Kundalini-Yoga und Freitauchen zusammenpasst. Dann ist mir noch die Largyalo (Das Boot) begegnet und so kam eins zum anderen. Es hat sich wirklich so gefügt wie es sein soll und der Name unserer Reisen ist entstanden weil das unsere wichtigsten Kernpunkte, Ziele, Wünsche sind…. Alles in allem eine perfekte Kombination und ich bin sehr glücklich diese Reisen in dieser Form anbieten zu können!





Daniel: Silence Joy Freedom ist aus einer starken Freundschaft entstanden, einer gemeinsamen Überzeugung das alles möglich ist, das wir als Menschen tatsächlich unsere Träume verwirklichen können, aus der gemeinsamen Lust die Meere auf einem Seegelboot zu entdecken Und wir wollten gleichzeitig weiterhin unsere Leidenschaft, für mich das Freitauchen und für Judith das Kundalini Yoga, praktizieren und mit anderen teilen. Kundalini Yoga und Freitauchen ergänzen sich vorzüglich, da bei beiden die Atmung, der Fokus des Geistes und die Schulung des Bewusstseins im Mittelpunkt stehen.



Warum bietet Ihr vegane/vegetarische/nachhaltige Reisen an?

Judith: nachhaltiges Reisen auf dem Wasser ist für mich ebenso wichtig wie vegetarisches Essen. Das Wasser soll nicht durch uns verschmutzt werden, sondern eher verbessert - wie z.B. durch unsere letzte Strandputz-Aktion in Kroatien. Wir möchten gerne unseren Teilnehmern durch das Erleben deutlich machen, was uns wichtig ist und das jede Entscheidung zählt. So dürfen ausschließlich vollkommen abbaubare Putz-und Waschmittel benutzt werden und wo immer möglich werden Biolebensmittel verwendet! Das wir kein Fleisch und Fisch essen ist eh klar - bei dem veganen bin ich persönlich noch nicht angekommen, da ich sehr gerne Käse und Eis esse. Aber da ich alles in Maßen tue und immer auf die Qualität achte, finde ich es toll das die Menschen auf unseren Reisen zwischen vegan und vegetarisch wählen können und es dadurch eine bewusste Auseinandersetzung gibt.




Daniel: Sie sind aus dem Bedürfnis entstanden, die Welt aus einer Freude heraus positiv zu verändern! Demnach ist es uns wichtig unser Handeln daran auszurichten, was gleichzeitig der Natur, dem Einzelnen und der Gesellschaft dient. Und das Ganze auch mit anderen Menschen zu teilen und ihnen nahe zu bringen. Es gibt auch immer mehr Menschen, die eine Reise wollen, bei der sie die Natur und sich selbst erleben können und dabei möglichst sanft mit der Natur umgehen.

Für mich persönlich ist vegan zu leben absolut sinnvoll. Neben dem positiven Effekt auf die Umwelt, will ich nicht mehr das Tiere leiden, weil ich mir gewisse persönliche Bedürfnisse befriedigen will. Ich bin ebenfalls noch nicht 100% dort angekommen und gleichzeitig ist es ein schöner Weg immer mehr darauf zu achten. Und gerade in Bezug auf das Meer! Ich habe wirklich schöne Plätze unter Wasser gesehen, mit vielen Fischen, Haien und Walen. Wirklich tolle Erlebnisse!

Und gleichzeitig auch Plätze, an denen ich mehr Plastik als Fisch gesehen habe. Spätestens da wäre mir die Idee mit dem Fisch essen vergangen, wenn ich nicht schon vorher aufgehört hätte. Für mich passt es demnach auch nicht mehr zusammen, während dem Tag tauchen zu gehen und am Abend dann die Fische zu essen, die ich vorher noch angeschaut habe. Oder inzwischen auch Fische, die dafür extra tausende Kilometer transportiert wurden, damit ich bei meinem Urlaub am Meer Fisch essen kann. Aus dieser Motivation heraus habe ich in Freiburg auch „Wo ist der Fisch? Sushi“ gegründet, ein veganes Sushi Catering mit regelmäßigen Sushi Abenden.

An diesem Punkt ist es noch mal wichtig zu sagen, das wir jeden willkommen heißen, unabhängig von Essgewohnheiten :D Bis jetzt waren die Hälfte unserer Gäste weder vegan oder vegetarisch, sondern einfach nur offen und neugierig etwas neues auszuprobieren.



Seht ihr einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Umweltschutz?

Judith: Natürlich gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Ernährung und Umweltschutz. Die Meere sind völlig überfischt und wenn wir einfach mal 1 Jahr keinen Fisch essen würden, könnten sich viele Gebiete ganz schnell und gut wieder erholen - um dann den Fischfang in Maßen zu betreiben. So ist es auch in anderen Bereichen und wenn wir Menschen besser verstehen das jede einzelne Konsumentscheidung einen Einfluss auf unsere Umwelt hat und wichtig ist, dann erübrigt sich die Idee der Einzelne könnte nichts tun. Jede von uns kann sehr viel verändern und beitragen!



Daniel: Ganz klar! Die Folgen unserer Ernährung sind enorm. Um bei meiner Antwort einfach mal bei den Auswirkungen unserer Ernährung nur auf das Meer zu bleiben: Sowohl Überfischung, Fischzucht als auch die Massentierhaltung tragen massive dazu bei, das der Lebensraum Meer bedroht ist. Hundert Millionen von Haien die jährlich wegen ihrer Flossen gefangen werden, tonnenweise Beifang der wieder über Bord gekippt wird, darunter auch bedrohte Arten wie bestimmte Haie, Delfine, Schildkröten und massive Überfischung. Sogenannte „Todeszonen“ in denen praktisch gar nichts mehr lebt, die durch den Abfluss der Massentierhaltung entstehen. Und schließlich noch der Klimawandel, der durch die Agrarindustrie massiv beeinflusst wird. Das Resultat sind steigende Temperaturen im Meer mit weitreichenden und noch vielen unbekannten Folgen. Und wie Judith schon erwähnt hat, jeder kann mit seinen Handlungen zu einer positiven Veränderung beitragen. Es ist an der Zeit!




Was erwartet die Teilnehmer auf Euren Segelreisen?

Judith: Jede Menge Spaß, Erholung und Abenteuer! Wir machen täglich am Morgen Yoga und meditieren am Abend, es gibt Freitauchsessions und Schnorchelausflüge, wir segeln gemeinsam und erkunden das Land wie das Wasser. Wir genießen die Zeit in der Gruppe und jeder hat auch genügend Zeit und Raum für sich selbst - da wir den Luxus haben auf einem wundervollen und sehr besonderen Katamaran zu segeln! Der Largyalo die von Berti und Petra und vielen Helfern in Eigenarbeit 7 Jahre lange gebaut wurde und nun über die Weltmeere segelt! Ein Boot mit einem ganz besonderen Spirit & Energie - jeder der an Bord kommt spürt allein schon dadurch eine Veränderung - und dann noch unser tolles Programm - es ist ein echter Genuss und ich wünsche es jedem von Herzen!



Daniel: Eine tolle Mischung aus Entspannung, Abenteuer und das Erforschen der Unterwasserwelt! Und jeder kann teilnehmen: Ob viel oder keine Erfahrung im Freitauchen, ob langjähriger Yogi oder ganz neu, wichtig ist einfach die Neugier und die Lust auf dieses wunderbare Abenteuer! Außerdem haben wir für unsere nächste Reise Kooperationen mit Umweltschutzorganisationen geplant. Wie z.B. mit dem Project Biodiversity, bei der unsere Gäste eine Schildkröten- Schlüpfstation besuchen werden und mehr über die Natur vor Ort erfahren!



Wohin geht Eure nächste Reise?

Unsere nächste Reise geht vom 04.-14.12. auf die Kap Verden! Wir starten und enden vor der Insel Sal, und freuen uns riesig auf diese nächste Reise! Wer möchte kann auch noch kurzentschlossen mitkommen um vor Afrika mit uns die Welt zu entdecken - es wird ein wunderbarer Start in den Winter werden!




Mehr Informationen zu unsere Reisen findet ihr unter www.silencejoyfreedom.com, wo ihr euch auch in unseren Newlsetter eintragen könnt um alle Infos zu unseren Reisen zu bekommen und auch auf www.facebook.com/silencejoyfreedom

Mehr zum Kundalini Yoga und Judith findet ihr auf der Webseite des Yogahaus-Freiburg: www.yogahaus-freiburg.de 

Mehr über das Freitauchen und Daniel auf seiner Webseite: www.daniel-bichsel.de
Mehr über Berti und Petra und die Largyalo könnt ihr hier erfahren: www.largyalo.de 


Sonntag, 21. August 2016

Vegan in Barcelona

 

Als Frau alleine verreisen? Sehr lange konnte ich mir das absolut nicht vorstellen. Auch, wenn ich Blogs wie z.B. Pink Compass folge. Carina beweist immer wieder auf's Neue, dass das ganz wunderbar funktionieren kann. Außer 2 Tage in Köln war ich nämlich noch nie alleine weg.

Nach meinen letzten beiden großen Reisen (Japan und Ostküste der USA) ist mir auf einmal aufgefallen, dass ich gar nicht so ein großes Problem damit habe bzw. hätte, alleine zu reisen. Vor Japan hatte ich noch richtig Schiss ob das alles vor Ort so klappt wie geplant, aber es war eigentlich total unnötig, sich Sorgen zu machen. Und es gibt nichts Gutes, außer man tut es ;) Einfach mal machen und ausprobieren. In New York habe ich festgestellt, dass ich einen besseren Orientierungssinn habe als gedacht und dass man manchmal auch einfach drauf loslaufen muss. Außerdem habe ich mich auch mittlerweile ganz gut daran gewöhnt, alleine zu sein und weiß es auch zu schätzen, mich mal zurückziehen zu können und tun und lassen zu können, was ich möchte. Warum also auf diese Freiheit im Urlaub verzichten?

Ich wollte schon lange mal nach Barcelona und da ich durch meine momentane Arbeitssituation gerade urlaubsmäßig sehr unflexibel bin, mich aber privat nach niemandem richten muss, habe ich jetzt ganz untypisch für mich mal ganz spontan einen Flug nach Barcelona gebucht... Aufenthalt von Montag Mittag bis Freitag Morgen, juchhu!

Etwas weniger spontan und dafür etwas lindatypischer habe ich dann noch einen privaten Airport-Transfer für die An- und Abreise gebucht. Aber das war es mir wert. Einfach mal ganz gechillt direkt vor die Tür gefahren zu werden und bei der Abreise genau das gleiche ohne Chaos mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Zeitdruck o.ä. Der Rückflug sollte nämlich bereits morgens um 08:05 gehen. Ich werde wohl nie eine easy peasy Backpackerin werden, die alles auf sich zukommen lässt. Aber das ist für mich ok ;) Und gerade alleine auf Reisen entscheidet man ja solche Dinge selbst und muss selbst sehen, wie man sich am wohlsten fühlt. 

Zum Flug muss ich noch folgendes sagen: ich habe zum ersten Mal über Opodo gebucht und kann das eigentlich nur empfehlen. Man bekommt den günstigsten Flug angezeigt und dann verschiedene Optionen. Ich habe mir die für mich bequemsten Uhrzeiten rausgesucht, nämlich Hinflug um 11:05 und Rückflug um 08:05. Wäre ich am ersten Tag erst spät abends angereist und am letzten Tag bereits morgens um 06:00 wieder heimgeflogen, wäre das auch günstiger geworden. Aber auch so war der Flug echt günstig mit 150,- EUR - und das in der Ferienzeit! Dann kann man noch dazubuchen, wenn man Gepäck zum Aufgeben hat (hatte ich), kostet natürlich auch extra. Und eine Reiserücktrittsversicherung kann man auch noch abschließen. So kann man sich wirklich alles ganz individuell nach eigenen Wünschen zusammenstellen und dabei evtl. recht viel sparen.

Als nächstes habe ich nach einer günstigen, zentralen Übernachtungsmöglichkeit bei Airbnb geschaut und auch etwas direkt an den Ramblas gefunden für nur 35,- EUR die Nacht. Yeah, Begeisterung!!! Einziger Nachteil: die Wohnung liegt im 5. Stock ohne Fahrstuhl (aber hey, das macht nen knackigen Po *räusper*). Da ich noch keine Erfahrung mit dem alleine reise hatte, habe ich mir mit Absicht eine weibliche Gastgeberin ausgesucht. Das gab mir irgendwie ein besserers Gefühl.

Ein weiterer Schritt war es, wie immer schonmal vorab bei Happy Cow und Google nach veganen Restaurants, Cafés usw. zu schauen. Vor allem, wo man gut frühstücken kann und habe in Laufnähe zu meiner Wohnung auch direkt was gefunden. So weit so gut.

Also relativ spontan buchen und alleine reisen ja, unvorbereitet einfach mal irgendwohin fliegen nein ;) 


Natürlich haben die Katzen wie immer beim Packen "geholfen"

Abflug war in Frankfurt am Terminal 1 und am Gate 22 konnte ich bei Nykke & Kokki ein paar vegane Sachen ergattern, nämlich eine vegane Bio Lupinen Stolle, Blutorangensaft und einen White Vivani Nougat Crisp-Riegel. Schon toll, was es mittlerweile alles gibt und alles Vegane war eindeutig deklariert.











Am Flughafen hat mein Fahrer schon mit einem Schild auf mich gewartet, auf dem mein Name stand. Daumen hoch! Ich hatte das wie meine ganzen Ausflüge immer über die Seite Viator gebucht, muss aber im Nachhinein sagen, dass ein Taxi mit Sicherheit günstiger gewesen wäre! Ich wollte es mir aber halt einfach machen und kannte ja die Entfernungen nicht so genau usw. Aber mal so als Info für euch: lieber ein Taxi nehmen oder Airport-Shuttle nutzen. Weil ich nur 3,5 Tage in Barcelona war, wollte ich aber auch nicht unnötig Zeit mit Transort verplempern und am Abreisetag musste ich ja schon morgens um 5.00 Uhr los, darum wollte ich eben alles vorher sicher organisiert wissen.


Anflug auf Barcelona
Bis ich in meinem Airbnb-Zimmer angekommen bin, war es dann aber doch bereits 14.30 und ich habe erstmal in aller Ruhe ausgepackt und Getränke eingekauft. Alle paar Meter gibt es so einen kleinen Supermercat, wo man die wichtigsten Sachen einkaufen kann. Ich hab erstmal mein Kühlschrank-Fach mit Wasser & Co aufgefüllt.

Ich hatte kein Mittagessen und habe daher eine Location für ein frühes Abendessen am Nachmittag rausgesucht und mich für die Cat Bar CAT entschieden. Ich bin ca. 10-15 Minuten zu Fuß gelaufen, also nicht weit. Die Bar ist ganz süß, man bestellt an der Bar mittels eines Bestellformulars und bekommt das Essen dann an den Tisch gebracht. Es gibt relativ viele verschiedene Biere dort und ein paar Tapas. Ich habe mir den Burger bestellt mit Patatas Bravas dazu, ein Bier und einen Saft. Und OMG, der Burger war SO FETT! Also ich Sinne von extrem groß, geil und lecker. Aber ich hab ihn mir echt reinquälen müssen. Ich hatte meinen Hunger etwas überschätzt, bei 30 Grad kann man dann irgendwie doch nicht soooo viel essen. Aber: uneingeschränkte Empfehlung, wirklich eine total urige Bar mit leckerem Essen und 100% vegan!







Vorab ne Portion Hummus (hätte ich nur vorher gewusst wie groß der Burger ist!!!)
Black Cat Bohnen-Burger mit Aioli, Aubergine, Salat und karamellisierten Zwiebeln & Patatas Bravas
Große Bierauswahl
Auf dem Rückweg bin ich jedoch an der Gelateria Italiana Pagliotta vorbeigelaufen und wurde von einer kleinen Tafel angelockt, auf der für die hausgemachte Horchata geworben wurde. Horchata ist die spanische Version der Mandelmilch, hergestellt aus Erdmandeln - allerdings ist dies keine Mandelsorte, sondern ein Wurzelgemüse. Auf Eis ist dieses Getränk wirklich sehr, sehr lecker und erfrischend. Beim Betreten des Eiscafés habe ich dann aber "leider" festgestellt, dass dort auch Soja-Eiscreme angeboten wird (wie unangenehm!), also musste ich natürlich 3 Sorten unbedingt probieren. Kaffee, Schoko und Turrón sind in meinem Becherchen gelandet und Turrón war mein absoluter Favorit. Turrón ist eine spanische Variante von weißem Nougat. Wirklich soooo gut!





Auch die Fruchteissorten sind alle vegan
Es stimmt wirklich, man hat einen Extramagen für Dessert ;)
Horchata und Eis - ich vermisse Barcelona!!!


Nirekt nebenan gab es einen Saftladen, übrigens gibt es davon jede Menge in Barcelona. Ich hab aber nix mehr gepackt.




Vollgefuttert und schwitzend hatte ich es noch nicht wirklich so eilig, wieder in mein warmes Zimmer zurückzukommen. Also bin ich noch durch das gotische Viertel geschlendert und hab die Eindrücke auf mich wirken lassen. Barcelona ist echt schön und die kleinen Seitengässchen sind sehr idyllisch. Aber es ist Wahnsinn, wieviele Leute dort auf den Straßen unterwegs sind und zum größten Teil natürlich Touristen. Das macht es etwas weniger idyllisch, aber trotzdem ist es sehr schön. 





Für das Frühstück am nächsten Tag habe ich mir bei der Juice Bar zzumo mas einen grünen Smoothie und eine Scheibe Bananenbrot gekauft. War nicht geplant, sondern eine Zufallsentdeckung und lag auf dem Weg. Einfach so, mehr oder weniger nur um's Eck von meinem Apartment.






Abends bin ich dann die Promenade La Rambla entlang gelaufen bis runter zum Hafen. Es ist schon interessant, das bunte Treiben zu beobachten. Aber kaufen oder essen sollte man da nichts, es ist wirklich um einiges teurer als in den Souvenirgeschäften und Restaurants in den Seitengassen oder sonstwo. Die menschlichen Statuen haben mich vor allem beeindruckt. Da stehen Menschen stundenlang in der brütenden Hitze mit aufwendigen Kostümen und MakeUp rum, um damit ein bisschen Kleingeld zu verdienen. Echt krass! 










Der Hafen ist auch megaschön, vor allem, wenn es langsam dunkler wird. Ich hab mir dann noch ein neues Oberteil von Desigual gegönnt (was es auch in Deutschland gegeben hätte um ehrlich zu sein, aber es war gerade SSV) und dann noch etwas das WLAN bei Starbucks genutzt und einen Eistee getrunken und Obst gegessen.













Dann bin ich wieder in mein Apartment zurück und das war wirklich das einzige, was ich nicht so toll fand. Leider habe ich beim Buchen überlesen, dass das Zimmer kein Fenster hat und auch keine Klimaanlage. Aber klar, darum war es auch trotz sensationeller Lage so günstig. Was jedoch nicht un der Beschreibung stand, war, dass entgegen meiner Annahme dort die Gastgeberin gar nicht wohnt, sondern die Wohnung eine reine Airbnb-Wohnung ist mit 4 Zimmern, die allesamt vermietet sind. Ich hatte wie gesagt mich extra für eine weibliche Gastgeberin entschieden, weil ich alleine unterwegs war. Aber nun hab ich mit fremden Leuten zusammengewohnt, die von irgendwoher kamen und auch alle noch unterwegs waren, als ich schlafen gegangen bin. Ich hatte im Zimmer zwar einen Ventilator und ne Art Pseudo-Klimaanlage (ein zweiter Ventilator, in den man Eiswasser füllen konnte und dann für einen kurzen Zeitraum etwas kühlere Luft verteilt wurde). Aber durch den Eiswasser-Ventilator war es in dem Raum nicht nur warm, sondern auch feucht. Ich kam mir vor wie in einem Ofen. Ich hab echt gedacht, ich ersticke und hab dann nachts meine Zimmertür aufgemacht und bei offener Tür geschlafen. Nach und nach kamen dann die anderen Leute nach hause (die ich wie gesagt noch nie gesehen habe) und durch meine offene Zimmertür habe ich echt unruhig geschlafen. War irgendwie auch ein mulmiges Gefühl, nicht zu wissen wer da in der Wohnung ist.

Am nächsten Morgen sah die Sache dann schon anders aus. Ich hab nach und nach die anderen kurz gesehen, zwei Pärchen und einen jungen Mann und an den darauffolgenden Tagen sind immer wieder welche abgereist und neue dazugekommen. Meistens waren es junge Paare. Und schon hab ich mich wohler gefühlt. Allerdings bedeutete das, dass wir zeitweise zu siebt ein Bad benutzt haben... Ok, ich war meistens tagsüber unterwegs und abends zuhause (dementsprechend auch früh wach) und die anderen waren eher abends bis nachts auf Tour. Damit haben sich die Badnutzungszeiten auch nicht unbedingt überschnitten. Und die Gastgeberin kam jeden Tag zum Putzen vorbei. Also gut. Trotzdem war mir das alles so am Anfang nicht klar und für die nächste Airbnb-Buchung muss ich mir merken, einfach viel mehr im Voraus abzuklären.

Zum Frühstück gab es für mich das Bananenbrot und den grünen Smoothie vom Vortag und leider hat beides nicht so besonders geschmeckt. Das Bananenbrot war extrem klebrig und der Smoothie total dick und für meinen Geschmack nicht süß genug. Schade eigentlich.

Ich bin schon recht früh aufgebrochen, weil ich mir den Park Güell anschauen wollte. Man kann da z.B. mit so einem Hop-on Hop-off-Bus hinkommen, aber ich wollte nicht einen ganzen Tag lang Sightseeing machen, sondern mir das über mehrere Tage aufteilen. Darum habe ich mich für ein Taxi entschieden. Laufen wäre eindeutig zu weit gewesen. Es gibt einen kostenlosen Teil und einen Teil, der Eintritt kostet. Ich habe mich dagegen entschieden, Eintritt zu bezahlen. Nicht des Geldes wegen, sondern weil man da Tickets im Voraus kauft und dann nur zu einer bestimmten Zeit die besonderen Bereiche betreten kann. Das war mir irgendwie zu unflexibel. Aber ich kann es verstehen, dass man versucht zu kontrollieren wie viele Menschen sich dort zu einem bestimmten Zeitpunkt aufhalten.
Die neue Desigual-Bluse musste natürlich gleich angezogen werden












Für diesen Bereich hätte ich Karten kaufen und Eintritt zahlen müssen



Zugegeben: der Blick über Barcelona vom Balkon aus ist bestimmt super, aber auch von den "billigen Plätzen" aus ist der Park einen Besuch wert












Danach bin ich zum Barceloneta-Strand, wieder mit einem Taxi. Insgesamt habe ich an dem Tag 20,- € oder so für Taxi ausgegeben, ich finde das kann man mal machen. Am Strand habe ich mich ca. 2 Stunden aufgehalten und mal einfach die Seele baumeln lassen. Direkt am Wasser ließ es sich auch einigermaßen aushalten.






Mojito am Strand



Mittags bin ich dann in die Bar Celoneta, eine rein vegane Tapas Bar. Die ist nur wenige Meter vom Strand entfernt. Ich hab mir unter mehreren Sorten Sangria erstmal eine alkoholfreie Variante rausgesucht mit Zimt. Sooo lecker! Außerdem wollte ich unbedingt dort die veganen Gambas probieren. Dazu habe ich mir dann noch ein paar Oliven bestellt und Vegan Aliens (Gemüsetürmchen aus gebratener Zucchini, rotem Pesto und veganem Käse). Ich bin echt total begeistert gewesen. Man hat mir dann erklärt, dass es donnerstags immer Paella gibt und die könne man auch mit den veganen Gambas bestellen. Somit war für mich direkt klar, wo ich an meinem letzten Abend essen gehen würde.



















Die Tapas waren so toll, so lecker habe ich schon lange nicht mehr gegessen (auch in NYC nicht!!!)
Die veganen Gambas - OMG!


Auf der Karte standen auch diverse Burger und vor allem stieß mir da ein Burger mit Tofu-Artischocken-Patty ins Auge. Darum bin ich abends nochmal in die Bar Celoneta eingekehrt.

Bruno Burger (Tofu-Artischocken-Patty, gegrillte Paprika, Tomate, Rucola-Pesto und Currysauce)

Am 3. Tag bin ich zum frühstücken ins Café Santoni. Das stand ziemlich weit oben auf meiner Prioritätenliste, denn bei Instagram hatte ich entdeckt, dass es dort vegane Schoko-Croissants usw. gibt. Yeah, baby! Fußweg auch wieder so ca. 15 Minuten. Also kein Ding. Und passend zu meinen rosa Haaren hatte ich mir vor dem Urlaub ein Hippie-Kleidchen gekauft.















"Nutella"-Croissant, Chucho mit Vanillecreme-Füllung & Cappuccino mit Reismilch

Das Café wirbt von außen dafür, dass es vegane Sachen hat. Man könnte fast meinen, dort sei alles vegan. Ist es aber nicht, also Obacht! Die vegane Auswahl ist aber sehr groß und alles war extremst lecker. Nomnomnomnomnom! Ich habe mir gleich noch ein Schoko-Croissant für den nächsten Morgen mitgenommen. Und wie an anderer Stelle schonmal erwähnt (genauer gesagt meinem Bericht über Florida bzw. Miami), kann ich es nur empfehlen, bei Instagram unter den entsprechenden Hashtags nach Essenstips zu schauen. In Miami hätte ich ohne unter #veganmiami zu gucken nie das süße Bunny Cakes entdeckt und das Gleiche gilt für das Santoni in Barcelona. Für Barcelona hatte ich im Vorfeld die beiden Hashtags #barcelonavegan und #veganinbarcelona unter die Lupe genommen.


Auf der anderen Straßenseite wurde für Horchata geworben und ich habe mir natürlich gleich ein Becherchen geholt. 




Danach bin ich zum Strand wo ich dann auch bis nachmittags geblieben bin. Zwischendurch hatte ich gegen Mittag einen Smoothie, etwas Obst und eine Portion Patatas Bravas.













Patatas Bravas, Obstteller & Tropical Smoothie (Banane, Maracuja, Ananas und Kokosmilch)

Auf der Karte stand auch ein Veggie Burger (auf Nachfrage konnte man mir sagen, dass keine Milchprodukte darin enthalten sind aber leider Ei im Patty). Ich hatte nach dem umfangreichen Frühstück zum Glück eh nicht so einen großen Hunger.







Gegen Nachmittag bzw. Abend bin ich dann mit dem Taxi zur Basílica de la Sagrada Família gefahren, ein weiteres Bauwerk von Antoni Gaudí. Ich hab ein paar Fotos geschossen und anschließend war ich in der rein veganen Tapas Bar El Maderal Bar Vegano. 












Vom Ambiente her ist das El Maderal etwas gehobener (auch preislich), sehr schick und es lief gediegene Musik. Ich wurde total toll bedient und beraten und das Essen war zum Niederknien!



Seitan-Spieße mit Chimichurri, spanische "Käse"krokette und Avocado mit Babyböhnchen und Spargel
Geräuchertes Auberginen-Tatar mit Tahini und Oliven
Dessert im Glas: Passionsfrucht mit weißer Schokoladen-Creme und Himbeeren &
Cuba-Trüffel

An meinem letzten Tag wollte ich unbedingt mal zu Gopal, weil es dort Burger, Donuts usw. gibt. Leider macht der Laden erst um 12.00 Uhr auf, also habe ich morgens etwas länger gedöst und bin dann kurz vor 12.00 Uhr losgelaufen.

Und weil ich jetzt schon ein paar Mal von Kollegen und Freunden (die sich nicht vegan ernähren) gehört habe, dass denen das ja VIEL ZU STRESSIG wäre, immer nach speziellen Locations zu suchen, wo es was Veganes gibt und dann da extra hinzuzlaufen, habe ich da mal speziell darauf geachtet. Ist es voll stressig? Nimmt es viel Zeit in Anspruch? Meine Antwort: absolutely fucking not! Erstens mal feiere ich es extrem, im Urlaub besondere Restaurants, Cafés usw. auszutesten. Und das würde ich mit Sicherheit auch tun, wenn ich nicht vegan leben würde. Sorry not sorry, aber ich bin einfach nicht der Mensch, der im Urlaub dann ins nächstbeste Schnitzelhaus um's Eck geht. Is einfach so ;) Und zweitens habe ich auf der Suche nach den Restaurants immer die Umgebung auch etwas erkundet. Auf dem Weg zum Gopal zum Beispiel stand ich nur wenige Meter von La Rambla auf einmal auf einem wunderschönen Platz, der mich etwas an Venedig erinnert hat. Mit schönen Palmen, einem Brunnen und viel Flair. Echt schön.







So süße kleine Gässchen überall

Eine wahnsinnig tolle Auswahl

Ist das alles vegan? Ja, alles!
Kartoffel-Spinat-Tortilla, "Käse"krokette, Salat und Kokos-Donut

Den Kokos-Donut habe ich mir für den nächsten Tag als Frühstück aufgehoben. Und da es schon 12 war und ich noch kein Frühstück hatte, hat mich das bisschen Tortilla usw. leider nicht ganz satt gemacht und so bin ich dann nochmal los. Auf Instagram bin ich auf "The Dog is Hot" gestoßen und wollte unbedingt so einen veganen Hot Dog haben...

Also einmal La Rambla entlang und zack musste ich erstmal ne kleine "Zwischenmahlzeit" einnehmen. Denn ich bin über einen Stand gestoplert mit veganen Churros! In allen Geschäften, wo ich bisher gefragt hatte, war leider Ei im Teig, aber bei La Nocciola Toscana nicht. Yeah!!! Es gab auch Smoothies und Horchata. Ich habe mich für eine eiskalte Horchata und eine Portion Churros mit Zucker entschieden. 






 

Dann ging es weiter zu The Dog is Hot. Und wieder mal habe ich unterwegs einiges von der Stadt gesehen.




La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia, auch Catedral de Barcelona genannt (Kathedrale von Barcelona)





Man kann sich zu seinem Veggiedog verschiedene Toppings aussuchen wie Mais, Zwiebeln, Tomaten, Oliven...



Veggiedog mit Senf, Ketchup, Tomaten und Zwiebeln

In einer Parallelstraße bin ich dann an einer komplett veganen Eisdiele vorbeigekommen mit dem Namen "La gelateria del barri". Es gab dort nicht nur Eis, auch Horchata :P Aber ich hab nur noch 2 Bällchen Eis gepackt.












Pfefferminz-Schoko und Wassermelone-Pfirsich
Für den letzten Abend hab ich mich nochmal ein wenig aufgehübscht - und mich gewundert, dass mir nach der Völlerei des Tages mein Jumpsuit noch gepasst hat, hahahaha.



Mein Plan stand fest: Ich wollte unbedingt Paella mit veganen Gambas in der Bar Celoneta schlemmen. Gesagt, getan. Und ich war HAPPY!




Danach ging es an den Strand um noch ein letztes Mal die Meeresluft zu genießen und die Abendstimmung mal mitzubekommen. Einfach toll, ehrlich! Es war eine große Leinwand aufgebaut und es lief ein Film auf englisch mit spanischem Untertitel. Megastimmung!







Sangria am Strand


Und freitags morgens ging es dann schon wieder los Richtung Heimat. Müde, aber glücklich und zufrieden, dass ich das gemacht habe :) Ich war definitiv nicht das letzte Mal in Barcelona!!! Auf jeden Fall finde ich Barcelona genauso toll wie Ibiza, ich hab mich dort mit rosa Haaren und Hippie-Kleidchen sehr wohl gefühlt und man braucht in Barcelona kein Auto oder Roller um von A nach B zu kommen wie in Ibiza. Also, wer Ibiza mag, dem wird auch Barcelona gefallen. Da bin ich sicher. Und ich habe vor, beide Ziele nochmal anzufliegen :)

So, und nun noch ein paar Links, die mir bei der Vorbereitung meiner Reise geholfen haben:


Hilfreiche Links:


www.happycow.net/europe/spain/barcelona
www.bar-celoneta.es
www.directoriverd.cat/cat/botigues/santoni
www.vegan-news.de/barcelona-vegan-streifzug
www.angloitalianfollowus.com/vegan-restaurants-in-barcelona
www.deutschlandistvegan.de/vegan-in-barcelona-die-besten-locations
www.everplaces.com/patrickbolk/collections/barcelona

www.instagram.com/explore/tags/barcelonavegan