Sonntag, 21. August 2016

Vegan in Barcelona

 

Als Frau alleine verreisen? Sehr lange konnte ich mir das absolut nicht vorstellen. Auch, wenn ich Blogs wie z.B. Pink Compass folge. Carina beweist immer wieder auf's Neue, dass das ganz wunderbar funktionieren kann. Außer 2 Tage in Köln war ich nämlich noch nie alleine weg.

Nach meinen letzten beiden großen Reisen (Japan und Ostküste der USA) ist mir auf einmal aufgefallen, dass ich gar nicht so ein großes Problem damit habe bzw. hätte, alleine zu reisen. Vor Japan hatte ich noch richtig Schiss ob das alles vor Ort so klappt wie geplant, aber es war eigentlich total unnötig, sich Sorgen zu machen. Und es gibt nichts Gutes, außer man tut es ;) Einfach mal machen und ausprobieren. In New York habe ich festgestellt, dass ich einen besseren Orientierungssinn habe als gedacht und dass man manchmal auch einfach drauf loslaufen muss. Außerdem habe ich mich auch mittlerweile ganz gut daran gewöhnt, alleine zu sein und weiß es auch zu schätzen, mich mal zurückziehen zu können und tun und lassen zu können, was ich möchte. Warum also auf diese Freiheit im Urlaub verzichten?

Ich wollte schon lange mal nach Barcelona und da ich durch meine momentane Arbeitssituation gerade urlaubsmäßig sehr unflexibel bin, mich aber privat nach niemandem richten muss, habe ich jetzt ganz untypisch für mich mal ganz spontan einen Flug nach Barcelona gebucht... Aufenthalt von Montag Mittag bis Freitag Morgen, juchhu!

Etwas weniger spontan und dafür etwas lindatypischer habe ich dann noch einen privaten Airport-Transfer für die An- und Abreise gebucht. Aber das war es mir wert. Einfach mal ganz gechillt direkt vor die Tür gefahren zu werden und bei der Abreise genau das gleiche ohne Chaos mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Zeitdruck o.ä. Der Rückflug sollte nämlich bereits morgens um 08:05 gehen. Ich werde wohl nie eine easy peasy Backpackerin werden, die alles auf sich zukommen lässt. Aber das ist für mich ok ;) Und gerade alleine auf Reisen entscheidet man ja solche Dinge selbst und muss selbst sehen, wie man sich am wohlsten fühlt. 

Zum Flug muss ich noch folgendes sagen: ich habe zum ersten Mal über Opodo gebucht und kann das eigentlich nur empfehlen. Man bekommt den günstigsten Flug angezeigt und dann verschiedene Optionen. Ich habe mir die für mich bequemsten Uhrzeiten rausgesucht, nämlich Hinflug um 11:05 und Rückflug um 08:05. Wäre ich am ersten Tag erst spät abends angereist und am letzten Tag bereits morgens um 06:00 wieder heimgeflogen, wäre das auch günstiger geworden. Aber auch so war der Flug echt günstig mit 150,- EUR - und das in der Ferienzeit! Dann kann man noch dazubuchen, wenn man Gepäck zum Aufgeben hat (hatte ich), kostet natürlich auch extra. Und eine Reiserücktrittsversicherung kann man auch noch abschließen. So kann man sich wirklich alles ganz individuell nach eigenen Wünschen zusammenstellen und dabei evtl. recht viel sparen.

Als nächstes habe ich nach einer günstigen, zentralen Übernachtungsmöglichkeit bei Airbnb geschaut und auch etwas direkt an den Ramblas gefunden für nur 35,- EUR die Nacht. Yeah, Begeisterung!!! Einziger Nachteil: die Wohnung liegt im 5. Stock ohne Fahrstuhl (aber hey, das macht nen knackigen Po *räusper*). Da ich noch keine Erfahrung mit dem alleine reise hatte, habe ich mir mit Absicht eine weibliche Gastgeberin ausgesucht. Das gab mir irgendwie ein besserers Gefühl.

Ein weiterer Schritt war es, wie immer schonmal vorab bei Happy Cow und Google nach veganen Restaurants, Cafés usw. zu schauen. Vor allem, wo man gut frühstücken kann und habe in Laufnähe zu meiner Wohnung auch direkt was gefunden. So weit so gut.

Also relativ spontan buchen und alleine reisen ja, unvorbereitet einfach mal irgendwohin fliegen nein ;) 


Natürlich haben die Katzen wie immer beim Packen "geholfen"

Abflug war in Frankfurt am Terminal 1 und am Gate 22 konnte ich bei Nykke & Kokki ein paar vegane Sachen ergattern, nämlich eine vegane Bio Lupinen Stolle, Blutorangensaft und einen White Vivani Nougat Crisp-Riegel. Schon toll, was es mittlerweile alles gibt und alles Vegane war eindeutig deklariert.











Am Flughafen hat mein Fahrer schon mit einem Schild auf mich gewartet, auf dem mein Name stand. Daumen hoch! Ich hatte das wie meine ganzen Ausflüge immer über die Seite Viator gebucht, muss aber im Nachhinein sagen, dass ein Taxi mit Sicherheit günstiger gewesen wäre! Ich wollte es mir aber halt einfach machen und kannte ja die Entfernungen nicht so genau usw. Aber mal so als Info für euch: lieber ein Taxi nehmen oder Airport-Shuttle nutzen. Weil ich nur 3,5 Tage in Barcelona war, wollte ich aber auch nicht unnötig Zeit mit Transort verplempern und am Abreisetag musste ich ja schon morgens um 5.00 Uhr los, darum wollte ich eben alles vorher sicher organisiert wissen.


Anflug auf Barcelona
Bis ich in meinem Airbnb-Zimmer angekommen bin, war es dann aber doch bereits 14.30 und ich habe erstmal in aller Ruhe ausgepackt und Getränke eingekauft. Alle paar Meter gibt es so einen kleinen Supermercat, wo man die wichtigsten Sachen einkaufen kann. Ich hab erstmal mein Kühlschrank-Fach mit Wasser & Co aufgefüllt.

Ich hatte kein Mittagessen und habe daher eine Location für ein frühes Abendessen am Nachmittag rausgesucht und mich für die Cat Bar CAT entschieden. Ich bin ca. 10-15 Minuten zu Fuß gelaufen, also nicht weit. Die Bar ist ganz süß, man bestellt an der Bar mittels eines Bestellformulars und bekommt das Essen dann an den Tisch gebracht. Es gibt relativ viele verschiedene Biere dort und ein paar Tapas. Ich habe mir den Burger bestellt mit Patatas Bravas dazu, ein Bier und einen Saft. Und OMG, der Burger war SO FETT! Also ich Sinne von extrem groß, geil und lecker. Aber ich hab ihn mir echt reinquälen müssen. Ich hatte meinen Hunger etwas überschätzt, bei 30 Grad kann man dann irgendwie doch nicht soooo viel essen. Aber: uneingeschränkte Empfehlung, wirklich eine total urige Bar mit leckerem Essen und 100% vegan!







Vorab ne Portion Hummus (hätte ich nur vorher gewusst wie groß der Burger ist!!!)
Black Cat Bohnen-Burger mit Aioli, Aubergine, Salat und karamellisierten Zwiebeln & Patatas Bravas
Große Bierauswahl
Auf dem Rückweg bin ich jedoch an der Gelateria Italiana Pagliotta vorbeigelaufen und wurde von einer kleinen Tafel angelockt, auf der für die hausgemachte Horchata geworben wurde. Horchata ist die spanische Version der Mandelmilch, hergestellt aus Erdmandeln - allerdings ist dies keine Mandelsorte, sondern ein Wurzelgemüse. Auf Eis ist dieses Getränk wirklich sehr, sehr lecker und erfrischend. Beim Betreten des Eiscafés habe ich dann aber "leider" festgestellt, dass dort auch Soja-Eiscreme angeboten wird (wie unangenehm!), also musste ich natürlich 3 Sorten unbedingt probieren. Kaffee, Schoko und Turrón sind in meinem Becherchen gelandet und Turrón war mein absoluter Favorit. Turrón ist eine spanische Variante von weißem Nougat. Wirklich soooo gut!





Auch die Fruchteissorten sind alle vegan
Es stimmt wirklich, man hat einen Extramagen für Dessert ;)
Horchata und Eis - ich vermisse Barcelona!!!


Nirekt nebenan gab es einen Saftladen, übrigens gibt es davon jede Menge in Barcelona. Ich hab aber nix mehr gepackt.




Vollgefuttert und schwitzend hatte ich es noch nicht wirklich so eilig, wieder in mein warmes Zimmer zurückzukommen. Also bin ich noch durch das gotische Viertel geschlendert und hab die Eindrücke auf mich wirken lassen. Barcelona ist echt schön und die kleinen Seitengässchen sind sehr idyllisch. Aber es ist Wahnsinn, wieviele Leute dort auf den Straßen unterwegs sind und zum größten Teil natürlich Touristen. Das macht es etwas weniger idyllisch, aber trotzdem ist es sehr schön. 





Für das Frühstück am nächsten Tag habe ich mir bei der Juice Bar zzumo mas einen grünen Smoothie und eine Scheibe Bananenbrot gekauft. War nicht geplant, sondern eine Zufallsentdeckung und lag auf dem Weg. Einfach so, mehr oder weniger nur um's Eck von meinem Apartment.






Abends bin ich dann die Promenade La Rambla entlang gelaufen bis runter zum Hafen. Es ist schon interessant, das bunte Treiben zu beobachten. Aber kaufen oder essen sollte man da nichts, es ist wirklich um einiges teurer als in den Souvenirgeschäften und Restaurants in den Seitengassen oder sonstwo. Die menschlichen Statuen haben mich vor allem beeindruckt. Da stehen Menschen stundenlang in der brütenden Hitze mit aufwendigen Kostümen und MakeUp rum, um damit ein bisschen Kleingeld zu verdienen. Echt krass! 










Der Hafen ist auch megaschön, vor allem, wenn es langsam dunkler wird. Ich hab mir dann noch ein neues Oberteil von Desigual gegönnt (was es auch in Deutschland gegeben hätte um ehrlich zu sein, aber es war gerade SSV) und dann noch etwas das WLAN bei Starbucks genutzt und einen Eistee getrunken und Obst gegessen.













Dann bin ich wieder in mein Apartment zurück und das war wirklich das einzige, was ich nicht so toll fand. Leider habe ich beim Buchen überlesen, dass das Zimmer kein Fenster hat und auch keine Klimaanlage. Aber klar, darum war es auch trotz sensationeller Lage so günstig. Was jedoch nicht un der Beschreibung stand, war, dass entgegen meiner Annahme dort die Gastgeberin gar nicht wohnt, sondern die Wohnung eine reine Airbnb-Wohnung ist mit 4 Zimmern, die allesamt vermietet sind. Ich hatte wie gesagt mich extra für eine weibliche Gastgeberin entschieden, weil ich alleine unterwegs war. Aber nun hab ich mit fremden Leuten zusammengewohnt, die von irgendwoher kamen und auch alle noch unterwegs waren, als ich schlafen gegangen bin. Ich hatte im Zimmer zwar einen Ventilator und ne Art Pseudo-Klimaanlage (ein zweiter Ventilator, in den man Eiswasser füllen konnte und dann für einen kurzen Zeitraum etwas kühlere Luft verteilt wurde). Aber durch den Eiswasser-Ventilator war es in dem Raum nicht nur warm, sondern auch feucht. Ich kam mir vor wie in einem Ofen. Ich hab echt gedacht, ich ersticke und hab dann nachts meine Zimmertür aufgemacht und bei offener Tür geschlafen. Nach und nach kamen dann die anderen Leute nach hause (die ich wie gesagt noch nie gesehen habe) und durch meine offene Zimmertür habe ich echt unruhig geschlafen. War irgendwie auch ein mulmiges Gefühl, nicht zu wissen wer da in der Wohnung ist.

Am nächsten Morgen sah die Sache dann schon anders aus. Ich hab nach und nach die anderen kurz gesehen, zwei Pärchen und einen jungen Mann und an den darauffolgenden Tagen sind immer wieder welche abgereist und neue dazugekommen. Meistens waren es junge Paare. Und schon hab ich mich wohler gefühlt. Allerdings bedeutete das, dass wir zeitweise zu siebt ein Bad benutzt haben... Ok, ich war meistens tagsüber unterwegs und abends zuhause (dementsprechend auch früh wach) und die anderen waren eher abends bis nachts auf Tour. Damit haben sich die Badnutzungszeiten auch nicht unbedingt überschnitten. Und die Gastgeberin kam jeden Tag zum Putzen vorbei. Also gut. Trotzdem war mir das alles so am Anfang nicht klar und für die nächste Airbnb-Buchung muss ich mir merken, einfach viel mehr im Voraus abzuklären.

Zum Frühstück gab es für mich das Bananenbrot und den grünen Smoothie vom Vortag und leider hat beides nicht so besonders geschmeckt. Das Bananenbrot war extrem klebrig und der Smoothie total dick und für meinen Geschmack nicht süß genug. Schade eigentlich.

Ich bin schon recht früh aufgebrochen, weil ich mir den Park Güell anschauen wollte. Man kann da z.B. mit so einem Hop-on Hop-off-Bus hinkommen, aber ich wollte nicht einen ganzen Tag lang Sightseeing machen, sondern mir das über mehrere Tage aufteilen. Darum habe ich mich für ein Taxi entschieden. Laufen wäre eindeutig zu weit gewesen. Es gibt einen kostenlosen Teil und einen Teil, der Eintritt kostet. Ich habe mich dagegen entschieden, Eintritt zu bezahlen. Nicht des Geldes wegen, sondern weil man da Tickets im Voraus kauft und dann nur zu einer bestimmten Zeit die besonderen Bereiche betreten kann. Das war mir irgendwie zu unflexibel. Aber ich kann es verstehen, dass man versucht zu kontrollieren wie viele Menschen sich dort zu einem bestimmten Zeitpunkt aufhalten.
Die neue Desigual-Bluse musste natürlich gleich angezogen werden












Für diesen Bereich hätte ich Karten kaufen und Eintritt zahlen müssen



Zugegeben: der Blick über Barcelona vom Balkon aus ist bestimmt super, aber auch von den "billigen Plätzen" aus ist der Park einen Besuch wert












Danach bin ich zum Barceloneta-Strand, wieder mit einem Taxi. Insgesamt habe ich an dem Tag 20,- € oder so für Taxi ausgegeben, ich finde das kann man mal machen. Am Strand habe ich mich ca. 2 Stunden aufgehalten und mal einfach die Seele baumeln lassen. Direkt am Wasser ließ es sich auch einigermaßen aushalten.






Mojito am Strand



Mittags bin ich dann in die Bar Celoneta, eine rein vegane Tapas Bar. Die ist nur wenige Meter vom Strand entfernt. Ich hab mir unter mehreren Sorten Sangria erstmal eine alkoholfreie Variante rausgesucht mit Zimt. Sooo lecker! Außerdem wollte ich unbedingt dort die veganen Gambas probieren. Dazu habe ich mir dann noch ein paar Oliven bestellt und Vegan Aliens (Gemüsetürmchen aus gebratener Zucchini, rotem Pesto und veganem Käse). Ich bin echt total begeistert gewesen. Man hat mir dann erklärt, dass es donnerstags immer Paella gibt und die könne man auch mit den veganen Gambas bestellen. Somit war für mich direkt klar, wo ich an meinem letzten Abend essen gehen würde.



















Die Tapas waren so toll, so lecker habe ich schon lange nicht mehr gegessen (auch in NYC nicht!!!)
Die veganen Gambas - OMG!


Auf der Karte standen auch diverse Burger und vor allem stieß mir da ein Burger mit Tofu-Artischocken-Patty ins Auge. Darum bin ich abends nochmal in die Bar Celoneta eingekehrt.

Bruno Burger (Tofu-Artischocken-Patty, gegrillte Paprika, Tomate, Rucola-Pesto und Currysauce)

Am 3. Tag bin ich zum frühstücken ins Café Santoni. Das stand ziemlich weit oben auf meiner Prioritätenliste, denn bei Instagram hatte ich entdeckt, dass es dort vegane Schoko-Croissants usw. gibt. Yeah, baby! Fußweg auch wieder so ca. 15 Minuten. Also kein Ding. Und passend zu meinen rosa Haaren hatte ich mir vor dem Urlaub ein Hippie-Kleidchen gekauft.















"Nutella"-Croissant, Chucho mit Vanillecreme-Füllung & Cappuccino mit Reismilch

Das Café wirbt von außen dafür, dass es vegane Sachen hat. Man könnte fast meinen, dort sei alles vegan. Ist es aber nicht, also Obacht! Die vegane Auswahl ist aber sehr groß und alles war extremst lecker. Nomnomnomnomnom! Ich habe mir gleich noch ein Schoko-Croissant für den nächsten Morgen mitgenommen. Und wie an anderer Stelle schonmal erwähnt (genauer gesagt meinem Bericht über Florida bzw. Miami), kann ich es nur empfehlen, bei Instagram unter den entsprechenden Hashtags nach Essenstips zu schauen. In Miami hätte ich ohne unter #veganmiami zu gucken nie das süße Bunny Cakes entdeckt und das Gleiche gilt für das Santoni in Barcelona. Für Barcelona hatte ich im Vorfeld die beiden Hashtags #barcelonavegan und #veganinbarcelona unter die Lupe genommen.


Auf der anderen Straßenseite wurde für Horchata geworben und ich habe mir natürlich gleich ein Becherchen geholt. 




Danach bin ich zum Strand wo ich dann auch bis nachmittags geblieben bin. Zwischendurch hatte ich gegen Mittag einen Smoothie, etwas Obst und eine Portion Patatas Bravas.













Patatas Bravas, Obstteller & Tropical Smoothie (Banane, Maracuja, Ananas und Kokosmilch)

Auf der Karte stand auch ein Veggie Burger (auf Nachfrage konnte man mir sagen, dass keine Milchprodukte darin enthalten sind aber leider Ei im Patty). Ich hatte nach dem umfangreichen Frühstück zum Glück eh nicht so einen großen Hunger.







Gegen Nachmittag bzw. Abend bin ich dann mit dem Taxi zur Basílica de la Sagrada Família gefahren, ein weiteres Bauwerk von Antoni Gaudí. Ich hab ein paar Fotos geschossen und anschließend war ich in der rein veganen Tapas Bar El Maderal Bar Vegano. 












Vom Ambiente her ist das El Maderal etwas gehobener (auch preislich), sehr schick und es lief gediegene Musik. Ich wurde total toll bedient und beraten und das Essen war zum Niederknien!



Seitan-Spieße mit Chimichurri, spanische "Käse"krokette und Avocado mit Babyböhnchen und Spargel
Geräuchertes Auberginen-Tatar mit Tahini und Oliven
Dessert im Glas: Passionsfrucht mit weißer Schokoladen-Creme und Himbeeren &
Cuba-Trüffel

An meinem letzten Tag wollte ich unbedingt mal zu Gopal, weil es dort Burger, Donuts usw. gibt. Leider macht der Laden erst um 12.00 Uhr auf, also habe ich morgens etwas länger gedöst und bin dann kurz vor 12.00 Uhr losgelaufen.

Und weil ich jetzt schon ein paar Mal von Kollegen und Freunden (die sich nicht vegan ernähren) gehört habe, dass denen das ja VIEL ZU STRESSIG wäre, immer nach speziellen Locations zu suchen, wo es was Veganes gibt und dann da extra hinzuzlaufen, habe ich da mal speziell darauf geachtet. Ist es voll stressig? Nimmt es viel Zeit in Anspruch? Meine Antwort: absolutely fucking not! Erstens mal feiere ich es extrem, im Urlaub besondere Restaurants, Cafés usw. auszutesten. Und das würde ich mit Sicherheit auch tun, wenn ich nicht vegan leben würde. Sorry not sorry, aber ich bin einfach nicht der Mensch, der im Urlaub dann ins nächstbeste Schnitzelhaus um's Eck geht. Is einfach so ;) Und zweitens habe ich auf der Suche nach den Restaurants immer die Umgebung auch etwas erkundet. Auf dem Weg zum Gopal zum Beispiel stand ich nur wenige Meter von La Rambla auf einmal auf einem wunderschönen Platz, der mich etwas an Venedig erinnert hat. Mit schönen Palmen, einem Brunnen und viel Flair. Echt schön.







So süße kleine Gässchen überall

Eine wahnsinnig tolle Auswahl

Ist das alles vegan? Ja, alles!
Kartoffel-Spinat-Tortilla, "Käse"krokette, Salat und Kokos-Donut

Den Kokos-Donut habe ich mir für den nächsten Tag als Frühstück aufgehoben. Und da es schon 12 war und ich noch kein Frühstück hatte, hat mich das bisschen Tortilla usw. leider nicht ganz satt gemacht und so bin ich dann nochmal los. Auf Instagram bin ich auf "The Dog is Hot" gestoßen und wollte unbedingt so einen veganen Hot Dog haben...

Also einmal La Rambla entlang und zack musste ich erstmal ne kleine "Zwischenmahlzeit" einnehmen. Denn ich bin über einen Stand gestoplert mit veganen Churros! In allen Geschäften, wo ich bisher gefragt hatte, war leider Ei im Teig, aber bei La Nocciola Toscana nicht. Yeah!!! Es gab auch Smoothies und Horchata. Ich habe mich für eine eiskalte Horchata und eine Portion Churros mit Zucker entschieden. 






 

Dann ging es weiter zu The Dog is Hot. Und wieder mal habe ich unterwegs einiges von der Stadt gesehen.




La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia, auch Catedral de Barcelona genannt (Kathedrale von Barcelona)





Man kann sich zu seinem Veggiedog verschiedene Toppings aussuchen wie Mais, Zwiebeln, Tomaten, Oliven...



Veggiedog mit Senf, Ketchup, Tomaten und Zwiebeln

In einer Parallelstraße bin ich dann an einer komplett veganen Eisdiele vorbeigekommen mit dem Namen "La gelateria del barri". Es gab dort nicht nur Eis, auch Horchata :P Aber ich hab nur noch 2 Bällchen Eis gepackt.












Pfefferminz-Schoko und Wassermelone-Pfirsich
Für den letzten Abend hab ich mich nochmal ein wenig aufgehübscht - und mich gewundert, dass mir nach der Völlerei des Tages mein Jumpsuit noch gepasst hat, hahahaha.



Mein Plan stand fest: Ich wollte unbedingt Paella mit veganen Gambas in der Bar Celoneta schlemmen. Gesagt, getan. Und ich war HAPPY!




Danach ging es an den Strand um noch ein letztes Mal die Meeresluft zu genießen und die Abendstimmung mal mitzubekommen. Einfach toll, ehrlich! Es war eine große Leinwand aufgebaut und es lief ein Film auf englisch mit spanischem Untertitel. Megastimmung!







Sangria am Strand


Und freitags morgens ging es dann schon wieder los Richtung Heimat. Müde, aber glücklich und zufrieden, dass ich das gemacht habe :) Ich war definitiv nicht das letzte Mal in Barcelona!!! Auf jeden Fall finde ich Barcelona genauso toll wie Ibiza, ich hab mich dort mit rosa Haaren und Hippie-Kleidchen sehr wohl gefühlt und man braucht in Barcelona kein Auto oder Roller um von A nach B zu kommen wie in Ibiza. Also, wer Ibiza mag, dem wird auch Barcelona gefallen. Da bin ich sicher. Und ich habe vor, beide Ziele nochmal anzufliegen :)

So, und nun noch ein paar Links, die mir bei der Vorbereitung meiner Reise geholfen haben:


Hilfreiche Links:


www.happycow.net/europe/spain/barcelona
www.bar-celoneta.es
www.directoriverd.cat/cat/botigues/santoni
www.vegan-news.de/barcelona-vegan-streifzug
www.angloitalianfollowus.com/vegan-restaurants-in-barcelona
www.deutschlandistvegan.de/vegan-in-barcelona-die-besten-locations
www.everplaces.com/patrickbolk/collections/barcelona

www.instagram.com/explore/tags/barcelonavegan